Forum


 

Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke!

CorbisEr ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829312,00.html
  1. #40

    Da sieht man nun, wie gut die Bürger von unseren Politikern gelernt haben. Denn genau das veranstalten sie seit Jahrzehnten. Beste Beispiele sind Wulff, Grass und die Piraten, um die aktuellsten beim Namen zu nennen. Wenn die Politiker nicht anfangen für den Bürger und die Demokratie anstatt in ihrem eigenen, auf Vorteil bedachten Sinne zu handeln, werden aus "shitstorms" mit absoluter Sicherheit "shittornados", die vor Nichts und Niemandem halt machen werden. Wir werden zusehen, wie auch aufgrund dieser Sache unsere Freiheit im Internet beschnitten wird. Könnte ich es, ich würde zu einer Revolution aufrufen. DAS ist es nämlich, das schon lange überfällig ist, um die Demokratie endlich wieder dorthin zu rücken, wo sie auch entstanden ist. "Bürger" (Adligen) wählen und in schweren Fragen, wie Konflikten oder Krieg sind diejenigen, die aus der Situation heraus einen eigenen Nutzen und Vorteil erzielen könnten, ausgeschlossen. Demokratie des Volkes und nicht diese mittlerweile derart abartig durchschaubare Scheindemokratie, mit der die Welt auch jeden Tag durch die Massenmedien zugemüllt wird. Der shitstorm ist das Spiegelbild der heutigen Politik.
  2. #41

    das Volk lässt sich nicht mehr verarschen

    Die Politrixer verraten und verkaufen im Moment das Volk und sollten sich an ihre eigene NAse fassen was wohl schief läuft. Die können froh sein wenn die Leute sich nur auf ein paar Wutschreiberlinge im Netz beschränken. Je mehr Freiheiten sie dem Volk nehmen desto schneller gibt es den MAssenprotest.
  3. #42

    Ich kann mich noch gut an diese Geschichte mit Ansgar Heveling erinnern. Ich dachte, der wäre längst zurückgetreten, weil er untragbar geworden ist...

    Ich hätte übrigens auch im realen Leben kein Problem gegenüber Leuten wie Ansgar Heveling meine Meinung mit Nachdruck zu vertreten.

    Ich werde jetzt nichts über Rückgrat schreiben. Das würde von diesen Leuten ohnehin nicht verstanden werden.
  4. #43

    Rechtschreibung

    Zitat von ChibaCityBlues Beitrag anzeigen
    Mehr Anstand in der Politik.

    Man kann viel fordern, wenn der Tag lang ist. Aber eines ist sicher: Wenn ihr Politiker euch nicht anständig benehmt, dann macht euch auf den nächsten Shitstorm gefasst.

    Seit froh, das ihr noch nicht im Knast sitzt.
    Mal abgesehen von Ihrer radikalen Meinungsäußerung: Seien Sie froh, daß SPON keine Rechtschreib-Sperre eingebaut hat; sonst würden Sie gar nicht auf die Plattform kommen!
    Würden Sie diese radikale Äußerung auch unter Ihrem Klarnamen abgeben und mit Ihrem Chef besprechen?
  5. #44

    O was für ein Unsinn! Schlimm genug das unablässige repetieren des Wortes "Shitstorm", was bei euch Zeitungen so cool ist, wie wenn Eltern versuchen, im Schulhof-Slang ihrer Kinder zu sprechen und sich dabei unheimlich zum Hampel machen. Gerade ist "muss liefern" halbwegs aus der Mode - jetzt dies.

    Habt ihr euch das Thema ausgedacht oder ist das wirklich aktuell "in der Szene"?

    Das die Foren-Horde einen an der Waffel hat ist doch eine banale Erkenntnis. Leute, die sich darüber empören sind entweder solche, die sich ihre E-mail ausdrucken lassen (vgl. Ströbele) oder solche, denen ihre Reputation "im Netz" etwas bedeutet (vgl. Piraten).

    Was will man machen? Soll es doch Angela Merkel verbieten so wie sie beschlossen hat, das die Erwärmung der Welttemperatur nicht mehr als 2°C betragen wird.
  6. #45

    Kampfinstrument

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

    Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke! - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    dan geht mal mit gutem beispiel voran! Unverständlich für mich das sich hier leute beklagen die selber ständig rumpöpeln und unter die gürtellinie gehen. Ist aber auch schon doof wenn man wie hier durch ein medieum was die bürger in masen nutzen können selber mal eben so erfahrungen macht.
  7. #46

    seid froh...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

    Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke! - SPIEGEL ONLINE
    Seid lieber froh, dass es hier dieses Ventil noch gibt!
    Wer einen Shitstorm auslösst hat schlicht und einfach selbst Schuld daran. Ihr geht respektlos mit der Bevölkerung um, also bekommt ihr auch keinen Respekt zurück.
  8. #47

    Früher haben die Leute eben beim Stammtisch ihre Wut rausgebrüllt..heute machen sie es im Internet

    Der große Unterschied ist eigentlich nur, dass sich Politiker , Prominente und weiß der Geier wer noch heute durch das Internet von den Äußerungen des "Pöbels" etwas mitbekommt und manchmal auch direkt damit konfrontiert wird.
  9. #48

    Zitat von Jan B. Beitrag anzeigen
    Und was genau haben jetzt die Piraten mit Shitstorms zu tun?
    Ähm, sie machen ihn?
    Wollen Sie jetzt behaupten, dass die Piraten selber die Shitstorms inizieren.
    Genau das. Die Piraten sind so versessen auf ihre Shitstorms, daß ihnen ihre Fähigkeit zur reifen, erwachsenen Komminikation abhanden kommt. Auch kevinöse Kinder an der Supermarktkasse, die ihren zusätzlichen Lutscher nicht bekommen, bringen gerne den "Shitstorm", in Form von quengeln, aufstampfen & herumschreien, oft aber leider genau deswegen nicht von Erfolg gekrönt.
    Erwachsene Leute debattieren, & das im Rahmen der kultivierten Umgangsformen.
    Dann bitte nochmal den Artikel genau lesen und nicht nur den ersten und den letzten Satz.[/QUOTE]
  10. #49

    Fb

    Wenn die Damen und Herren Politiker sich nicht mit einem Facbook-, twitter- und weiß ich was-account prostituieren und anbiedern würden, böten sie auch keine Angriffsfläche für pöbelnde Nutzer dieser asozialen Netzwerke. Und nach Feierabend (im Suff zB) kann einem es auch nicht passieren, dass man unfreiwillig durch eine unpassende Bemerkung auf FB einen Super-PR-GAU auslöst. Aber es wollen sich ja in dieser Art Medien offenbar noch einige das genick brechen.


TOP



TOP