DPANazi-Vergleiche, Grabenkämpfe, Attacken der Etablierten: Die Piraten sind angetreten, um zu reizen - jetzt kriegen sie die Härte der politischen Alltagsarena zu spüren. Sie selbst sind mitschuldig daran. Weil sie permanent ihre eigenen Bemühungen um Profil und Glaubwürdigkeit sabotieren.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829209,00.html
Wer das bedingungslose Grundeinkommen einführen will ist erwachsen.
Über Kindergarten und irgendwelche gesagten Sätze von irgendwelchen Leuten können sich die anderen Parteien weiter aufregen und die Presse.
Die Piraten dürfen sich nur nicht von dem Kindergarten anstecken lassen der 65 Jahre lang dazu geführt hat, dass die Menschen in Deutschland immer ärmer werden, außer ein paar Wenige, die schon lange nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld, aber Hauptsache sie haben so viel wie möglich.
Es ist nicht erwachsen den Raum zu verlassen, seien es die Piraten, ein Herr Schäuble oder irgendwelche Abgeordnete die vor einem Ahmadinedjad flüchten. Das ist kindisch, erwachsen wäre es aus meiner Sicht sich diesem Dialog zu stellen und seinen Senf dazuzugeben ohne rumzuspinnen, versuchen diese schwierigen Menschen zu ändern. Indem ihr sie abschreibt verschlimmert ihr nur alles.
Ich kann in diesem Artikel kein Piraten-Bashing erkennen, sondern lese eine tendentiell durchaus wohlwollende Kritik an einigen bemerkenswerten parteiinternen Vorgängen. Die nicht thematisieren zu dürfen ist ebenso albern wie Ihr Hinweis auf dieses Forum und die in ihm angeblich verbreiteten Erkenntnisse. Hier artikuliert sich bestenfalls eine sehr allgemeine Herabsetzung der 5(6) derzeit im Bundestag vertretenen Parteien, die über Bekundungen pauschaler Abscheu kaum hinauskommt. Gleichzeitig fehlt mir seitens der Piratenanhänger grundsätzlich eine ausnahmsweise auch mal gleichermaßen kritische (!) Würdigung eben jener basisdemokratischen netzaffinen Organisationsprinzipien, deren Konsequenzen bislang offensichtlich nur bergrenzt durchdacht sind. Lobenswert, dass einige "Oberpiraten" da hellsichtiger werden und ihr eigenes System hinterfragen.
Das "Netz" reguliert sich selber
Mal ehrlich: Die Meisten der "Wertschöpfungskette" nehmen sich selbst zu wichtig. 80% - 90% des "geschaffenen" Contents, Filme, Bücher, CD's die man sich illegal runterladen kann würden gar nicht gekauft. Die rangieren unter Geladen, Angesehn, Gelöscht... Was Ihnen und anderen abgeht sind die Massen an Fehlkäufen, die es bereuen auch nur einen Cent in "Mist" investiert zu haben. Oh wunder, z.B. Filme, die mich als Download fesseln locken mich sogar ins Kino, mit Freunden auf meine Empfehlung, besonders Gute kaufe ich dann sogar noch auf Bluray.
Der Verlust durch Raubkopien jedwedes Mediums liegt im Promillebereich, alles andere ist Schönfärberei..
Heul Doch ..
Schön das immer wenn es um die Piratenpartei geht, es gleich ganz oben bei SPON landet. So bleibt man im Gespräch und bekommt Wähler.
Nur keine Presse ist schlechte Presse, und je länger das Piratenbashing
anhält desto schwerer wird es die Partei wieder zu verdrängen, bitte
weiter so.
Ich gebe jetzt mal zu, ich habe nur ein Teil der Kommentare gelesen und doch fällt mir da ein Satz eines Dozenten ein: "Egal wie Sie etwas schreiben, egal wie Sie etwas erklären, es wird immer einen geben, der denkt, dass Sie ihn angreifen und nur das schlechte wollen."
Viele hier meckern über die kritische Berichterstattung zu den Piraten, gleichzeitig wird darauf verwiesen, dass die Partei ja noch jung ist. Genau hier setzten aber die Medien an: Sie helfen mit ihrer, auch teilweise sehr harten, Kritik, der Partei erwachsen zu werden. Die Grünen haben ähnliche Vorwürfe in den Anfängen über sich ergehen lassen müssen, selbst gegen die 68er Studenten wird heute noch ordentlich aus konservativen Kreisen geschossen, als Pirat hat man im Fall der Kritik jetzt mehre Möglichkeiten und in den Kommentaren hier sieht man oft nur eine trotzige Haltung gegen über den Spiegel und den anderen Medien, das ist genau die falsche Möglichkeit, mit dieser Kritik umzugehen.
Die Kritik sollte eher als Hilfe verstanden werden und eben als der Weg, denn die Partei beschreiten muss, um Erwachsen zu werden, es hilft nämlich nicht, wenn man immer nur mit Samthandschuhen angefasst wird.
Was ist denn das tolle Konzept der Priaten, alle dürfen sich irgendwo einloggen und mitlabern?
Wow, da müssen die totalen Computerexperten am Gange sein, die sind vernetzt!
Ansonsten, was ist die politische Botschaft?
Interntinhalte sind für lau herzugeben.
Also schnorren bis die Festplatte qualmt.
Die Mitnehmer und Abzockermentalität zeigt sich auch bei ersten "Ideen" der Mitglieder, "Bedingungsloses Grundeinkommen" etc...
Zahlen komischerweise wieder nur die anderen.
Total wichtig, diese "neue Kraft", die bringt unsere Land sicher super voran..;-)
Egal, was SPON schreibt. Die Piraten werden bestimmt nicht von einem Medium aus der Presse zu Fall gebracht werden. Aber wenn sie so weiter machen, werden sie das gleiche Schicksal der FDP und/oder der Linken teilen. Denn irgendwann wollen die Wähler dann doch Inhalte sehen und wenn diese daraus bestehen, zehntausende Menschen arbeitslos zu machen ("Urheberrecht aufheben!") oder die Zahl der Drogentoten zu erhöhen ("Legalisierung!"), dann werden die Wähler ihnen eher in den Hintern treten, als ihn zu küssen.
Das haben "Die Grünen" erfahren müssen und auch die Piraten werden nicht ewig mehr oft stundenlang darüber abstimmen können, wie man denn abstimmt. Dann wollen die Menschen da draußen Ergebnisse sehen und irgendwie vermute ich, da wird nicht viel kommen. Schade...
Meines Erachtens ist das eine Taktik der anderen Parteien. Weil wenn man sich das mal anschaut, dann fällt doch extrem auf das seit die Piraten in den Bundestag eingezogen sind, das ständig nach Fehlern gesucht wird.
Ich mein, es wird auch sonst gemacht, nur bei den Piraten extrem.
Sehen wir uns doch mal die Sachlage an. Die Piraten sind eine ernsthafte Bedrohung für Wahlstimmen!
Der Deutsche ist einfach satt von den ständigen leeren Versprechungen der jeweiligen Parteien.
Man sollte den Piraten eine Chance geben, denn jeder hat mal klein angefangen.
Und das die Lobby-Partei-Freunde ihre Fälle davon schwimmen sehen ist mit dieser ständigen Berichterstattung für mich eine Hetze.
PS: Das ist mein persönlicher Eindruck und keine Unterstellung oder sonst dergleichen.