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Polizeiaktion in Nordrhein-Westfalen: Blitz-Marathon mit Bürgerhilfe

In Nordrhein-Westfalen ist am Dienstagmorgen eine umfangreiche Verkehrskontrolle gestartet. An mehr als 3000 Stellen überwacht die Polizei das Tempo der Fahrer. Bei der Wahl der Positionen gaben sich die Verantwortlichen volksnah. Sie ließen die Bürger entscheiden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...842234,00.html
  1. #1

    Und heute morgen wieder gesehen ...

    ... Raser rast durch 30er-Zone, wenige Zentimeter an an Bushaltestelle wartenden Schulkindern vorbei. Leider kein Blitzer in der Nähe. Wahrscheinlich würde der Fahrer auch über die "Geldmacherei" schimpfen, wenn die Gemeinde eine Radarfalle aufstellen würde. Die Eltern sehen das sicher anders.
  2. #2

    Tag des Handy am Steuer wäre wohl noch lukrativer

    Man sollte mal schwerpunktmäßig das Telefonieren und SMS-Schreiben beim Fahren kontrollieren. Ich habe das Gefühl, das viele Leute zum Telefonieren ins Auto steigen...
    Selbst innerorts werden munter SMS getippt (!!!).
    Aber der (Ironie an) gute (Ironie aus) Verkehrsminister muss sich ja um unsinnige Wechselkennzeichen und Fahrradrambos kümmern.
  3. #3

    Irrsinn

    Irrsinn gibt's leider nicht nur bei den "Rasern", sondern auch bei denen, die Verkehrsbeschränkungen aufstellen.

    Bin erst gestern wieder von Nürnberg nach Hof gefahren (A9). Da weiss man nach wenigen Kilometern leider nicht mehr, was denn gerade gilt. Die Begrenzungen wechseln im Takt weniger Kilometer. Gestern war's egal, denn wegen des "leichten Nieselregens" (Aquaplaning mit fast neuen Reifen (1000 km) bei Tempo 80 in 5 % Gefälle!) war eh nichts mit so schnell fahren, dass man in Verlegenheit gekommen wäre. Aber normalerweise hat man keine Chance nach 30 Kilometern noch irgendeine Ahnung vom gerade geltenden Tempolimit zu haben. Es ist ja nicht so, dass diese Strecke es nicht in sich hätte, aber das was da getrieben wird - Irrsinn und Abzocke.

    Tempo 30 Zonen, die als solche nicht erkennbar sind (ausser am Schild zu Beginn) sind nicht zielführend und genau so Abzocke.

    Andererseits: Wer mit Tempo 80 an einer Bushaltestelle innerorts vorbeirast - ganz egal ob Schulkinder oder andere Fahrgäste - dem gehört schlicht der Führerschein genommen. Beim Ersten Mal und für immer.
  4. #4

    <eom/>

    Zitat von Mannheimer011 Beitrag anzeigen
    Man sollte mal schwerpunktmäßig das Telefonieren und SMS-Schreiben beim Fahren kontrollieren. Ich habe das Gefühl, das viele Leute zum Telefonieren ins Auto steigen...
    Selbst innerorts werden munter SMS getippt (!!!).
    Aber der (Ironie an) gute (Ironie aus) Verkehrsminister muss sich ja um unsinnige Wechselkennzeichen und Fahrradrambos kümmern.
    Handys am Ohr des Fahrers sind mir auch ein Dorn im Auge. Die Fahrer wissen meist nicht wohin, während diese in die Muschel brabbeln.

    Müsste man dies bzgl. seinen Führerschein abgeben, würden wohl gefühlt 50% der Autofahrer zu Fuß gehen müssen.
  5. #5

    optional

    Wenn wir schon die Raser und Handynutzer erwähnen, finde ich sollte man auch die Verkehrsbehinderungen erwähne, meist Leute, die sich unsicher im Strassenverkehr sind und egal wo mit 30 /40 langtuckern. Rasen ist ein No Go, genauso wie Handy am Ohr. Aber zu langsam fahren sollte genauso angesprochen werden. Oder wer liebt es nicht auch, morgens auf einer 100er Strecke mit 30 zu fahren und nicht die Möglichkeit haben zu überholen.
  6. #6

    Nicht alle Beschränkungen dienen der Sicherheit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Nordrhein-Westfalen ist am Dienstagmorgen eine umfangreiche Verkehrskontrolle gestartet. An mehr als 3000 Stellen überwacht die Polizei das Tempo der Fahrer. Bei der Wahl der Positionen gaben sich die Verantwortlichen volksnah. Sie ließen die Bürger entscheiden.

    Polizeiaktion in Nordrhein-Westfalen: Blitz-Marathon an 3000 Stellen - SPIEGEL ONLINE
    Inzwischen greift auch immer mehr das Unwesen um sich, auf Grund einiger Wutbürger zum Lärmschutz unverhältnismässige Geschwindigkeitsbeschränkungen zu verhängen, häufig auch besonders dicht gespickt mit Blitzern. Probates Mittel, wenn man sich an solche Geschwindigkeitsbeschränkungen halten muss: Fahren im tiefen, wenn nicht ersten Gang, Motor heulen lassen und gelegentlich hupen. Das nenne ich sinnvollen Protest.
  7. #7

    Zitat von agtrier Beitrag anzeigen
    ... Raser rast durch 30er-Zone, wenige Zentimeter an an Bushaltestelle wartenden Schulkindern vorbei.
    Gehaltvoller Beitrag. Um dahinter zu kommen, was tatsächlich los war, sollten noch ein paar Infos kommen.

    Wie definieren Sie "Raser"? Einer, der 50% schneller fährt als erlaubt? Einer, der die erlaubte Geschwindigkeit um 15 km/h überschreitet? Oder wie sonst?

    Wenige cm? Was ist für Sie wenig? Manche sagen nämlich, 15cm sei enorm viel, für andere ist 150cm noch wenig.

    Also bitte den Fall etwas konkretisieren.
  8. #8

    Zitat von agtrier Beitrag anzeigen
    ... Raser rast durch 30er-Zone, wenige Zentimeter an an Bushaltestelle wartenden Schulkindern vorbei. Leider kein Blitzer in der Nähe. Wahrscheinlich würde der Fahrer auch über die "Geldmacherei" schimpfen, wenn die Gemeinde eine Radarfalle aufstellen würde. Die Eltern sehen das sicher anders.
    Da bin ich mir nicht so sicher. Denn häufig sind die Raser bei Schulen......Eltern. Eltern, die schnell mit dem Mamataxi die lieben Kleinen zur Schule bringen.

    Die anderen rasen ja so.

    Kann ich jeden morgen bei mir gegenüber beobachten. und wir haben hier Tempo 30 (hält sich nur kaum jemand dran), und der Bereich vor der Schule ist extra an beiden Seiten mit Schikanen ausgestattet. Da werden Eltern plötzlich zu Rallyeweltmeistern mit super Kurventricks mit Gasfuß und Bremse. Also ich möchte da nicht Kind sein, weder im noch außerhalb des Autos.
  9. #9

    Schöne Aktion

    Wirklich begrüßenswert diese Aktion, das nennt man Bürgerbeteiligung.
    Man könnte eigentlich auch erlauben, dass jederman mit einem geeichten Geschwindigkeitsmeßgerät Radarkontrollen durchführen darf. Das würde zum einen die Anzahl der Raser und Verkehrsopfer drastisch reduzieren. Und zum anderen könnte sich mancher auf diese Art einen lukrativen Nebenerwerb schaffen.


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