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Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke!
CorbisEr ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829312,00.html
- #160 25.04.2012 13:15 von
- #161 25.04.2012 13:15 von
- #162 25.04.2012 13:17 von
Rationale Ignoranz
Der Begriff »Shitstorm« ist US-Internet-Slang und keine Erfindung der Piraten.
Zu Pöbeleien im Netz:
a) Die gute alte Netiquette aus Usenet-Zeiten gilt immer noch: Netiquette
b) Genauso wie diese Goldene Regel: »Don’t feed the trolls!« Wer sich daneben benimmt, ist raus aus der Diskussion, so einfach ist das. Ignoranz ist eine scharfe Waffe, das vergessen viele. - #163 25.04.2012 13:18 von
Politiker "fordern" von uns !
Die bekommen schon Wählerstimme und Diäten von uns! Wann endlich machen die ihre Arbeit gemäß deutschem Amtseid im Grundgesetz? So weit sind wir schon - den Maulkorb "political correctness" wollen die uns schon anlegen, gleichwohl NICHT WIR die Politiker sind! Der Vater vom norwegischen Amokläufer war hochdotierter Diplomat aber unfähig, mit seiner Familie gut zu kommunizieren! Und jetzt haben sie die "Schön-schwätz-Netikette" der Medien gefunden um uns ruhig zu stellen. Hier nur 2 Beispiele für Wählers Wut über Politikerversagen: "Christdemokraten" sind amtsmeineidige Gotteslästerer (Meineid "mit Gottes Hilfe") aber keine Christen, sind auch keine Demokraten, denn Kohl hat keinen von uns gefragt, ob wir unsere Grenzen global jedem Sozialschmarotzer öffnen wollen. Unsere, neben Entwicklungshilfe, reichlich verteilten Steuergelder an Fremdstaaten und besonders, auch neben den reichhaltigen "Diäten", der Gratis-"Ehrensold" für Versagerflaschen und Drückeberger machen die abkassierende und verantwortliche Politiker-Bande naturgemäß zur Zielscheibe am Internet-Pranger. Die sollen für unser gutes Geld ihre Arbeit gut machen, dann brauchen die sich auch nicht um Shitstorming im Netz sorgen.
- #164 25.04.2012 13:19 von
Na Cool
Cool, jetzt misst sich die Bedeutung einer Politikers daran, ob er shitstorm-fähig ist. Wenn einer was Provokantes sagt und nichts passiert, der hat er verloren und ist zur ewigen Existenz auf der medialen Hinterbank verdammt.
- #165 25.04.2012 13:19 von
- #166 25.04.2012 13:19 von
tja
Das Problem ist aber offenbar, das die Politiker sich gar nicht mehr auf
Diskussionen einlassen. Auf konkrete Fragen kommen keine Antworten sondern nur leere inhaltslose Worthülsen. Vielleicht haben die Bürger einfach auch nur dieses ritualisierte Politikersprech satt.
In manchen Talkshows möchte man am liebsten diese Menschen am Kragen packen und ins Gesicht schreien das man gefälligst auf die Frage antworten soll und zwar präzise, klar und ohne Schachtelsätze.. - #167 25.04.2012 13:21 von
- #168 25.04.2012 13:29 von
Eine Führungsperson erhält nicht deswegen mehr Geld damit sie Beschimpfungen erträgt, sondern (erst einmal grundsätzlich) weil sie Verantwortung trägt die andere eben nicht tragen. Zumindest ist das der Hintergedanke bei Führungspositionen die auch für Normalsterbliche greifbar sind, nicht jetzt unbedingt der Vorstand eines Konzerns. Darüber will ich aber jetzt auch nicht diskutieren.
Aber selbst da und egal, wie viel jemand verdient oder welchen Job er macht: Der Diskussionsstil der im Internet vorherrscht ist meiner Meinung nach z.T. unter aller Sau. Null Verständnis, kaum reflektiertes Nachdenken, Pöbeleien, Beleidigungen, Aufrufe zur Selbstjustiz, und so weiter. Freiheit heißt nicht, dass man machen kann was man will - es gibt Grenzen. Und bei Beleidigungen - die an sich schon strafrechtlich geahndet werden können - sollte die vertretbare Grenze eigentlich überschritten sein, die des Stils auf jeden Fall schon länger.
Nicht, dass man man sich da falsch versteht - es geht nicht um die Äußerung von Kritik. Kritik ist wichtig und man muss auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Aber dann bitte halbwegs fundiert und in zivilem Umgangston.
Das sollte man eigentlich auch schon im Kindergarten gelernt haben. Anderseits, wer es nicht schafft, sich auf solche einfachen Regeln zu besinnen...bei dem sollte man vielleicht auch überlegen ob er in einer Diskussion wirklich als "mündig" angesehen werden muss.
Beziehungsweise, man sollte sich im Internet so äußern, wie man es auch im echten Leben tun würde - oder umgekehrt. Sonst ist man einfach nur feige. - #169 25.04.2012 13:37 von
blabla
"Virtueller Wutbürger"
"Shitstorm"
"Wut im Netz"
das ist weit weit unter Bild Niveau!
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