Solange Frau Mucha lernfähig ist, überhaupt keins.
Bei uns in D gibt's auch Minister, die nicht wissen, was 'Zoll' bedeutet :)
Adam JagielakJoanna Mucha sollte das Gesicht der Fußball-EM sein. Die Sportministerin des Gastgeberlands Polen ist jung, modern und attraktiv - einst posierte sie als Lara Croft. Doch die 36-Jährige wird regelmäßig verspottet. Denn von Sport hat sie keine Ahnung.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837569,00.html
Solange Frau Mucha lernfähig ist, überhaupt keins.
Bei uns in D gibt's auch Minister, die nicht wissen, was 'Zoll' bedeutet :)
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Bei unserem politischen Personal sollten wir uns als Deutsche mit Spott mehr als nur zurückhalten. Jung, modern und attraktiv, wenigstens das hätten wir mal gerne.
Fragen Sie mal Peter Altmaier nach den 10 bedrohtesten heimischen Tierarten.
Fragen Sie mal Phillip Rösler warum er Deutschland - obwohl er Arzt ist - noch mehr an die Pharmaindustrie verkauft hat und fragen Sie mal Edmund Stoiber was er so als Antibürokratisierungskomissar in Brüssel so erreicht hat!
Wer ist noch gleich unser Außenminister???????? Guiiiidoooooo.................
Die Frau spricht laut Artikel 3 Fremdsprachen fließend und hat einen Doktortitel!!!!!
Richtig, da habe ich gar nicht dran gedacht! :))
In Deutschland hält man sich für sehr fortschrittlich, äußert sich gern abfällig über vermeintliche "Macho-Nationen" in Süd- oder Osteuropa.
Ein kollektiver Realitätsverlust. Denn in Wahrheit ist es in Deutschland in vielen Bereichen - und die Politik gehört dazu - fast unmöglich, als Frau gleichzeitig als feminin und professionell akzeptiert zu werden.
Als Mann habe ich in Deutschland und im Vergleich bei langjährigen Aufenthalten im europäischen Ausland die Erfahrung gemacht, dass unser schönes Land eines der problematischsten ist, was die Akzeptanz von Frauen im Beruf angeht.
Der Artikel bestätigt das leider - umso schockierender, als er auch noch von einer Frau mitgezeichnet ist. Schon der Titel: "Schön und ahnungslos". Das signalisiert doch: "Hereinspaziert! Hier zeigen wir Euch mal wieder, dass schöne Frauen nichts können und sich folglich hochgeschlafen haben. Ein paar geile Bildchen in der Fotostrecke liefern wir gleich mit (hechel).".
Wenn man jedoch den Artikel liest und die Sachinformationen zusammenzählt, stellt man fest: Frau Mucha scheint eine echte Überfliegerin zu sein, mit deren im Artikel aufgezählten Kompetenzen die meisten männlichen Kollegen wahrscheinlich nicht mithalten können: vier Sprachen, Hochschulausbildung - offenbar ernsthaft abgeschlossen -, ausgewiesene Expertise im Bereich öffentlicher Verwaltungssstrukturen usw. Das alles als Kind aus einfachen Verhältnissen. Wow!
Dennoch gibt der Artikel kritiklos Äußerungen von der Straße wieder, gegen die jede Stammtischdiskussion hochintellektuell und ausgewogen wirken muss:
Wer von uns hat nicht schon zahllose Sprüche dieser Art über so ziemlich jede erfolgreiche Frau - sei es mit öffentlicher Sichtbarkeit oder im eigenen beruflichen Umfeld - gehört, die das Pech hat, halbwegs attraktiv zu sein?Viele Polen zucken nur noch mit den Achseln, wenn sie vom neuesten Fettnäpfchen ihrer Ministerin hören - und sagen sarkastisch: "Wieso? Frau Mucha ist doch schön, das reicht."
Es mag sein, dass Frau Mucha keine Panini-Bildchen sammelt und nicht weiß, wie der Torwart heißt. Klar ist letzteres ein Lapsus. Aber ist das wirklich entscheidend für ihr Amt?
Und ach: es ist ihr nicht gelungen, der Korruption im polnischen Sport Herr zu werden? So etwas. Und wie ist das anderswo? Etwa bei Uefa und FIFA, denen nicht nur in Polen alle zu Füßen liegen, vom Politiker bis zur gebührenfinanzierten Fernsehanstalt? Vom IOC ganz zu schweigen. Was tun denn die für den Sport zuständigen Minister in anderen Ländern gegen die Zustände in derartigen Verbänden? Zum Beispiel der Innenminister der Bundesrepublik Deutschland? Nicht viel, wie mir scheint. Und wenn doch, dann scheinbar ohne viel Erfolg.
Aber der ist ja auch ein Mann.
Und niemand würde sich trauen, ihm Fragen wie etwa die mit der 3. Eishockey-Liga zu stellen.