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Poker um Bürgschaften: FDP blockiert Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter

dapdIm Schlecker-Poker verhärten sich die Fronten: Der bayerische Wirtschaftsminister Zeil (FDP) will einem Kompromiss partout nicht zustimmen, der eine Auffanglösung für rund 11.000 Beschäftigte ermöglicht. Geplante Hilfen für die Angestellten des insolventen Konzerns drohen zu scheitern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824543,00.html
  1. #100

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Schlecker-Poker verhärten sich die Fronten: Der bayerische Wirtschaftsminister Zeil (FDP) will einem Kompromiss partout nicht zustimmen, der eine Auffanglösung für rund 11.000 Beschäftigte ermöglicht. Geplante Hilfen für die Angestellten des insolventen Konzerns drohen zu scheitern.

    Poker um Bürgschaften: FDP blockiert Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Vollkommen korrekt so. Gleiches recht für alle.
  2. #101

    mangelnde Einsicht

    Es ist wirklich ein Kreuz mit dieser renitenten FDP, dass sie nicht den Vorschlägen von CDU/SPD/GRÜNEN/LINKEN folgt, Unternehmen, die nicht konkurrenzfähig sind, auf Steuerzahlerkosten zu verstaatlichen. Kein Wunder, wenn die bald bundesweit abgewählt werden. So macht man sich einfach keine gute Presse.
  3. #102

    Zitat von christian0061 Beitrag anzeigen
    ja ja, schon wieder die fdp!
    schlecker mitarbeiter sind eben keine hoteliers, die mal ne freiübernachtung anbieten können oder gar ordentlich parteispenden rüberwachsen lassen.
    das bringts sicher jede menge neue wählerstimmen in nrw und sh.

    :-)
    Ne, aber sind Schleckermitarbeiter besser als andere Menschen, denen gekündigt wurde?
    Wieso bekommen die ne Auffanggesellschaft und andere nicht? Nur weil Schlecker größer war? Weil das Prima-Wahlkampf ist?
    Es gibt Arbeitslosenhilfe. Wer Arbeitslos ist, muss nicht hungern. Es gibt keinen Grund, Schleckermitarbeitern ne Extra-Wurst zu braten!
  4. #103

    genau

    Zitat von pewehh Beitrag anzeigen
    Wo blieb eigentlich die FDP und dieser schöne Satz bei HRE, HSH-Nordbank, LBW etc. Liegt es vielleicht daran, dass es bei Schlecker nur um ein paar Milliönchen geht, bei den Banken aber um satte Milliardenbeträge?

    Es ist im Prinzip ja völlig richtig sich politisch zurückzuhalten, wenn man an die selbst-regulierenden Kräfte der Marktwirtschaft glaubt. Aber dann doch bitte demokratisch, also mit gleichem (Un-)Recht für alle.

    Demokratie ohne Gerechtigkeit funktioniert nicht, auch wenn diese 1%-Lobbypartei das gern so hätte.
    hinzu kommt noch, das auch ein Herr Lindner gegen Hilfen ist.
    Dabei denkt der natuerlich nicht an seine selbst versemmelten KFW-Millionen!
  5. #104

    Korrekt

    Zitat von passiflore Beitrag anzeigen
    Jetzt wird sogar schon von einer Tragödie geschwatzt, geradezu so, als wäre der olle Schlecker irre geworden und hätte 11 000 Verkäuferinnen eigenhändig mit der Kalaschnikow nierdergemäht. Geht's noch ne Spur dramatischer? Solche Leute mit roten Fahnen wie Sie haben doch vorher immer gegen den Ausbeuterkonzern gewettert und .....
    Wie recht Sie haben....
    Das zeigt die ganze Hybris der Sozis und Gewerkschaftler auf. Sind dann doch irgendwie bildungsfern.
  6. #105

    Mehr Staat

    Zitat von unpolit Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Fan der FDP, aber darum geht es nicht.
    Der Vorwurf der Günstlingswirtschaft und Inkompetenz lässt sich doch nicht damit egalisieren, in dem am anderen Ende der Skala Personengruppen begünstigt werden und wissentlich Gelder verschwendet werden.

    Klare Kante - aber das nicht nur bei Entscheidungen gegen den "Kleinen.....
    Ich erkenne jetzt einfach mal an, dass es zu diesem Vorgang zwei Sichtweisen gibt. Meine Sicht und mein Urteil sind von der Sicht auf die betroffenn 11.000 Frauen geprägt. Und ich möchte nicht weniger, sondern mehr Staat.
  7. #106

    Geiz ist geil

    Hätte der Herr Schlecker Interesse an seiner Firma könnte man das Problem FDP sicher durch eine kleine Spende regeln. Müssen ja nicht immer die Hoteliers sein...
  8. #107

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Schlecker-Poker verhärten sich die Fronten: Der bayerische Wirtschaftsminister Zeil (FDP) will einem Kompromiss partout nicht zustimmen, der eine Auffanglösung für rund 11.000 Beschäftigte ermöglicht. Geplante Hilfen für die Angestellten des insolventen Konzerns drohen zu scheitern.

    Poker um Bürgschaften: FDP blockiert Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    An den desaströsen Geschäftszahlen u.der logischen Insolvenz haben die Gewerkschaft VERDI im Bündnis mit bestimmten Medien, welche seit Jahren eine Schmutzkampagne gegen Schlecker durchziehen, einen nicht zu unterschätzenden Anteil. Das merken sich die Verbraucher - und meiden das Geschäft. Warum soll jetzt, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, die FDP Schuld sein?
  9. #108

    Älter als 60 Jahre...

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Meine Güte, diese Kälte in ihrem - und in anderen Beiträgen, das nervt doch sehr. Kennen Sie den Begriff Emphatie?
    ...und immer noch kein bisschen Sachverstand. Sie sind zu bedauern
  10. #109

    Zitat von phrasenmaeher Beitrag anzeigen
    ... Womit wir wieder bei dem Begriff "Volksvertreter" wären. Ist eine solche Situation, wo das Volk vertreten werden sollte, die richtige, um einen Bürgschafts-Poker zu inszenieren? Wohl kaum.
    Wenn Sie mal nur die Meinungen hier im Forum gewichten (sind natürlich nicht repräsentativ), dann sehen Sie schon, dass die FDP in diesem Fall einen gehörigen Teil des Volks 'vertritt'. Natürlich nicht die Mehrheit, die wird ja schon von der Sozi-Melange CDU/CSU/SPD/Grüne bestens ver(oder zer-?)treten.








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