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Polnische Nachrichtensites: Fünf Euro im Monat für Nachrichten

REUTERSIn Polen haben sich Verlage für ein gemeinsames Online-Abo zusammen getan. Der volle Zugriff auf die Inhalte von mehr als 40 Mediensites kostet rund fünf Euro im Monat. In der Slowakei und in Slowenien kommt das Modell bereits zum Einsatz.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...853744,00.html
  1. #1

    Wozu?

    Wer braucht das wenn es Google News gibt?
    Und bevor jetzt die Klugausscheider lamentieren dass die Inhalte dort auch von Verlagsseiten kommen: Es wird immer Quellen geben die kostenfrei zu erreichen und durch Services wie den von Google zusammengetragen werden.
    Abe lustig zuzusehen wie sich die Verlage selbst Steine auf die Füsse werfen.
    Denkt mal drüber nach!
  2. #2

    Besser steuerfinanziert

    Der Staat erhöht einfach irgendwo (aber möglichst sinnvoll) die Steuer und finanziert die Verlage, z.B. nach Pagehits und Qualität. Das ist viel einfacher (und somit billiger) und man kann freier zitieren und diskutieren. Der Staat sollte ein Interesse daran haben, dass sich die Bürger mit Nachrichten beschäftigen, politisch informiert sind und sich im Internet gesellschaftlich betätigen. Die Verlage können ja immer noch eigene Produkte gegen Geld anbieten, z.B. Sonderberichte, DVDs, etc. (imho)
  3. #3

    Sehr gut...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Polen haben sich Verlage für ein gemeinsames Online-Abo zusammen getan. Der volle Zugriff auf die Inhalte von mehr als 40 Mediensites kostet rund fünf Euro im Monat. In der Slowakei und in Slowenien kommt das Modell bereits zum Einsatz.

    Paywall in Polen: Fünf Euro im Monat für Nachrichten - SPIEGEL ONLINE
    ...das ist vor allem ein Preis, bei dem keiner meckern kann. Bis auf die deutschen Foristen hier, die alles umsonst haben wollen.
  4. #4

    Das wird so sein...

    Zitat von bittere_wahrheit Beitrag anzeigen
    Wer braucht das wenn es Google News gibt?
    Und bevor jetzt die Klugausscheider lamentieren dass die Inhalte dort auch von Verlagsseiten kommen: Es wird immer Quellen geben die kostenfrei zu ......
    ...irgendeinen Blödsinn werden Sie immer umsonst lesen können. Ob die Inhalte dann aber diese Qualität haben, darf bezweifelt werden. Aber die Qualität ist Leuten wie Ihnen ja sowieso egal, Hauptsache umsonst. LOL
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Polen haben sich Verlage für ein gemeinsames Online-Abo zusammen getan. Der volle Zugriff auf die Inhalte von mehr als 40 Mediensites kostet rund fünf Euro im Monat. In der Slowakei und in Slowenien kommt das Modell bereits zum Einsatz.

    Paywall in Polen: Fünf Euro im Monat für Nachrichten - SPIEGEL ONLINE
    40% plus 1/3 = 73%. Das heißt, dass ich 27% an die Firma zahlen müsste, die hier das Geschäftsmodell betreibt. Sehe ich nicht ein. Weiß auch nicht, ob sich das in Deutschland durchsetzt. Zur Not lese ich eben die DPA-Meldungen auf der Deutschen welle.
  6. #6

    aus einem einfachen Grund - in PL liest man noch Zeitungen... außerdem jedes mini-Städtchen hat eigenen Vodka, eigene Zeitung und eigenen Bürgermeister, der sich in so einer Zeitung lobben lässt ;D

    ps. folgendes Buch wäre empfehlenswert: Stefen Müller "Expedition zu den Polen" ;)
  7. #7

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...irgendeinen Blödsinn werden Sie immer umsonst lesen können. Ob die Inhalte dann aber diese Qualität haben, darf bezweifelt werden. LOL
    Wenn Sie sich da mal nicht irren - LOL.
    Was inzwischen bei den hofberichterstattenden Medien als "Qualität" angeboten wird, da finde ich in Blogs weitaus mehr Hintergründe, treffsichere Analysen und echte Meinungsvielfalt. Auf die 1000. Wiederholung von Merkels Beliebtheitsgraden, ihrem "alternativlos"-Gebrabbel, Arbeitsmarktstatistiken, die nur die halbe Wahrheit wiedergeben und Sparmantras kann ich gut verzichten.
  8. #8

    Paywall

    Das da versucht wird mit solchem Dienst Geld zu machen ist lächerlich und zum scheitern verurteilt. Jeder mit einem Codeschnipsel könnte daherkommen und großes blabla machen um die dusseligen Manager einzulullen.
  9. #9

    Schwierigkeiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Polen haben sich Verlage für ein gemeinsames Online-Abo zusammen getan. Der volle Zugriff auf die Inhalte von mehr als 40 Mediensites kostet rund fünf Euro im Monat. In der Slowakei und in Slowenien kommt das Modell bereits zum Einsatz.

    Paywall in Polen: Fünf Euro im Monat für Nachrichten - SPIEGEL ONLINE
    So ein Modell ist gar nicht schlecht, irgendwie sollten Zeitungen sich auch in Zukunft finanzieren können.

    Ich befürchte allerdings, dass die Zeitungen sich dadurch immer ähnlicher in Richtung "reißerisch" werden. Die Auszahlung aus dem Topf hangt ja anteilig von den Seitenausfrufen ab, und die Aufschlüsselung dieser Seitenaufrufe wird sicherlich auch an die Zeitungen weitergegeben. Alle werden schnell bemerken, dass die reißerischen Überschriften wie in der Bildzeitung, die Anteile der Seitenklicks "optimieren". Das bedeutet, dass die Zeitungen dazu tendieren werden, die Leute mit auffälligen, reißerischen, spektakulären, Titel zum anklicken der Artikel ködern werden. Das ist zwar in gewissem Maße bislang auch jetzt so, aber bei diesem Modell werden ja seriöse Zeitungen z. B. mit der BILD um Anklickraten ganz direkt konkurrieren müssen.

    Ein Qualitätsverfall schein mir vorprogrammiert.

    Und außerdem: Über 25% der Einnahmen gehen ja an Piano Media. Das ist schon arg unverschämt, bzw. von den Zeitungen ziemlich dämlich, dies zu akzeptieren. Das bischen technisches Know-How, um so etwas selbst zu organisieren, hätten sich die Zeitungen durch ein paar wenige Informatiker selbst organisieren können. Das ist keine Atomphysik. Stattdessen begeben die sich ganz unnötig in Abhängigkeit von Piano Media, aus der sie bei Erfolg dieses Modells später nicht mehr rauskommen. Einfach nur dumm!!! (Ich hoffe ja, dass irgendein SPON-Mitarbeiter den letzten Absatz hier auch ließt, und die Zeitungen in Deutschland ggf. so einen blöden Fehler nicht machen werden. Das wäre nämlich schade.)








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