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Polizeiaktion in Nordrhein-Westfalen: Blitz-Marathon mit Bürgerhilfe

In Nordrhein-Westfalen ist am Dienstagmorgen eine umfangreiche Verkehrskontrolle gestartet. An mehr als 3000 Stellen überwacht die Polizei das Tempo der Fahrer. Bei der Wahl der Positionen gaben sich die Verantwortlichen volksnah. Sie ließen die Bürger entscheiden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...842234,00.html
  1. #20

    Zitat von kalzifer Beitrag anzeigen
    Wirklich begrüßenswert diese Aktion, das nennt man Bürgerbeteiligung.
    Man könnte eigentlich auch erlauben, dass jederman mit einem geeichten Geschwindigkeitsmeßgerät Radarkontrollen durchführen darf. Das würde zum einen die Anzahl der Raser und Verkehrsopfer drastisch reduzieren. Und zum anderen könnte sich mancher auf diese Art einen lukrativen Nebenerwerb schaffen.
    Sind Sie mit dem Aufschreiben und Anzeigen von Falschparkern in Ihrer Straße nicht eigentlich ausgelastet?
  2. #21

    Unverhältnismässige Beschränkungen

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    finde ich es bemerkenswert, dass trotz immer stärker mororisierter und mit besseren Fahrwerken und Sicherheitssystemen ausgestatteter Fahrzeuge im Schnitt gefühlt immer langsamer auf deutschen Straßen gefahren wird. Auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden kontinuierllich nach unten geschraubt. Gibt es dazu (durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit, Streckenbegrenzungen (Tempolimits)) statistische Erhebungen?

    Verkehrspolitiker, die absichtlich unverhältnismäßig niedrige Tempolimits anordnen oder Hindernisse schaffen, um den Individualverkehr möglichst unattraktiv zu machen, gehören abgesetzt. Sicherheit und Leichtigkeit müssen wieder die obersten Prinzipien im Straßenverkehr werden.

    Zum Thema Handy am Steuer: Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass über 50% der Autofahrer sich nicht ans Handyverbot halten, dann sollten nicht die Strafen verschärft, sondern das Verbot aufgehoben werden. Wir leben hier soweit ich weiß immer noch in einer Demokratie, und da können keine Strafvorschriften gegen eine Mehrheit des Volkes verordnet werden.
    Ich verweise hier noch einmal auf mein Posting zu unverhältnismässigen Geschwindigkeitsbeschränkungen zum Lärmschutz und meinen Hinweis, wie man seiner Verärgerung über derartige Gängelei Ausdruck verleihen kann (z.B. B31 in Freiburg - nachts Tempo 30 auf vierspuriger Bundesstrasse mit vielen Starenkästen).
  3. #22

    Zitat von astrid1814 Beitrag anzeigen
    Gute Idee. Wer blitzt kann nicht rasen. Also, so viele Blitzer verteilen wie möglich. Mit steigender Zahl der Blitzer geht die Zahl der Raser auf null. In jedem "guten Deutschen" steckt ein potentieller Kontroleur.
    Schöne Idee. Wir blitzen uns alle gegenseitig. Blitzt du mich heute, dann blitze ich morgen zurück. Und dann heben wir das Verbot der freien Bewaffnung für jedermann auf. Heißa! Da würde dann Afghanistan vielleicht ein diskutabler Platz zum Auswandern werden.
  4. #23

    Zitat von SPON
    Manchmal liegt die Vermutung nahe, die Gemeinden wollten hauptsächlich ihre Einnahmen aufbessern. Bei einer umfangreichen Verkehrskontrolle in Nordrhein-Westfalen konnten nun die Bürger über die Position der Tempokontrollen entscheiden.
    Ich kann mich auch irren aber es gibt eben einen komischen Beigeschmack wenn die grünen Damen und Herren wie immer an den gleichen Stellen stehen über die sich so ziemlich jeder aufregt.
    Denn über eine mangelnde Beteiligung konnte man sich hier nicht beschweren.
  5. #24

    Zitat von spon-facebook-10000177737 Beitrag anzeigen
    Wenn wir schon die Raser und Handynutzer erwähnen, finde ich sollte man auch die Verkehrsbehinderungen erwähne, meist Leute, die sich unsicher im Strassenverkehr sind und egal wo mit 30 /40 langtuckern. Rasen ist ein No Go, genauso wie Handy am Ohr. Aber zu langsam fahren sollte genauso angesprochen werden. Oder wer liebt es nicht auch, morgens auf einer 100er Strecke mit 30 zu fahren und nicht die Möglichkeit haben zu überholen.
    Wer innerorts mit 30 / 40 "lang tuckert", liegt gerade mal ein paar km/h unter der Höchstgrenze. Wer bei 100 km/h-Grenze mit 30 km/h ohne Grund fährt, verstößt gegen § 1 der StVO.
  6. #25

    Zitat von _unwissender Beitrag anzeigen
    Warum toben Sie sich nicht an zig Tausenden unsinnig betriebener Ampeln aus? Ich schätze, dass mindestens 70% aller Ampeln in Deutschland für max. 4 Stunden täglich nützlich sind. Und 20 Stunden lang behindern sie. Viele sind vorsätzlich so gebaut, dass der Verkehrsteilnehmer lange warten muss.
    An dieser Stelle wäre mal Protest angesagt....
    Und wenn dann endlich Ampel abgebaut und stattdessen Kreisverkehr eingeführt wird, verhindern die unzähligen "Nichtblinker" den Verkehrsfluss.
  7. #26

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    ....
    Zum Thema Handy am Steuer: Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass über 50% der Autofahrer sich nicht ans Handyverbot halten, dann sollten nicht die Strafen verschärft, sondern das Verbot aufgehoben werden. Wir leben hier soweit ich weiß immer noch in einer Demokratie, und da können keine Strafvorschriften gegen eine Mehrheit des Volkes verordnet werden.
    Bei "rot" fahren auch immer mehr durch,und im Kreisverkehr blinkert kaum jemand beim Rausfahren .... alle Gesetze abschaffen....

    Sie scheinen noch nie jemandem gefolgt zu haben, der gerade telefoniert.

    Was ich nicht kapiere: Freisprecheinrichtungen kosten heute kaum noch etwas, aber mit einem 50.000 Euro Schlitten rumfahren und am Handy fummle...
  8. #27

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    Zum Thema Handy am Steuer: Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass über 50% der Autofahrer sich nicht ans Handyverbot halten, dann sollten nicht die Strafen verschärft, sondern das Verbot aufgehoben werden. Wir leben hier soweit ich weiß immer noch in einer Demokratie, und da können keine Strafvorschriften gegen eine Mehrheit des Volkes verordnet werden.
    Es müssen sich nur genug Leute finden, die eine Ordnungswidrigkeit begehen, und schon wird die abgeschafft? Eine recht anarchische Form der Bügerbeteiligung schlagen Sie da vor...
  9. #28

    Zitat von kalzifer Beitrag anzeigen
    Wirklich begrüßenswert diese Aktion, das nennt man Bürgerbeteiligung.
    Man könnte eigentlich auch erlauben, dass jederman mit einem geeichten Geschwindigkeitsmeßgerät Radarkontrollen durchführen darf. Das würde zum einen die Anzahl der Raser und Verkehrsopfer drastisch reduzieren. Und zum anderen könnte sich mancher auf diese Art einen lukrativen Nebenerwerb schaffen.
    Ich begrüße zwar verstärkte Kontrollen an wirklichen Gefahrenpunkten, allerdings geht Ihr Vorschlag entschieden zu weit. Ich möchte nicht in einer Republik der Denunzianten und Anschwärzer leben. Kontrollen sollten auch von dafür ausgebildetem und beauftragten Personal durchgeführt werden. Ich hoffe daher, dass ihr Beitrag eher ironisch gemeint.
    Ich habe letztens mitbekommen, dass die Kommunen die Aufträge zur Geschwindigkeitsüberwachung schon an private Dienstleister vergeben. Eine Entwicklung, die mir nicht gefällt.


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