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Politische Rhetorik: Einmal Hitler und Du bist raus
Kaum etwas bringt einen Politiker so schnell in Schwierigkeiten wie ein Nazi-Vergleich. Das musste gerade wieder der Geschäftsführer der Berliner Piraten erfahren. Doch oft ist die Empörung nur vorgeschoben. Es geht den Kritikern eher darum, einen Konkurrenten auszuschalten.
Nazi-Vergleiche sind in der politischen Rhetorik beliebt - SPIEGEL ONLINE
- #100 26.04.2012 15:30 von
In diesem Thread geht es nun nicht um die Endlosgeschichte BGE, dessen Finanzierung nicht mal die Piraten vorrechnen können, sondern um die geheuchelte Empörung der rot-grünen zukünftigen Wahlverlierer über die Äusserungen der Stimmenjäger bei den Piraten. ;-)
Ich finde, daß Jan Fleischhauer in seiner Analyse mal wieder selbst übertroffen hat. - #101 26.04.2012 15:41 von
- #102 26.04.2012 15:52 von
Einmalig?
Also mit "grausam, rücksichtslos und menschenfeindlich" gebe ich ihnen recht. Aber "einmalig"?
Ohne das jetzt abwerten zu wollen aber organisierte Völkermorde hat es schon in vielen Kulturen gegeben. Und auch die Einschränkung der Meinungsfreiheit, Zensur (Gruß an die SPON Forum Moderatoren) Überwachung, gesellschaftliche Hetze und Denunziation findet sich in der heutigen Gesellschaft wieder. (Ups.. Nazi Vergleich?)
Es ist halt wichtig, die wahren Ursachen solcher Gräueltaten zu bekämpfen! - #103 26.04.2012 15:58 von
Nein die,
die es einführen (wollen würden).
Eine offene Tatsache, dass die Partei, die das verspricht, "Petras" Pro-Meinung und Stimme bekommt.
Aber auch das ist eine Phantomdiskussion (lediglich dem Adrenalinspiegel geschuldet), denn das wird nie kommen, weder von rechts noch von links außen, und von den Piraten (wenn sie denn in die Regierungsverantwortung kämen) der Mitte erst recht nicht. - #104 26.04.2012 15:59 von
Hier liegt die Gefahr!
Ich erinnere (sofern es mir diesmal durch die Moderation erlaubt ist) in diesem Zusammenhang gerne an die Zitate des Herrn Gauck bzgl. dieser Thematik.
http://www.bosch-stiftung.de/content...r_Internet.pdf
vgl. Seite 14 f. (das ganze zu lesen ist auch nicht schlecht) - #105 26.04.2012 16:00 von
Fast jeden Abend laufen Dokus über die Nazizeit im TV. Keinesfalls mit kritischen Untertönen, sondern als Zeitdokument ohne Bewertung. Da redet Hitler in seiner kreischenden Art, da darf Göbbels seine Judensprüche ablassen und die Wehrmacht marschieren. Zeitzeugen kommen stolz zu Wort. Das regt keinen auf.
Aber sag mal, dass die Autobahnen eine tolle Erfindung sind und du bist ein Nazi.
Diese ganze Empörung ist reflexhaft, ohne Verstand. Es wird nicht mehr differenziert, sondern nur noch politische Korrektheit geheuchelt. Und es wird das Gegenüber schnell diffamiert, um sich selbst als heroischen Antinazi präsentieren zu können. Dies ist eine deutsche Volkskrankheit. - #106 26.04.2012 16:00 von
Wer ist denn wir?
.... Letzter Absatz.
Tippe mal auf eine Auftragsarbeit für Herrn Fleischhauer und die Weidenbuschröslein. - #107 26.04.2012 16:10 von
Danach kommt nichts mehr
Ihre Wahrnehmung scheint mir gestört zu sein. Der SPIEGEL bewegt sich, wenn auch manchmal fast rührend orientierungslos, noch eher in der linksschwadigen Nebelzone eines konditionierenden Wirtschaftsliberalismus, er repräsentiert damit auch die in Mode gekommene journalistische Nachdenklichkeit über die Schwächen des Systems – das ehrt ihn, aber trotzdem werden Sie im SPIEGEL niemals einen Artikel finden, der sich direkt gegen Wachstum, gegen die USA oder gegen die bestehende Vermögensverteilung ausspricht, ich betone „direkt“. Das sind eindeutig Tabus, das sind selbstgesteckte Grenzen, die noch viel deutlicher bei anderen bedeutenden Presseorganen und besonders im Fernsehen erkennbar werden. Natürlich wird über das 17-Millionen-Jahressalär eines Herrn Winterkorn gemeckert, auch medienöffentlich – aber das war’s dann auch schon, danach kommt nichts mehr.
- #108 26.04.2012 16:11 von
- #109 26.04.2012 16:14 von
Hitler ist nur ein Dreckskerl unter vielen. Er ist nicht einmalig. Hier eine Übersicht über Völkermorde:
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