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Politikserie "Gefährliche Seilschaften": Eine Frau macht Staat

ARTEMutter, Regierungschefin, Machtkämpferin: Die dänische TV-Serie "Gefährliche Seilschaften" zeigt, wie eine Frau zur Premierministerin aufsteigt und sich zwischen Männern bewähren muss. Das funktioniert großartig - auch weil Politik hier sexy ist. Jetzt läuft die Reihe auf Arte.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,814001,00.html
  1. #10

    Heulthread

    Zitat von rational_scientist Beitrag anzeigen
    In (fast) jedem Artikel zum Thema Mann-Frau, wird entweder jeder Unterschied wegdiskutiert oder, falls Unterschiede (die ja wissenschaftlich - z.B. in der Gehirnarchitektur – nachgewiesen sind) eingestanden werden, nur als Beweis dafür gewertet, dass deswegen die Frau hierin oder darin besser ist oder für dies und das besser geeignet ist. Die Frau ist eben per se der bessere Mensch!
    Nachdem der Frau einige Jahrhunderte lang nicht mal eine eigene Seele zugestanden wurde, man dann der Meinung war, Bildung würde sich eh nicht lohnen, weil Frauen so etwas wie Mathematik eh nicht begreifen könnten.. nachdem man bis ins späte 19.Jhd der Meinung war, Frauen seien gefühlsgesteuerte Kreaturen, die kurz über den Tieren angesiedelt seien und in keinster Weise in der Lage seien, auch nur für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Nachdem teilweise bis ins 20.Jhd hinein der Besitz von Frauen bei der Ehe vollständig an den Mann überging.. Nachdem man immernoch glaubt, nur Frauen hätten so etwas wie Wechseljahre.. Nach all diesem Schwachsinn über schlapp 2000-2500 Jahre wird man es ja wohl mal eine zeitlang aushalten, dass Frauen bessere Eigenschaften zugeschrieben werden als Männern. Haben die Frauen etwa 2000 Jahre lang rumgeheult, wie benachteiligt sie wären? Also Männer, nun reisst Euch mal zusammen und nehmts wie ein Mann. Hält sicher eh nicht lange vor, diese Positivierung von Frauen.
  2. #11

    Noch eine kleine Bitte

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Nachdem der Frau einige Jahrhunderte lang nicht mal eine eigene Seele zugestanden wurde, man dann der Meinung war, Bildung würde sich eh nicht lohnen, weil Frauen so etwas wie Mathematik eh nicht begreifen könnten.. nachdem man bis ins späte 19.Jhd der Meinung war, Frauen seien gefühlsgesteuerte Kreaturen, die kurz über den Tieren angesiedelt seien und in keinster Weise in der Lage seien, auch nur für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Nachdem teilweise bis ins 20.Jhd hinein der Besitz von Frauen bei der Ehe vollständig an den Mann überging.. .......

    Also Männer, nun reisst Euch mal zusammen und nehmts wie ein Mann. Hält sicher eh nicht lange vor, diese Positivierung von Frauen.
    Vielen Dank für Ihr flammendes Plädoyer. Diese Sichtweise Frauen gegenüber hat aber bei weitem nicht im 19 Jhd. aufgehört. Sie existiert bis in die Gegenwart hinein.
    Daher meine Bitte an Sie: Wenn Sie in Zukunft über Macht verfügen sollten, dann geben Sie bitte einer frauenverachtenden Ideologie keinen Spielraum in unserer Gesellschaft. Auch dann nicht, wenn diese Ideologie vorgibt, sie gehört deswegen an die Macht, weil sie bereits in unserer Gesellschaft existiert.
    Ein kleines Zitat aus der Serie "The Big Bang Theory":
    "Remember: With great power comes great responsibility!"
  3. #12

    Nachdem ich Ihren Artikel las

    .. Nachdem man immernoch glaubt, nur Frauen hätten so etwas wie Wechseljahre.. Nach all diesem Schwachsinn über schlapp 2000-2500 Jahre wird man es ja wohl mal eine zeitlang aushalten, dass Frauen bessere Eigenschaften zugeschrieben werden als Männern. Haben die Frauen etwa 2000 Jahre lang rumgeheult, wie benachteiligt sie wären? Also Männer, nun reisst Euch mal zusammen und nehmts wie ein Mann. Hält sicher eh nicht lange vor, diese Positivierung von Frauen.
    dachte ich: Endlich wieder einer mehr, der es begriffen hat. Die Autorin scheint in ihrem dänischen Jubelgebrüll allerdings ein wenig rückständig.

    Wer Indoktrination mag, wird sich an den beiden Überschriften erfreuen. Ich find's ja auch klasse, wie solche Titel und Sublinks versuchen zu indoktrinieren:
    Eine Frau macht Staat - "Smarte Frauen, plumpe Kerle"

    Geht es noch dümmlicher und selbstbeweihräuchernder, Frau Autorin?
    Das hat schon was mit Hetze zu tun - aber wir sind ja nicht 'röchts' ..
    Und auch keine Juden bzw. haben etwas gegen diese.
  4. #13

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Nachdem der Frau einige Jahrhunderte lang nicht mal eine eigene Seele zugestanden wurde, man dann der Meinung war, Bildung würde sich eh nicht lohnen, weil Frauen so etwas wie Mathematik eh nicht begreifen könnten.. nachdem man bis ins späte 19.Jhd der Meinung war, Frauen seien gefühlsgesteuerte Kreaturen, die kurz über den Tieren angesiedelt seien und in keinster Weise in der Lage seien, auch nur für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Nachdem teilweise bis ins 20.Jhd hinein der Besitz von Frauen bei der Ehe vollständig an den Mann überging.. Nachdem man immernoch glaubt, nur Frauen hätten so etwas wie Wechseljahre.. Nach all diesem Schwachsinn über schlapp 2000-2500 Jahre wird man es ja wohl mal eine zeitlang aushalten, dass Frauen bessere Eigenschaften zugeschrieben werden als Männern.
    Generationsübergreifende „Sippenhaft“?
    Das erinnert mich an die eine Forderung, die ich in den USA mal gelesen habe und die hoffentlich wohl nicht ganz ernst gemeint war: Die Versklavung der Weissen für 200 Jahre zur Wiedergutmachung erlittenen Unrechts, wohlgemerkt durch die Vorfahren erlitten.

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Haben die Frauen etwa 2000 Jahre lang rumgeheult, wie benachteiligt sie wären?
    Berechtigterweise ja, sonst hätte sich wahrscheinlich nichts geändert. Manche heulen immer noch rum.
    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Also Männer, nun reisst Euch mal zusammen und nehmts wie ein Mann.
    Ich nehme es zurück, es gibt scheinbar eine Eigenschaft, die Mann hat, die scheinbar erwünscht ist.

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Hält sicher eh nicht lange vor, diese Positivierung von Frauen.
    Ich hoffe wir schaffen es zusammenzuleben ohne den/die Eine(n) über die/den Andere(n) zu stellen.
  5. #14

    Unglaublich

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Nachdem der Frau einige Jahrhunderte lang nicht mal eine eigene Seele zugestanden wurde,
    Das sie in ihrem Alter noch so fit schreiben können. Oder wieso interessiert Sie so was was vor Jahrhunderten gesagt oder geschrieben wurde? Und seltsam welchen Tunnelblick Leute wie Sie dabei immer wieder an den Tag legen, denn Jahrhundertelang wurden noch ganz andere Dinge praktiziert.

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    man dann der Meinung war, Bildung würde sich eh nicht lohnen, weil Frauen so etwas wie Mathematik eh nicht begreifen könnten..
    Naja wenn ich so an Merkel denke, oder Leyen oder Schmidt oder Schwarzer...
    Interessanterweise stellen Sie sich ja gar nicht die Frage was denn Frauen heute nun aus ihrer Bildung machen. Was waren noch mal die 3 beliebtesten Berufswünsche heutiger Mädchen: Sekretärin (Bürokauffrau), Sängerin und Model. Und da haben wir wohl noch Glück, das die Damen immerhin wissen das Geliebte eines reichen Mannes kein Beruf ist.

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    nachdem man bis ins späte 19.Jhd der Meinung war, Frauen seien gefühlsgesteuerte Kreaturen, die kurz über den Tieren angesiedelt seien und in keinster Weise in der Lage seien, auch nur für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.
    Zum ersten, nach meiner persönlichen Meinung ist der Mensch generell eine gefühlsgesteuerte Kreatur, die kurz über den Tieren angesiedelt ist. Zum zweiten, angesichts der ständigen Quotenforderungen, dem gewaltigen Geldtransfer von Männern zu Frauen über den Staat (womit die Abhängigkeit vom mann nur durch die Abhängigkeit vom Staat eingetauscht wird) und wie oft Frauen vor Gericht immer alle anderen für ihre Fehler verantwortlich machen und damit auch durchkommen...

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Nachdem teilweise bis ins 20.Jhd hinein der Besitz von Frauen bei der Ehe vollständig an den Mann überging..
    Hatten die soviel Besitz? Ich dachte Frauen seien immer arme besitzlose Wesen gewesen. Übrigens im 20. Jh. ging nach! der Ehe viel häufiger der Besitz des Mannes in den der Frau über, ausgeglichene Gerechtigkeit oder?

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Nachdem man immernoch glaubt, nur Frauen hätten so etwas wie Wechseljahre..
    Wie nennt man das denn sonst, wenn die Damen ihre Fruchtbarkeit verlieren?

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Nach all diesem Schwachsinn über schlapp 2000-2500 Jahre
    hier noch mal herzlichem Glückwunsch zu ihrem fiten Zustand in diesem Alter.

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    wird man es ja wohl mal eine zeitlang aushalten, dass Frauen bessere Eigenschaften zugeschrieben werden als Männern.
    Übersetzt: Möglichst viele Unschuldige sollen leiden, für Dinge die andere möglicherweise vor langer Zeit getan haben. Wie war das noch mal mit emotionsgesteuert und verantwortungslos?

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Haben die Frauen etwa 2000 Jahre lang rumgeheult, wie benachteiligt sie wären?
    Laut ähnlich alten Männern wie sie es sind: ja und das nicht zu knapp.

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Also Männer, nun reisst Euch mal zusammen und nehmts wie ein Mann. Hält sicher eh nicht lange vor, diese Positivierung von Frauen.
    So lange das ohne wirkliche Konsequenzen gemacht wurde haben es die Männer hingenommen. Wenn aber damit Artikel 3 unseres GG auser Kraft gesetzt wird ist es schon ernst.
  6. #15

    der Männerfeindliche Spiegel

    Der übliche Frauen sind gut und Männer sind scheiße Ton einer Spiegel Feministin. Die Heldin wird hier natürlich als die vernünftige nur der Sache dienende Frau geschildert, die der bösartigen Männerwelt zeigt wo es langgeht. Wie lange will uns der Spiegel eigentlich noch mit dieser Frauenverherrlichungspropaganda belästigen? Oder vielleicht mal einen Artikel ins Programm nehmen, der Männer als das rationalere und vernünftigere Geschlecht zeigt. Wäre aber wohl schon frauenfeindlich - oder?
  7. #16

    Zitat von delta058 Beitrag anzeigen
    Das sie in ihrem Alter noch so fit schreiben können. Oder wieso interessiert Sie so was was vor Jahrhunderten gesagt oder geschrieben wurde?
    Es mag Ihnen fern liegen, aber es gibt Leute, die glauben, dass man aus Kenntnis der Geschichte lernen kann. Es scheint mir z.B. klug zu sein, aus Kenntnis der Benachteiligung von Frauen über die Jahrhunderte zu lernen, dass es nicht sinnvoll ist, eine reine Umkehr der Verhältnisse anzustreben. Aber mit so komplizierten Sachverhalten sollten Sie sich vielleicht nicht belasten, das hat ja so viel mit altem Zeug zu tun..

    Und seltsam welchen Tunnelblick Leute wie Sie dabei immer wieder an den Tag legen, denn Jahrhundertelang wurden noch ganz andere Dinge praktiziert.
    Ja, ja, in der Tat.. so was wie Alchemie oder Medizin nach der Lehre von Paracelus. Oder vielleicht Militärstrategie nach Sunzi? Meinen Sie etwas in der Art? Aber .. ach nein.. da müsste man sich ja für Dinge interessieren, die vor Jahrhunderten gesagt oder geschrieben wurden.
  8. #17

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Es mag Ihnen fern liegen, aber es gibt Leute, die glauben, dass man aus Kenntnis der Geschichte lernen kann. Es scheint mir z.B. klug zu sein, aus Kenntnis der Benachteiligung von Frauen über die Jahrhunderte zu lernen, dass es nicht sinnvoll ist, eine reine Umkehr der Verhältnisse anzustreben. Aber mit so komplizierten Sachverhalten sollten Sie sich vielleicht nicht belasten, das hat ja so viel mit altem Zeug zu tun..
    Sie rudern zurück, widersprechen sich und beleidigen in einem Absatz. Chapeau, das gelingt nicht jedem. Der Vorposter hat Sie vollkommen berechtigterweise darauf hingewiesen, dass es über Generationen hinweg keine kompensatorische Gerechtigkeit geben kann, ansonsten wäre Israel in Baden-Württemberg und ein großer Teil der Deutschen im KZ. Das ist die Lehre, die zu ziehen ist. Das bedeutet aber auch, dass vergangenes Unrecht an Frauen nicht von der heutigen oder morgigen Männergeneration auszubaden ist - ansonsten kommen wir in eine Abwärtsspirale. Wenn Männer sich heute bei ungerechter Behandlung oder stereotyper Schuldzuweisung beschweren, ist das ein Beitrag zur Gleichberechtigung, verstehen Sie das!
  9. #18

    Zitat von vincenoir Beitrag anzeigen
    Der Vorposter hat Sie vollkommen berechtigterweise darauf hingewiesen, dass es über Generationen hinweg keine kompensatorische Gerechtigkeit geben kann, ansonsten wäre Israel in Baden-Württemberg und ein großer Teil der Deutschen im KZ. Das ist die Lehre, die zu ziehen ist. Das bedeutet aber auch, dass vergangenes Unrecht an Frauen nicht von der heutigen oder morgigen Männergeneration auszubaden ist - ansonsten kommen wir in eine Abwärtsspirale. Wenn Männer sich heute bei ungerechter Behandlung oder stereotyper Schuldzuweisung beschweren, ist das ein Beitrag zur Gleichberechtigung, verstehen Sie das!
    Sie sind offenbar mehr fixiert auf das, was Sie gern lesen wollen, als auf das, was wirklich da steht. Ihr Beitrag hat leider keinen inhaltlichen Bezug.
    Mein Vorposter hat provokanten sinnfreien Quatsch gepostet, auf den ernsthaft zu antworten, sich verbietet. Sind Sie auf der Suche nach einer "Plakativ-Emanze", die Sie in der Luft zerreissen können? Sorry, damit kann ich leider nicht dienen, für mich sind Männer ernst zu nehmende intellektuelle Sparringspartner.

    Im übrigen bin ich durchaus Ihrer Meinung, dass die Umkehr von Benachteiligung nicht automatisch zu Gerechtigkeit führt. Wo Sie eine derartige Unterstellung in meinen Beiträgen gefunden haben wollen, ist mir schleierhaft. Allerdings finde ich das neuerdings allgegenwärtige Geheul über die Benachteiligung von Männern etwas nervtötend. Zeigen Sie mir doch mal einen Ort auf der Welt, wo Männer z.B. zwangsweise beschnitten werden oder nicht Auto fahren dürfen, weil sie eben nur Männer sind. Und jetzt kommen Sie mir bloss nicht mit "der Quote"! Im Vergleich zu den vorherigen Beispielen ist das - mit Verlaub gesagt - pillepalle und die realen Verhältnisse sind eben etwas komplizierter als "Mann-gut, Emanze-schlecht, bunga-bunga-klasse".
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mutter, Regierungschefin, Machtkämpferin: Die dänische TV-Serie "Gefährliche Seilschaften" zeigt, wie eine Frau zur Premierministerin aufsteigt und sich zwischen Männern bewähren muss. Das funktioniert großartig - auch weil Politik hier sexy ist. Jetzt läuft die Reihe auf Arte.

    Politikserie "Gefährliche Seilschaften": Eine Frau macht Staat - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Das ist bestimmt ganz aufregend und wenn wir uns an Dänemark ein Beispiel nehmen, wird bei uns vielleicht auch irgendwann eine Frau Regierungschefin.








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