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Poker um Spitzenjobs: Juncker soll Chef der Euro-Gruppe bleiben

AFPDie Euro-Länder haben sich bei einer wichtigen Personalentscheidung offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Der langjährige Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, soll vorerst im Amt bleiben. Damit wäre Finanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Rennen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841578,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Länder haben sich bei einer wichtigen Personalentscheidung offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Der langjährige Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, soll vorerst im Amt bleiben. Damit wäre Finanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Rennen.

    Juncker soll auf EU-Gipfel als Chef der Euro-Gruppe bestätigt werden - SPIEGEL ONLINE
    Die Politgeier geben die Macht nur ungerne aus der Hand. Das sind solche Menschen denen schon mal so etwas rausrutscht:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt"

    DER SPIEGEL*52/1999 - Die Brüsseler Republik

    Für was ist Politik nochmal da? Die Macht der Mächtigen zu stärken und auszubauen!!! Bestimmt aber nicht für die Bevölkerung. Ein Konstrukt zur Kontrolle der Sklaven (wie schon seit Jahrtausenden, nur denken die Sklaven heute sie wären frei, weil sie eine Wahlmöglichkeit haben).
  2. #2

    Warum...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Länder haben sich bei einer wichtigen Personalentscheidung offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Der langjährige Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, soll vorerst im Amt bleiben. Damit wäre Finanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Rennen.

    Juncker soll auf EU-Gipfel als Chef der Euro-Gruppe bestätigt werden - SPIEGEL ONLINE
    wählt man nicht den griechischen Finanzminister?
  3. #3

    So so,

    um ein Jahr hat man jetzt die Entscheidung für den Posten des Eurogruppenchefs auf Drängen der Franzosen vertagt. Das hört sich für mich ganz so an, als wolle Hollande erst mal die Bundestagswahlen abwarten, wohl in der Hoffnung, dass dann die SPD regiert, mit der er ein leichteres Spiel hätte, aber ich bin davon überzeugt, dass seine Rechnung nicht aufgehen wird.
    Schäuble war nach Ansicht Junckers und auch nach meiner Meinung der beste Kandidat für diesen Posten, aber wieder haben nationale Eigenbröteleien und möglicherweise auch Rachegelüste wegen unserer Verweigerungshaltung in der Frage der Vergemeinschaftung aller EU-Schulden dazu geführt, dass ein fauler Kompromiss erzielt wurde. Ich kann nur hoffen, dass Frau Merkel das nicht vergisst. Die Franzosen haben bekanntlich einen langen Wunschzettel.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Länder haben sich bei einer wichtigen Personalentscheidung offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Der langjährige Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, soll vorerst im Amt bleiben. Damit wäre Finanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Rennen.

    Juncker soll auf EU-Gipfel als Chef der Euro-Gruppe bestätigt werden - SPIEGEL ONLINE
    Das ist ein Zeichen dafür, dass nichts gut wird. Das Weiterwursteln Junckers bleibt und führt direkt in den Untergang der europäischen Wirtschaften.
  5. #5

    Frankreich und Hollande...

    Zitat von turekat Beitrag anzeigen
    um ein Jahr hat man jetzt die Entscheidung für den Posten des Eurogruppenchefs auf Drängen der Franzosen vertagt. Das hört sich für mich ganz so an, als wolle Hollande erst mal die Bundestagswahlen abwarten, wohl in der Hoffnung, dass dann die SPD regiert, mit der er ein leichteres Spiel hätte, aber ich bin davon überzeugt, dass seine Rechnung nicht aufgehen wird.
    Schäuble war nach Ansicht Junckers und auch nach meiner Meinung der beste Kandidat für diesen Posten, aber wieder haben nationale Eigenbröteleien und möglicherweise auch Rachegelüste wegen unserer Verweigerungshaltung in der Frage der Vergemeinschaftung aller EU-Schulden dazu geführt, dass ein fauler Kompromiss erzielt wurde. Ich kann nur hoffen, dass Frau Merkel das nicht vergisst. Die Franzosen haben bekanntlich einen langen Wunschzettel.
    ... wünsche ich aus vollem Herzen sobald wie möglich die Quittung von den Finanzmärkten für ihr Verhalten zu bekommen.

    Wie heißt es doch im folgenden Artikel so schön: "...dass man mit einer C-Wirtschaft keinen A-Einfluss auf die europäische Politik haben kann..."

    Schuldenkrise: Gefährlicher Grünschnabel Hollande | FTD.de

    So und jetzt hoffe ich noch dass die Angela morgen dem Monti den Hosenboden langzieht dafür, dass die italienische Elf uns gerade so alt aussehenlässt...
  6. #6

    Naja....

    Zitat von Patriot75 Beitrag anzeigen
    ... wünsche ich aus vollem Herzen sobald wie möglich die Quittung von den Finanzmärkten für ihr Verhalten zu bekommen.

    Wie heißt es doch im folgenden Artikel so schön: "...dass man mit einer C-Wirtschaft keinen A-Einfluss auf die europäische Politik haben kann..."

    Schuldenkrise: Gefährlicher Grünschnabel Hollande | FTD.de

    So und jetzt hoffe ich noch dass die Angela morgen dem Monti den Hosenboden langzieht dafür, dass die italienische Elf uns gerade so alt aussehenlässt...
    heute haben wir echte Minderleister auf dem Platz...wenn wir dafür morgen früh erfahren dürfen, daß der Euro Geschichte ist, ist das mehr als genug entschädigt!
  7. #7

    Der finnische Außenminister ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Länder haben sich bei einer wichtigen Personalentscheidung offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Der langjährige Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, soll vorerst im Amt bleiben. Damit wäre Finanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Rennen.

    Juncker soll auf EU-Gipfel als Chef der Euro-Gruppe bestätigt werden - SPIEGEL ONLINE
    Dieser Finne, Alexander Stubb, ist ein kreatives Energiebündel. Den sollte man sich merken! Der könnte die EU noch zu ihrem Vorteil verändern.
  8. #8

    Wenn Juncker bleibt, gibt's gar kein "Rennen"!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Länder haben sich bei einer wichtigen Personalentscheidung offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Der langjährige Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, soll vorerst im Amt bleiben. Damit wäre Finanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Rennen.

    Juncker soll auf EU-Gipfel als Chef der Euro-Gruppe bestätigt werden - SPIEGEL ONLINE
    Wie kann Schäuble "aus dem Rennen" sein, wenn das Amt erst einmal überhaupt nicht frei wird?

    Angesichts der aktuellen Spannungen ist es wahrscheinlich sogar gut, dass Schäuble es nicht wird - entweder würde unsere "Popularität" in der Krise noch weiter sinken, oder Schäuble würde von Zeit zu Zeit versöhnlichere Töne anstimmen (müssen).
  9. #9

    optional

    Die lieben Politiker sollten mal darüber nachdenken, was "Durchgriffsrechte für Brüssel" bedeutet. Nämlich, dass die klamme Mehrheit die Wegrichtung bestimmt. Die EU in Ihrer jetzigen Form hat ein eklatantes Demokratiedefizit, dass ihr strukturell immanent ist. So ein Europa - das vielleicht sogar noch stärker die nationale Demokratie relativiert als ohnehin schon - will ich nicht!








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