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Politische Reisetour in Israel: Ein Land, zwei Welten

SPIEGEL ONLINESperrwall, Checkpoints zerstörte Häuser: Wer Israel abseits der touristischen Trampelpfade bereist, erlebt hautnah, was der Nahostkonflikt im Alltag bedeutet. Eine etwas andere Tour durch die Negev-Wüste.

Politische Reisetour in Israel: Ein Land, zwei Welten - SPIEGEL ONLINE
  1. #50

    arte Film

    Gestern lief auf arte tv ein Film "Gelobtes Land" von Peter Kosminsky (Brite), der die Zeit der Briten nach dem 2. Weltkrieg zeigt, vor allem die Auseinandersetzung mit der israelischen Untergrundtruppe Irgun, die unbedingt die Engländer mit allen Mitteln aus dem Land haben wollte und parallel die heutige Zeit. Am Anfang des Filmes wollte ich mich aus rausschalten, bin dann aber dabei gelieben.
    Vorher noch einen Link über die Chronologie der Ereignisse in Israel.

    Chronologie | Ein hundertjähriger Konflikt | Gelobtes Land | Film erleben | de - ARTE

    Gelobtes Land (1/4) - videos.arte.tv
  2. #51

    Zitat von Lemmi42 Beitrag anzeigen
    Es ist traurig,daß sich immer wieder Leute finden die diees Land besuchen,ich war dort,es hat mich angewidert wie ungerechtes hier zugeht.Die Mauer und die Grenzkontrollen zur DDR,überhaupt kein Vergleich.
    Ich hege den begründeten Verdacht, dass Sie niemals in Israel waren, das ist aber auch gar nicht notwendig, wenn man bloß diffamieren will.
  3. #52

    Zitat von pstill Beitrag anzeigen

    Was z.B. immer ausser Acht gelassen wird, ist die Tatsache, dass die arabischen Staaten/islamische Staaten als die homogene Masse dargestellt wird, die sie gar nicht ist. Die Staaten haben ihre ureigenen Interessen und Feindschaften (z.B. Syrien-Ägypten/Syrien-Libanon/Iran u. Syrien-Rest der Region). Würde es Israel nicht geben; sie würden sich selbst andauernd in einem Kriegszustand befinden. Israel ist ihr kleinster gemeinsamer Nenner...
    Das ist doppelt falsch, denn weder würden sich die Länder untereinander bekriegen,das könnten sie auch ohne Israel, noch sind die Staaten überhaupt einer Meinung, was den Umgang mit dem Staat Israel angeht.

    Zitat von pstill Beitrag anzeigen
    Und die Idee Herzls basiert auf der Sicherheit für Juden, infolge seiner Erfahrungen mit der Dreyfuss Affäre. Die Verbrechen im 20. Jhd. gaben ihm Recht.
    Stimmt, das wird jedoch heute nur noch als Argument benutzt, das sich der Staat Israel alles erlauben darf.
  4. #53

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    Das ist doppelt falsch, denn weder würden sich die Länder untereinander bekriegen,das könnten sie auch ohne Israel,
    Das ergibt keinen Sinn und hat auch nichts mit dem zu tun, was ich ausführte. Ich schrieb ja gerade, wenn es Israel nicht geben würde, wären ihre Interessen ein Konfliktherd, der sich kriegerisch äussern könnte. Das war ja auch hypothetisch gemeint.

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    noch sind die Staaten überhaupt einer Meinung, was den Umgang mit dem Staat Israel angeht.
    Das habe ich ja auch nicht behauptet. Ich schrieb, die Darstellung der islamischen Staaten ist gemeinhin eine homogene Masse, was mE eine kritische Auseinandersetzung mit den einzelnen Aktueren verhindert.
    Und das Israel den arabischen Staaten auch als "Kitt" dient, z.B. innenpolitisch, bestreiten Sie doch nicht ernsthaft?

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    Stimmt, das wird jedoch heute nur noch als Argument benutzt, das sich der Staat Israel alles erlauben darf.
    Wer sagt das?
  5. #54

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    Das ist doppelt falsch, denn weder würden sich die Länder untereinander bekriegen,das könnten sie auch ohne Israel, noch sind die Staaten überhaupt einer Meinung, was den Umgang mit dem Staat Israel angeht.
    Das was der Forist schrieb, ist doch vollkommen zutreffend. Die Hetze gegen Israel wurde von den arabischen Regime jahrzehntelang als probates Mittel eingesetzt um sich beim Volk Legitimation zu erschleichen und von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Wohin das Ganze führt, kann man zurzeit in Syrien bestens studieren. Die von dem Regime geschaffene Kultur der Gewalt und Lüge, wendet sich gegen das Regime.


    Stimmt, das wird jedoch heute nur noch als Argument benutzt, das sich der Staat Israel alles erlauben darf.
    Das mit dem "Israel darf sich alles erlauben" gehört zur Kategorie der zurzeit so belieben Hohlphrasen, wie z.B. dass man Israel nicht kritisieren darf, weil man befürchten muss umgehend von der Antisemitismuskeule erschlagen zu werden. Wenn diese Behauptung stimmen würde, müssten viele Beiträge die hier erscheinen im Jenseits verfasst worden sein.
  6. #55

    Zitat von dilinger Beitrag anzeigen
    Das mit dem "Israel darf sich alles erlauben" gehört zur Kategorie der zurzeit so belieben Hohlphrasen, wie z.B. dass man Israel nicht kritisieren darf, weil man befürchten muss umgehend von der Antisemitismuskeule erschlagen zu werden. Wenn diese Behauptung stimmen würde, müssten viele Beiträge die hier erscheinen im Jenseits verfasst worden sein.
    Wer als in der Öffentlichkeit stehende Person Kritik an der israelischen Regierung übt, muss mit Repressalien des israelischen Staates rechnen.
    Wie können Sie in Ihrer Sturheit hier nur so vieles übersehen, wo Sie doch an anderer Stelle ganz genau hinschauen?
    Weder der Siedlungsbau, noch die besetzten Golanhöhen, noch der Zaun um den Gazastreifen, noch der Zaun am Sinai, noch das Zweiklassenwahlrecht, noch das Verhindern einer palästinensischen Staatsgründung passen zu dem öffentlichkeitswirksamen Bild einer menschenfreundlichen Demokratie.


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