Was machen*Millionen und*Medienrummel aus einem jungen Mann?*SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Lasse König fuhr nach Prag, um Pokerweltmeister Pius Heinz zu sehen.*Dann*landete*er*in einer Pokerrunde mit dem Champion - und Boris Becker. Protokoll einer denkwürdigen Begegnung.
[QUOTE=sysop;9374774]Was machen*Millionen und*Medienrummel aus einem jungen Mann?*SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Lasse König fuhr nach Prag, um Pokerweltmeister Pius Heinz zu sehen.*Dann*landete*er*in einer Pokerrunde mit dem Champion - und Boris Becker. Protokoll einer denkwürdigen Begegnung.
Eine denkwürdige Begegnung
Ein Tennisspieler der wiederholt grosse Titel gewonnen und ein sehr glücklicher Gewinner der WSOP 2011 Talent hat der junge aber noch viel mehr Glück und es ist sehr unwahrscheinlich , dass er 2012 wieder am Finaltisch sitzt. Sosehr ich es ihm gönne liegt das Problem nicht im LIVE Poker sondern im Internet Poker . Schon hat sich Marktführer POKERSTARS den sympathischen Jungen EINGEKAUFT:Er hat ausgesorgt.
Der Zusammenbruch der FULL TILT Seite hat bewiesen , dass man Internet Poker anders sehen muss .
1. Sind die Gelder der Spieler wirklich sicher . Noch hat keine namhafte Prüfungsgesellschaft bestätigt dass die Spielergelder sich auf getrennten Konten befinden auf die der Betreiber NICHT zugreifen kann
2. Sind die Flops wirklich Zufall und kann sie keiner manipulieren .
3. Kann jemand die Karten der anderen sehen (Skandal Ultimate BET)
4. Versuchen Sie Geld einzuzahlen das geht RUCK ZUCK . Versuchen Sie Geld abzuheben ,das dauert und fängt schon damit an ,dass man erst 48 Stunden nach der letzten Einzahlung abheben kann . Ist das Geld doch im Kreislauf der Firma ?
5. Wenn Hacker Seiten ausspionieren können die sich gegen jeden Zugang wehren , ist es nicht wahrscheinlich ,dass Pokerseiten gehackt werden?
Der nächste Internet Poker Skandal kommt bestimmt und dann ist das Geschrei in den Poker Blogs wieder GROSS.
Und die Pokerzeitungen können ohne Werbung der Internetseiten NICHT überleben. Also sind die Bericht meist tendenziös. Eingeladene "Journalisten" bezahlte Reisen Spesen usw.
Aber das schlimmste .Es wird vielen jungen Leuten suggeriert das Studium und Beruf aufzugeben um im Internet Poker reich zu werden.
Es wird verschwiegen.dass mindestens 85% der Spieler verlieren und höchstens 5% wirklich gewinnen.
Also wenn um ein Hobby geht und man weiss , dass es etwas kostet warum nicht aber nicht dass man sich ruiniert.
Also Vorsicht im Internet Poker.
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Alle Punkte sind durchaus zu berücksichtigen, ausgenommen vielleicht die Manipulation der eigenen Karten, aber warum sollte das nicht auch möglich sein. Grundsätzlich ist es so, das Online Pokern viel Zeit kostet, ein Turnier mit mehreren tausend Spielern dauert 6h. Welcher Mensch mit normalen Lebensrhytmus, ist in der Lage diese Dauer ununterbrochen am Rechner zu verweilen. Poker und Glücksspiel ist ein Spiel für Hartzer/Erwerbslose geworden ist. Zum Monatsanfang wird sein "Glück" versucht, vielleicht um sich auch einmal als Gewinner zu fühlen. Die Realität schaut dann so aus, das nach einer Woche das gesamte Geld aufgebraucht ist, und man von der Hand in den Mund lebt. Aber nur das Poker hier anzuführen ist auch nicht korrekt, Sportwetten sind auch verheerend, wo durch die neuen Live-Wetten eine weitere Möglichkeit geschaffen wurde, zu jeder Zeit sein Geld setzen und verspielen zu können.
Viele chatten auch auf etlichen Flirt-Plattformen, um Ihr Ego zu polieren - das zwischen all dem, keine Zeit bleibt, um rechtzeitig schlafen zu gehen, die Bibliothek zu besuchen, oder soziale Kontakte zu pflegen - verwundert mich ehrlich gesagt nicht. Letzlich geht es immer um fehlende Lebensinhalte, die passende Partnerin, eine ordentliche Arbeit, Freunde und Familie, Sport und Hobbys führen immer weg von dieser einsamen Sucht.
Also ich finde hier die Aussagen sind schon sehr stark Verallgemeinert, schließlich kann man nicht alle Pokerseiten über einen Kamm scheren. Klar ist das mit dem Thema in letzter Zeit vielleicht zu unkritisch umgegangen worden ist, jedoch gibt es auch genügend Anbieter die versuchen die Kriterien die henryschoice hier so ausführlich aufgelistet hat alle im positiven Sinne zu erfüllen.
Darüber hinaus ist auch ein wenig die gesetzliche Grauzone in Deutschland in der sich online Poker bewegt für den Wildwuchs so mancher unseriöser Seite verantwortlich zu machen.
In Österreich zum Beispiel gibt es Win2Day der als staatlicher Anbieter natürlich einige Auflagen und Richtlinien einzuhalten hat. Somit sind einige Kriterien wie "Sind die Gelder der Spieler wirklich sicher ." oder "Sind die Flops wirklich Zufall und kann sie keiner manipulieren ." schon mal erfüllt. Da es zum Beispiel für Zufallsgeneratoren in Programmen eigene Prüfungen gibt.
Vielleicht sollte der Staat also hier regulierend und überwachend wirken um dem Markt Sicherheit zu bieten und den Markt auch von inlänischen Anbietern zu bedienen und auch vielleicht noch die ein oder anderen Steuern einheben zu können. (dabei sollte der Staat natürlich nicht leer ausgehen solange er auch etwas dafür leistet)
Ich kann da meinem Vorredner nur zustimmen. Etwas mehr Regulation würde hier sicherlich nicht schaden und wäre angebracht. Allerdings geht der Staat hier sehr zögerlich um - aus welchen Gründen auch immer. Online Poker ist wohl zu unbedeutend.
Allerdings bin ich mir auch ziemlich sicher, dass die großen Pokerseiten, wie Pokerstars z.B., wo ja auch Boris Becker einen gut dotierten Werbevertrag hat, sehr sicher und sehr seriös sind. Allgemein davon zu sprechen, alle Pokerseiten sind Betrüger und Poker ist nur etwas für Hartz IV Empfänger, ordne ich eher oberflächlichem Halbwissem zu.