Forum


 

Politische Reisetour in Israel: Ein Land, zwei Welten

SPIEGEL ONLINESperrwall, Checkpoints zerstörte Häuser: Wer Israel abseits der touristischen Trampelpfade bereist, erlebt hautnah, was der Nahostkonflikt im Alltag bedeutet. Eine etwas andere Tour durch die Negev-Wüste.

Politische Reisetour in Israel: Ein Land, zwei Welten - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Kein Ende, keine Hoffnung...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sperrwall, Checkpoints zerstörte Häuser: Wer Israel abseits der touristischen Trampelpfade bereist, erlebt hautnah, was der Nahostkonflikt im Alltag bedeutet. Eine etwas andere Tour durch die Negev-Wüste.

    Politische Reisetour in Israel: Ein Land, zwei Welten - SPIEGEL ONLINE
    Das ist wahrlich nicht der erste Anlaß, der Israel zumindest meines Erachtens als Schurkenstaat erkennbar macht. Soweit es mich anbelangt, mache ich mit den israelischen Waren das, was ich anläßlich des Protests gegen die französischen A-Bombentests in Mururoa mit französischen Waren auch gemacht habe: Einfach im Regal liegen lassen.
  2. #2

    Jetzt kann man schon darauf warten, wann jemand laut "Antisemitismus" ruft.
    Was wahr ist und was in Israel wahr sein darf, sind zweierlei Dinge.
    Menschen in zwei Klassen, das nannte man in Südafrika Apartheid.
    Ein guter Kollege war ebenfalls vor ca. 8 Jahren in Israel und hat ganz ähnlich berichtet wie dieser Bericht.
  3. #3

    Nicht nur vor 8 Jahren.Das ist , in verstärktem Maße, auch aktuell so.Nur der 2.Beitrag irrt etwas, sicherlich gibt es
    zweierlei Dinge, die Unterscheidung ist allerdings noch differenzierter. Ansonsten mache ich das, was der Nutzer "einzelkönig" macht Finden Sie "einfach lächerlich" ? Kein Problem für mich, auch der längste Weg wie bei der Apartheit beginnt mit einem Schrit, er kann auch klein sein..
  4. #4

    Sie können das Apartheids-Regime Südafrikas nicht mit Israel vergleichen. Natürlich ist in jedem Staat der Welt die Ungerechtigkeit ein Teil des Systems. In Israel haben sie jedoch noch komplexere Zusammenhänge über 65 Jahre, wie Krieg, Vertreibung, Flucht, Todesangst, Terrorbedrohung, regionale Besonderheiten etc. die sie mit einbeziehen müssen. Der Staat Israel gründete sich auf einer langen Auseinandersetzung , die sich über Jahrzehnte hinzog. Die Gründung und auch die interne Auseinandersetzung im Staat selbst mit all seinen Konflikten ist in keinster Weise mit den Vorgängen in Südafrika zu vergleichen.
    Zum Thema Kontrollen wäre zu sagen, dass diese sicherlich immer Zwangsmaßnahmen sind, jedoch ist es auch relativ schwierig für die Grenzposten zu erklären, warum sich dann eben mal ein Attentäter in einem Cafe in Jerusalem die Luft sprengte, in dem Juden, Moslems, Touristen oder Friedensaktivisten (die es in Israel gibt) saßen, nur weil die Kontrollen an seinem Checkpoint nicht so scharf waren.
    Wussten sie auch, dass Beduinen z.B. in der IDF als Spezialeinheit dienen? Oder dass viele palästinensische Israelis sich sehr wohl mit dieser Staatsbürgerschaft fühlen anstatt in den Autonmiegebieten zu leben, alle Rechte besitzen und arbeiten? Die Mehrheitsgesellschaft in Israel ist sicherlich jüdisch. Und wie jede andere Mehrheitsgesellschaft in der Welt, ist diese die priviligierten im Staate. Das macht die Sache zwar nicht besser oder schlechter, hat jedoch nichts mit Apartheid zu tun. Die Autonomiegebiete darin miteinzuschließen macht auch keinen Sinn, das diese nicht israelisches Staatsgebiet sind. Über die Siedlungspolitik der Regierung zu diskutieren halte ich jedoch auch für notwendig und wichtig. Alles in allem ist die Situation in der Region nicht gerade als positiv zu bezeichnen; für alle Seiten und ich blicke auch eher pessimistisch in die Zukunft.
  5. #5

    Schurkenstaat!

    Zitat von einzelkönig Beitrag anzeigen
    Das ist wahrlich nicht der erste Anlaß, der Israel zumindest meines Erachtens als Schurkenstaat erkennbar macht. Soweit es mich anbelangt, mache ich mit den israelischen Waren das, was ich anläßlich des Protests gegen die französischen A-Bombentests in Mururoa mit französischen Waren auch gemacht habe: Einfach im Regal liegen lassen.
    Boykottieren Sie auch Waren aus den USA? (Hiroshima, Nagasaki)
    Kann mir nicht vorstellen, dass Sie da so konsequent sind, sonst hätten Sie den Post sicherlich nicht geschrieben. (Intel inside usw.)
    Eine solche Haltung ist nicht nur lächerlich und ganz ganz billig, sondern auch kindisch.

    Ach ja, auf französischen Wein und Käse haben Sie ja nur für den kurzen Zeitraum verzichtet während der Tests oder dauert dieser Boykott noch an?
    Das hat der frz. Wirtschaft aber sicherlich mächtig geschadet, damals!
  6. #6

    Sicherlich gibt es zwei hauptsächlich genannte Klassen.Aber in der herrschenden Klasse der jüdischen Israelis gibt es eine Menge subtiler Unterscheidungen.Das auch aktuell, nicht nur vor 8 Jahren. Ich mache es nun wie der User "einzelkönig" auch fürs sich entschieden hatte.
    Empörung und der Vorwurf Lächerlichkeit sind für mich da ohne Bedeutung.
  7. #7

    Wie sich wohl die USA verhalten würden wenn z.B. Mexiko einige Siedlungsgebiete in Texas oder Arizona gründen würden?
    Ob die das dann auch so hinnehmen müssten (würden) wie die Palästinenser und Beduinen?
  8. #8

    Wie sich wohl die USA verhalten würden wenn z.B. Mexiko einige Siedlungsgebiete in Texas oder Arizona gründen würden?
    Ob die das dann auch so hinnehmen müssten (würden) wie die Palästinenser und Beduinen?
  9. #9

    Zitat von Eluis Beitrag anzeigen
    Boykottieren Sie auch Waren aus den USA? (Hiroshima, Nagasaki)
    Kann mir nicht vorstellen, dass Sie da so konsequent sind, (Intel inside usw.)
    Eine solche Haltung ist nicht nur lächerlich und ganz ganz billig, sondern auch kindisch.
    Besser kindisch als ignorant!
    JA, auch ich habe mich damals geweigert, nach Südafrika zu reisen, und deren Produkte zu kaufen, solange dort ein Apartheitsregime sein unwesen trieb. Das Gleiche mache ich jetzt wegen die Isr. Politik.
    Und ja, bei Alternativen verzichte ich auch auf "made in USA".
    Probleme damit?


TOP



TOP