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Plötzlicher Herztod im Sport: "Leistungssport ist gefährlich fürs Herz"

Getty ImagesSie scheinen stark und gesund. Trotzdem sterben immer wieder junge Sportler an plötzlichem Herztod - wie jüngst Schwimmweltmeister Alexander Dale Oen oder Fußballprofi Piermario Morosini. Kardiologe Prof. Thomas Meinertz erklärt im Interview, warum das Herz von Athleten besonders gefährdet ist.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,831319,00.html
  1. #10

    Zitat von svg74 Beitrag anzeigen
    Mag nur Erbsenzählerei sein und es macht die Sache auch nicht weniger tragisch, aber Alexander Dale Oen ist mit 26 Jahren gestorben und nicht mit 22 wie im Artikel angegeben.
    Genau - mit 26 war er ja quasi "Sport-Renter".
  2. #11

    Zitat von gankuhr Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem bei dieser ganzen Sache ist in meinen Augen das Wort "krankheit". Ab wann ist man krank? Reicht ne leichte Erkältung? Zahnschmerzen? Wenn man bei jeder kleinen Entzündung (Nagelbett? Rachen? Ein kleiner Schnitt, möglicherweise vom Sport selber) pausiert, pausiert man wahrscheinlich 6 Monate im Jahr und wird garnicht erst Leistungssportler.
    Ich denke insbesondere virale Infekte der oberen Luftwege können gefährlich werden - nicht nur für Leistungssportler!

    Also eine Erkältung bereits. Viren sind eine der hauptursachen für Myokarditis, sofern man überhaupt die Ursache findet.

    Ich selber habe es schon bei mir erlebt: Plötzlich Vorhofflimmern nach dem Training. Ich war nen bisschen verschnupft gewesen, bin dennoch Sport machen gegangen und hatte daraufhin diese Rhythmusstörung, die sich auch nur durch einen Eingriff beenden liess.
    Mit 30 hat man sonst sowas nicht...
  3. #12

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Ich wage mal zu behaupten, dass der Sport die Krankenkassen immens belastet. Der normalsterbliche bekommt einen Schlaganfall oder Infarkt und gut ist.
    Die Athleten gehen dauernd zur Blutuntersuchung, Vorsorge Kernspin. Und leisten sich unentwegt Knochenbrüche, Bänderabrisse, Zerrungen, Knieverdrehung und jede Menge Reha. Und das geht bis ins hohe Alter.
    Die Ärzte und Krankenkassen freut es, weil alle prima an hohen Umsätzen verdienen.
    Und ich wage mal zu behaupten, dass Sie ein leicht verschrobenes Bild der Realität haben. Mal abgesehen davon, dass Sport nachweislich gegenüber so ziemlich allen Alterserkrankungen vorbeugend wirkt, gibt es keinen Athleten, welcher sich auf professionellen Niveau misst, der "dauernd" Brüche, Bänderrisse oder sonst was hat (mal abgesehen von Extremsportarten), weil er sonst gar nicht in der Lage wäre seinen Sport kompetitiv auszuführen. Und meines Wissens nach MÜSSEN sich Profisportler zusätzlich versichern - soviel zum Thema Belastung für den armen Normalo.

    Außerdem bringt jeder Trainer seinen Schützlingen nicht nur bei wie man den Sport an sich ausführt, sondern wie man auch Verletzungen vorbeugt, was ein extrem wichtiger Teil eines jeden Sportes ist, insbesondere auf höheren Niveau. Wobei man natürlich sagen muss, dass Profisportler, im Gegensatz zum Hobbysportler, nicht den Anspruch an ihren Sport stellen, dass dieser gesund ist - denen geht es um mehr.
  4. #13

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Ich wage mal zu behaupten, dass der Sport die Krankenkassen immens belastet. Der normalsterbliche bekommt einen Schlaganfall oder Infarkt und gut ist.
    Man sollte vielleicht mal zwischen Leistungssportlern, Hobbysportlern und dem Rest differenzieren.

    Die Hobbysportler sind definitiv weniger krank als der Rest der Bevölkerung, weil ein wenig Sport einfach für Körper und Geist gesund ist. Durch Sport wird Schlaganfall, Herzinfarkt oder sogar psychischen Krankheiten wie Depressionen vorgebeugt.
  5. #14

    Mit Herz und Verstand!!

    ich bin Mitte 40 ... trainiere seit Jahren intensiv und liebe den Sport. ich bin selten krank, hatte seit Jahren keine Sportverletzung und mache eben auch mal ne Woche nix wenn ich nicht fit bin ...

    Problematisch wird es wenn aus falsch verstandenem Ehrgeiz (oder weil es der Lebensunterhalt ist) alle Warnsignale ignoriert werden ...
  6. #15

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Ich wage mal zu behaupten, dass der Sport die Krankenkassen immens belastet. Der normalsterbliche bekommt einen Schlaganfall oder Infarkt und gut ist.
    Schön wär's. Der Normalsterbliche bekommt immer häufiger Krebs und verursacht, bevor er ablebt, immense Kosten für die Behandlung von Demenz, Übergewicht etc.

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Die Athleten gehen dauernd zur Blutuntersuchung, Vorsorge Kernspin. Und leisten sich unentwegt Knochenbrüche, Bänderabrisse, Zerrungen, Knieverdrehung und jede Menge Reha. Und das geht bis ins hohe Alter.
    Athleten, welche 'dauernd' zu o.a. Untersuchungen gehen, über Leistungssport aus. Diese sind zahlenmäßig nur eine sehr kleine Gruppe in der Bevölkerung und üben ihren Sport keineswegs bis ins hohe Alter aus.

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Die Ärzte und Krankenkassen freut es, weil alle prima an hohen Umsätzen verdienen.
    Die Ärzte, die an Leistungssportler prima verdienen, können Sie sinngemäß an eine Hand abzählen.
    Warum Krankenkassen an den Ihrer Meinung nach hohen Behandlungskosten verdienen, erschließt sich mir nicht.
  7. #16

    Ich wage mal zu behaupten, dass der Sport die Krankenkassen immens belastet. Der normalsterbliche "bekommt einen Schlaganfall oder Infarkt und gut ist. Die Athleten gehen dauernd zur Blutuntersuchung, Vorsorge Kernspin. Und leisten sich unentwegt Knochenbrüche, Bänderabrisse, Zerrungen, Knieverdrehung und jede Menge Reha. Und das geht bis ins hohe Alter. Die Ärzte und Krankenkassen freut es, weil alle prima an hohen Umsätzen verdienen."

    Bei vielen Sportlern gibt es vielleicht mehr Vorsorgeuntersuchungen und Reha bei Verletzungen, dafuer fallen die meisten Wohlstandskrankheiten fast volkommen weg. (Uebergewicht, Rauchen, etc). Sportler ernaehren sich gesuender und gehen zum Arzt bevor es akut wird. Dazu kommt, dass Leistungsstuetzpunkte ihr eigenes medizinisches Personal haben. Und die haben dann wenigstens auch richtig Ahnung von Sportlerproblemen.
  8. #17

    war mal live im Stadion als ein ProfiFussballer den plötzlichen Herztod erlitt (Regionalliga BW) trotz mehrerer Ärzte vor Ort letaler Ausgang; damals schob man es auf Anomalien im Herz die bei Afrikanern wohl häufiger als im Schnitt sind. Verschleppte Infekte können schon mal eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) machen, aber ich glaube ein Sportler in dieser Kategorie wird damit nicht mehr mehr trainiert haben, weil idR damit der Allgemeinzustand vorher schon deutlich geschwächt ist. Wie im Artikel beschrieben wird man ein Ereignis wie bei Oen nie 100% ausschliessen können, zumal bei extremer Belastung. Dennoch in der statistischen Summe erreicht man durch Sport eine Lebensverlängerung auch wenn es im Einzelfall hier evtl. geschadet hat.
  9. #18

    was hat das denn mit Groß zu tun?

    Zitat von grubenlampe Beitrag anzeigen
    Zu Michael Groß aktiver Zeit war ich auch Leistungsschwimmer. Damals wurde gedopt, was das Zeug nur hergibt. Heute sind die Dopingmethoden nur subtiler und anscheinend noch gefährlicher für die Gesundheit.
    Haben Sie gedopt ? oder hat Groß gedopt ? Oder sie beide ?
    Oder kennen sie den Bruder eines Mannes einer Frau mit einem Hund, die gedopt hat ? So eine Wischiwaschi-Aussage und dazu einen Namen eines Ausnahmesportlers zu nennen - ist schon ganz schon unverschämt,
    finde ich !

    Ich war auch Leistungssportler - ich habe nicht gedopt - und ich kenne
    auch niemanden, der es getan hat !
  10. #19

    Sehr geehrte Oberleerer, ...

    ... wenn Sie der Ansicht sind, daß die Krankenkassen durch Sport belastet sind, dann Spülen Sie Wasser auf die Mühlen jener Gesundbeter, die letztlich nichts anderes wollen, als das Leben als solches abzuschaffen: Und damit auch letztlich auch Sie!

    Denn das Ziel eines jeden einzelnen Lebens ist es eben NICHT, möglichst alt zu werden, möglichst gesund zu bleiben, brav seine Arbeit zu verrichten und devot dem Vaterland gedient zu haben. Warum auch? Sie sind doch sie selbst und nicht allein die Gemeinschaft.

    Die andere Möglichkeit, wäre ein Roboter zu sein, und sich dem Diktat der Blutsauger auszusetzen: Mehr arbeiten, auf Lohn verzichten, nicht mehr rauchen, kein Leistungssport, keine Kunstwerke schaffen, kein Müßiggang, keine Verschwendung, keine Kultur - nur noch das, was für die Aktienerben nützlich ist (damit sie das dann machen können 24/7, was Sie sich und uns versagen wollen.)

    So ein Quatsch! Es lebe der Genuß! Und wenn es für mancheinen der Leistungssort ist, dann eben das!
    Krankenkassen sind dazu da, genau das aufzufangen, wenn mal was passiert. Ob es nun einem Leistungssportler ans Herz geht. Oder bespw. Sie Probleme mit der Potenz haben (hypothetisch): Ich, Sie und wi alle zahlen genau für diese Fälle solidarisch in die gemeinsame Kasse ein. Damit wir weiterhin Spaß haben können. Ob nun alleine. Oder gemeinsam.
    Sie verstehen?


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