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Poker um Bürgschaften: FDP blockiert Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter

dapdIm Schlecker-Poker verhärten sich die Fronten: Der bayerische Wirtschaftsminister Zeil (FDP) will einem Kompromiss partout nicht zustimmen, der eine Auffanglösung für rund 11.000 Beschäftigte ermöglicht. Geplante Hilfen für die Angestellten des insolventen Konzerns drohen zu scheitern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824543,00.html
  1. #190

    Ich glaube nicht

    Zitat von Kaygeebee Beitrag anzeigen
    Gratulation, liebe FDP. Das war der finale Genickschuss der eure Partei für die nächsten 5-10 Jahre ins politische Nirvana schickt.
    Könnte man Dummheit in Energie umwandeln, dann würde die FDP-Spitze reichen um die USA und China für die nächsten hundert Jahre mit Energie zu versorgen...
    Es wird sie eher stärken, weil dieser richtige Standpunkt der FDP zeigt, wie wichtig eine liberale Partei in Deutschland ist.

    Wir müssen nicht für Schlecker ein neues Fass aufmachen. Es ist alles geregelt - ALG I, ggf. ALG II. Es sind 11.000 Menschen über ganz Deutschland verteilt, davon zahlreiche Minijobs und sicher nicht viele Ernährer der Familie. Dafür haben wir bestehende Systeme.
  2. #191

    FDP hin oder her...

    Zitat von Nörgelkopf Beitrag anzeigen
    Im Saarland haben ca. 5000 Bürger die FDP gewählt, ich hoffe, dass die nächsten Wahlen diese Partei in das Nirwana schickt. Auch bei einem schlechten Sozialverhalten von der Schlecker-Leitung hier geht es um ca. !0000 Mitarbeiter. Ich hoffe, dass das Verhalten der FDP Systemrelevant für diesen Klüngelverein wird.
    ...hier muß sie endlich Standvermögen behalten. Wenn nicht, gebe ich Ihnen recht, muß sie weg.
    30.000 Unternehmen sind 2011 pleite gegangen. Hat Sie das interessiert ? Hat es die SPD interssiert ? Einen populistischen Nils Schmid ? Nein, hat es nicht.
    KEINER, aber wirklich KEINER dieser der Mitarbeiter dieser Pleitefirmen hat einen besonderen Bonus von 80 % seines letzten Gehalts bekommen, sondern direkt ab in ALG I (63%). WAS bitte macht dann also Schlecker so besonders ? Arbeiten dort Nobelpreisträger, die es besonders zu halten gilt ? Die, die jetzt auf Zack sind, haben schon einen neuen Job, die, die sich erst einmal in die Transfergesellschaft-Hängematte legen, haben auch nach Auflösung der Transfergesellschaft keinen.
  3. #192

    Schlecker ist halt nicht

    Spanien, Italien, Griechenland.. nicht wahr liebe FDP und CDU ? Dort lässt man sich gerne von der EU und den grossen Wirtschaftsunternehmen samt OECD vorschreiben, daß der Rettungsschirm auf eine Billion Euro aufgestockt werden muss, und Deutschland die Hauptbelastung trägt, nicht wahr ?

    Ein Land voller Idioten, warum stellt man eigentlich für Politker nicht sofort Pflegekräfte ein ?
    Wäre doch eine super Idee, schulen wir die Schlecker-Mitarbeiter zu Pflegekräften um, unsere Politker könnten es gebrauchen.
    Hurra Deutschland
  4. #193

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Wie recht Sie haben....
    Das zeigt die ganze Hybris der Sozis und Gewerkschaftler auf. Sind dann doch irgendwie bildungsfern.
    Na, mit dieser überheblichen Einstellung wären Sie ja ein perfektes FDP-Mitglied... oder sind Sie schon?
  5. #194

    Natürlich geht es um Menschen,

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Es geht um Menschen! Selbstverständlich ist die Politik - der Staat, wir Alle - in der Pflicht. Die Frage muss m.E. so gestellt werden: egoistische Ellenbogengesellschaft a laFDP oder solidarische Gesellschaft. Darum geht es!
    und für die wird doch auch gesorgt. Es muss doch nicht eine zusätzliche Regelung über eine Transfergesellschaft geben. Das zögert die notwendige Anpassung nur hinaus.
  6. #195

    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen

    Zitat von paulroberts Beitrag anzeigen
    ja, dieser lindner, seltsame figur.lässt sich vom steuerzahler seine -misslungenen- versuche als unternehmer finanzieren aber weigert sich, leuten zu helfen, die schuldlos in die misere rutschen.
    man muss wohl den karren selbst an die wand fahren, damit bei der fdp so etwas wie mitgefühl aufkommt.
    Herr Lindner muss Ihnen ja nicht sympathisch sein. Er hat Fördermittel beantragt, um damit ein Unternehmen aufzubauen. Offensichtlich hat die prüfende Bank das Geschäftsmodell für korrekt gehalten. Es hat jedoch nicht geklappt, aus welchen Gründen auch immer.

    Das ist ein ganz normaler, juristisch einwandfreier Vorgang.

    Schlecker ist pleite, auch das ein ganz normaler, juristisch einwandfreier Vorgang. Es wäre jedoch nicht in Ordnung, jetzt zusätzliches Steuergeld dazu aufzuwenden, zumal die bestehenden Mechanismen für Hilfe ausreichen.
  7. #196

    Zitat von lartpoutlart Beitrag anzeigen
    Lustig.

    An allen Ecken und Enden (z.B. auch in zahlreichen anderen Foren) wird gegen diese unsinnige Schleckerhilfe gewütet, aber sobald die FDP dasselbe vertritt, ist es plötzlich falsch.

    Ich kann nur hoffen, dass die FDP sich von diesem FDP-Bashing-Reflex nicht von ihrem richtigen Weg abbringen lässt.
    Das hat sich die FDP selbst zuzuschreiben. Eine Partei, die eine derart unverhohlene Klientelpolitik betreibt, verliert massiv an Glaubwürdigkeit, bzw. Integrität.
    Im vorliegenden Fall tragisch, da man m.E. tatsächlich mal den 'richtigen Weg' gegangen ist.
    In Anbetracht des Personals dieser Truppe ist das schon fast ein Beweis für die Existenz Gottes...
  8. #197

    Wer zuletzt lacht,

    Zitat von christian0061 Beitrag anzeigen
    ja ja, schon wieder die fdp!
    schlecker mitarbeiter sind eben keine hoteliers, die mal ne freiübernachtung anbieten können oder gar ordentlich parteispenden rüberwachsen lassen.
    das bringts sicher jede menge neue wählerstimmen in nrw und sh.

    :-)
    lacht am besten!
    Im wahren Leben, lieben die Menschen nur die Gewinner!
    Wetten, dass die FDP in NRW die 5 % packt?

    Für Mandate nimmt man gerne auch Stimmen aus dem Spektrum weit rechts von der CDU!
    Bei den nationalsozialisten beschränkt sich das soziale auf das solidarische Gruppenbilden zum Abschlachten von Andersdenkenden - alles andere ist dann eher nationaliberal!
    Insofern können Faschisten und Liberale super zusammen - die C-Parteien sind ohnehin auch völlig Kapitalhörig - nur sie geben es öffentlich und im Parteiprogramm noch nicht zu - allerdings steht die Realpolitik dem Programm meitst diametral gegenüber!

    Die SPD ist seit Schröder endgültig eine Pöstchen- und Totalverlogengruppe - die eben deswegen mit der LINKEN nicht kann, da die an der Basis vielleicht wirklich ein paar solidarisch, gerechtigkeitsgemäß denkende Köpfe hat - in der Spitze aber ein völlig verrotteter Korpus ist.

    Am Ende lachen die 1 % und in 10 Jahren geben auch wir in Deutschland mehr für - dann privatisierte - Gefängnisse ab, als für Bildung - in USA schon seit Jahren der Fall - weiters werden reichsten 1 % dann wohl mehr als 50 % sämtlichen Vermögens besitzen und das reichste Dezil mehr als 80% - der rest der Menschen wird von den Medien so dermaßen zu intellektuellem Brei geschlagen sein, dass wir weiter in einer "freiheitlichen" Demokratie leben - mit statten Mehrheiten für die Interessen einer winzigen Minderheit!

    Prinzipiell zeichnet sich dieser Trend schon seit zwei Dekaden ab - mit der Agenda 2010 kam ein erster sehr sehr großer Schritt - vor allem - war es ja eine sozialdemokratisch - grüne Regierung - die diese umsetzte - grandios -

    mit der extremen Umverteilung zu Gunsten des Kapitals in den Jahren 2008 - heute und der Abschaffung der Erbschaftssteuer seit 2010 (dermaßen gigantische Freibeträge und Gestaltungsmöglichkeiten, dass selbst Milliardenvermögen praktisch steuerfrei vererbt werden können - was von den Medien nie besonders exponiert wurde!!!) - ging der Weg weiter - diesmal wurde ja schon eine Regierung gewählt, die sogar vor der Wahl ganz offen nur die Interessen der Eliten und den praktischen Sozaldarwinismus predigte - für manche Wähler klingen anscheindend nur bestimmte Worte in den Ohren - die sind anscheindend schon über Stichworte - wie Hypnotisierte - zu entsprechenden Aktionen- sprich Kreuzchen auf dem Wahlzettel - anregbar.

    Das Volk hasst die Armen und betet die Reichen an - wer Gerechtigkeit fordert wird als fauler Neidhammel diffamiert - im Grunde sollten alle faulen Arbeitslosen sich einen Spaten kaufen und die Grünanlagen in den Villenvierteln umgraben, asphaltieren und anschließend alles wieder umgraben - wieder asphaltieren usw. usf. --- es wäre die beste Art des Protestes - wenn dann noch einer behauptet sie seien faul - tja, dann ......

    .... aber das passiert nicht - es werden Zustände wie in London und Manchaster sein, Aufruhr und Brand - die Armen werden sich selbst ins Fleisch schneiden - bzw. das was noch übrig ist davon - und wer wird dann sardonisch lachen?

    .... natürlich die erfolgreischen liberalen Leistungsmenschen - ganz und gar aus vollem Herzen und zuletzt!
  9. #198

    Das glaube ich Ihnen gern

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Es geht hier nicht um irgend etwas abstraktes, es geht um das Schicksal von 11.000 Menschen. Und: ich bin ein emphatischer Mensch.
    Wenn Sie dabei nur nicht die Logik aus den Augen verlieren würden - wir können nicht alle unangenehmen Dinge vermeiden. Es ist nicht schön, was jedem einzelnen entlassenen Mitarbeiter (ob nun bei Schlecker oder Schreiner Müller) passiert, aber er wird aufgefangen.

    Wir können nicht für jeden insolventen Betrieb eine Auffanggesellschaft gründen, und es ist auch nicht nötig.
  10. #199

    Liberal?

    Zitat von nobby_l Beitrag anzeigen
    Es wird sie eher stärken, weil dieser richtige Standpunkt der FDP zeigt, wie wichtig eine liberale Partei in Deutschland ist.

    Wir müssen nicht für Schlecker ein neues Fass aufmachen. Es ist alles geregelt - ALG I, ggf. ALG II. Es sind 11.000 Menschen über ganz Deutschland verteilt, davon zahlreiche Minijobs und sicher nicht viele Ernährer der Familie. Dafür haben wir bestehende Systeme.
    Wo ist diese Partei noch liberal? Das war sie mal vor langer Zeit heute ist sie nur noch ein Verrein von Intressenvertretern einer kleinen Minderheit.


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