DPAMehrmals im Jahr müssen Professoren sich bewerten lassen. Einmal im Jahr schlagen sie zurück: Bei der Abstimmung zum "Minister des Jahres" beurteilen sie die Leistungen der Wissenschaftspolitiker - und sind dabei recht gnadenlos.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-884072.html
Wer Frau Kunst (Brandenburg) einmal erlebt hat wundert sich bestenfalls noch über die 4 vor dem Komma.
Letzter Platz in Hochschulfinanzierung (selbst im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung) und das Ausgraben der bereits gescheiterten Gesamthochschule leisten ihr übriges.
Aber Brandenburg brauch ja keine gute Wissenschaft, man hat da ja sonst so viel...
Wann und wo müssen sich Professoren bewerten lassen?
Bin seit über 15 Jahren an der Uni,. habe von Bewertungen für Professoren, die auch nur irgend welche Auswirkungen hätten, noch nie was gehört! Wer Professor ist kann tun und lassen was er/sie will!
Ansonsten möchte ich noch Björn Borg zustimmen, wenn schon eine Frauenquote erfüllt werden soll, dann bitte auch Ministereienübergreifend! Finanzministerinnen und Innenministerinnen fehlen, oder gar eine Verteidigungsministerin! Ansonsten zeigt die FrauenQuote deutlich über 70% (es sind fast 80%) in diesem Ministerium eher das Gegenteil von Gleichberechtigung im klassischen Sinne! Sie ist eher vergleichbar mit der Quote (z.B. NäherInen) in der heimischen Textilindusrie.
Tja, es gibt ja jedes Semester (vermutlich auch an Ihrer Uni) Evaluierungen von Seiten der Studenten - und ich gestehe, ich habe darin (nicht als einzige) so manche Vorlesung heftigst verrissen. Geändert hat das aber fast nichts, in der Tat. Die am heftigsten kritisierte Person wurde im folgenden Semester auf den Chefsessel des Instituts gepflanzt - und einige derjenigen, die etwas auf dem Kasten hatten, verließen dafür die Uni.
Doch zumindest einige Dozenten (die schlecht bezahlten mit frischem Dr. oder noch gar keinem) nehmen sich ihre Bewertungen teilweise zu Herzen - was allerdings nicht zwingend etwas an nicht optimalen Lehrmethoden ändert, manche können halt nicht aus ihrer Haut.
Zum Thema: ich finde diese Bewertungen fast noch zu gut. Zumindest in den Bundesländern, mit deren Schulen/Unis ich in Berührung kam, würde ich jeweils ein "jenseits von ungenügend" vergeben. Oder ein "sehr gut", wenn es um das erfolgreiche Doofhalten der Bevölkerung geht...?
Die Wissenschaft und die Bildung den Stellenwert in der Gesellschaft hat, wie zur Zeit, braucht man sich nicht zu wundern! Ich plädiere für ein Promi und Dschungelcamp-Ministerium! Die zuständigen Minister bekämen gewiss den zweiten Platz hinter dem Fussballminister!