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Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke!

CorbisEr ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829312,00.html
  1. #120

    Zitat von gbk666 Beitrag anzeigen
    Beim ersten Mal nahm ich sie noch halbwegs ernst, spätestens ab diesem Beitrag weiß ich das sie nur herumtrollen ohne jegliches fundiertes Hintergrundwissen.
    Wo ist denn Ihr fundiertes Hintergrundwissen, mit dem Sie die Unrichtigkeit meines Einwandes belegen wollen?
    Meine Antwort auf den User "frubi" besagte ja, daß aus der blossen Nichterwähnung des Protests von Kleinkünstlern gegen die überheblichen Enteignungsphantasien der sogenannten Piraten keineswegs hervorgeht, daß es diesen Protest nicht mehrheitlich gibt.
    Aber gut, daß wir drüber geredet haben. Eigentlich habe ich mit dem Begriff, über den hier diskutiert wird, nichts weiter einzuwenden, als daß nur das Präfix "Bull" fehlt. "Bullshitstorm" wäre dem piratischen Diskussionsstil durchaus angemessen.
  2. #121

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

    Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke! - SPIEGEL ONLINE
    zunächstmal ist der überwiegende Teil an Meinungen und berichten über die Politikdarsteller im Netz keine Pöbelei sondern sachliche Diskussion, von der sich im übrigen ne ganze menge journalisten der mainstreampresse eine ganze ecke abschneiden können. wenn man nur bei twitter und gesichtsbuch nachliest selber schuld.
    Aber sei´s drum.
    Fragen wir mal was schlimmer ist?:
    - sein demokratisches Recht ausüben und Politikdarsteller (zu recht) "anzupöbeln"?
    oder
    - millionen von menschen die existenzgrundlage (immer weiter) zu entziehen?

    sie haben die wahl;)
  3. #122

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.
    Entschuldigung, das hat jetzt etwas länger gedauert, weil mein Tränenstrom einfach nicht zu stoppen war. Diese armen Politiker .... Sie säen "shit" und ernten "storm". Wo ist jetzt das Problem?
  4. #123

    Wie im richtigen Leben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829312,00.html
    Das Verhalten im Netz ist fast wie im richtigen Leben: es gibt diejenigen, die sich nur melden, so lange sie in der Masse untertauchen können und dann diejenigen, die von Angesicht zu Angesicht einen Punkt ausdiskutieren
  5. #124

    Pandora

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

    Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke! - SPIEGEL ONLINE
    Die Politklasse muss sich schlicht mit dem Phänomen auseinandersetzen und mit dieser Art Kommunikation umgehen lernen, wie auch immer. Dass sie selbst die Büchse der Pandora geöffnet haben, dürften die teils sehr schmutzigen Kampagnen im Netz ab Ende der 90er belegen.
    Die Piraten können mit diesem Medium umgehen. Und der Rest?
  6. #125

    Thats it...

    Zitat von jeez Beitrag anzeigen
    So ist das leider mit der Anonymität - viele können damit nicht wirklich umgehen und sehen es als Schutzschild an, um mal so richtig schön vom Leder ziehen zu können - selbst wenn sie sich das im echten Leben nie zutrauen würden, quasi eine neue Form der Rückgrat-Losigkeit.

    Du bist am wenigsten du selbst, wenn du im eigenen Namen redest.
    Nimm eine Maske vor, und du sprichst die Wahrheit.
    Oscar Wilde, (1854 - 1900)
  7. #126

    Blödsinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Da kann man auch gleich die 7-Tage-Sonnenwoche fordern...
  8. #127

    Wie kann man auf schnellstem Wege eine demokratische Protestwelle als ungerechtfertigten Angriff des Pöbels abtun?
    Richtig: Man bezeichnet die Protestwelle nicht als solche, sondern als Shitstorm! Fertig!
    In der Masse fischt man sich dann noch ein paar beleidigende Beispiele und kann kopfschüttelnd einmal mehr zeigen: Dieser nervige Pöbel muss gezüchtigt werden!

    Ein Shitstorm! Und damit ist auf einmal eine ganze Protestwelle nichts weiter als nervige ungerechtfertigte Pöbelei die beim erreichen der eigenen Ziele nur stören. Wer würde schon behaupten, er hätte eine Flut an Kritik erhalten, selbst wenn viele sachlich und ernstgemeinte Beiträge dabei sind.
    Das würde ja so aussehen, als gebe es tatsächlich eine Gruppe an Menschen die sich mit einer Idee nicht anfreunden können.
  9. #128

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist das Kampfinstrument des virtuellen Wutbürgers: der Shitstorm. Immer häufiger werden Politiker zum Ziel elektronischer Beschimpfungen. Es wird gepöbelt, attackiert, oft unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sprechen die Betroffenen über ihre Erfahrungen - und fordern mehr Anstand im Netz.

    Politiker-Protest gegen Wut im Netz: Shitstorm, nein danke! - SPIEGEL ONLINE
    ehre wem ehre gebührt!
  10. #129

    In Wirklichkeit unterscheidet sich die virtuelle Welt da nicht von der Realen. Auch dort bekamen Abgeordnete und andere Personen der Öffentlichkeit schon immer Hassnachrichten. Ob im Briefumschlag, per Mail oder Twitter, es ändert sich lediglich das Medium und die Anzahl, nicht der Umstand an sich.
    Und so wie jeder im Rahmen der freien Meinungsäußerung das Recht hat alles und jedem zu schreiben, so hat jeder Adressat das Recht nicht alles lesen zu müssen.


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