dapdIm Schlecker-Poker verhärten sich die Fronten: Der bayerische Wirtschaftsminister Zeil (FDP) will einem Kompromiss partout nicht zustimmen, der eine Auffanglösung für rund 11.000 Beschäftigte ermöglicht. Geplante Hilfen für die Angestellten des insolventen Konzerns drohen zu scheitern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824543,00.html
Es ist wirklich ein Kreuz mit dieser renitenten FDP, dass sie nicht den Vorschlägen von CDU/SPD/GRÜNEN/LINKEN folgt, Unternehmen, die nicht konkurrenzfähig sind, auf Steuerzahlerkosten zu verstaatlichen. Kein Wunder, wenn die bald bundesweit abgewählt werden. So macht man sich einfach keine gute Presse.
Ne, aber sind Schleckermitarbeiter besser als andere Menschen, denen gekündigt wurde?
Wieso bekommen die ne Auffanggesellschaft und andere nicht? Nur weil Schlecker größer war? Weil das Prima-Wahlkampf ist?
Es gibt Arbeitslosenhilfe. Wer Arbeitslos ist, muss nicht hungern. Es gibt keinen Grund, Schleckermitarbeitern ne Extra-Wurst zu braten!
Hätte der Herr Schlecker Interesse an seiner Firma könnte man das Problem FDP sicher durch eine kleine Spende regeln. Müssen ja nicht immer die Hoteliers sein...
An den desaströsen Geschäftszahlen u.der logischen Insolvenz haben die Gewerkschaft VERDI im Bündnis mit bestimmten Medien, welche seit Jahren eine Schmutzkampagne gegen Schlecker durchziehen, einen nicht zu unterschätzenden Anteil. Das merken sich die Verbraucher - und meiden das Geschäft. Warum soll jetzt, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, die FDP Schuld sein?
Wenn Sie mal nur die Meinungen hier im Forum gewichten (sind natürlich nicht repräsentativ), dann sehen Sie schon, dass die FDP in diesem Fall einen gehörigen Teil des Volks 'vertritt'. Natürlich nicht die Mehrheit, die wird ja schon von der Sozi-Melange CDU/CSU/SPD/Grüne bestens ver(oder zer-?)treten.