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Plötzlich Konzernchef: Koch, der Baumeister

Roland Koch ist am Ziel: Der Ex-Ministerpräsident hat die Führung des Baukonzerns Bilfinger Berger übernommen. Der Seitenwechsel ist ein Experiment, das viele Politiker gespannt beobachten. Doch schon jetzt gibt es Zweifel, ob er für den Posten geeignet ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...771746,00.html
  1. #1

    Glückwunsch

    natürlich ist er für einen Baukonzern geeignet! Zumindest charakterlich.
  2. #2

    ein Betonkopf wird zum Betonierkopf

    also bestens geeignet.
  3. #3

    Er ist...

    ein Politiker. Ergo ist er für nichts zu gebrauchen. Es sei denn es wird jemand gebraucht der sehr viel ohne Inhalt reden kann.
  4. #4

    Na ja

    Bleibt zu hoffen, dass der Konzern einen Koch verkraftet, viele Köche verderben den Brei...
    aber schwarze Kassen sind ihm ja nicht fremd
  5. #5

    Brutalstmöglicher Aufklärer

    Roland Koch, Ziehsohn von "Familienvater" Kohl,
    "brutalstmöglicher Aufklärer" in der Spendenaffäre,
    und den Lügen von "Vermächtnis von verstorbenen Juden, kennt also offensichtlich alle Lügen und Tricks, und, da er ja auch beim Fälschen von Rechenschaftsberichten der CDU maßgeblich beteiligt war, bestimmt auch weiß, wie man Bilanzen fälscht, (äh manipuliert bzw. optimiert), ist bestimmt ein leuchtendes Vorbild für alle verantwortungsvollen Mitarbeiter bei B & B.

    Von dem kann man doch noch was lernen!!
  6. #6

    t

    Auch wenn Koch den Konzern in den nächsten 2 Jahren an die Wand und in die Insolvenz fahren wird, wird das auch in Zukunft niemanden davon abhalten, beendeten Politikerkarrieren solche Posten zuzuschubsen.
  7. #7

    Rechtsanwälte und Politiker beim Baukonzern?

    Liebe Mitarbeiter von Bilfinger und Berger,
    in Anbetracht, dass ihr jetzt einen abgehalfterten MP und unterklassigen Rechtsanwalt als euern Konzernchef berufen habt, wünsche ich euch viel Glück für die Zukunft. Falls ihr ab jetzt überhaupt noch eine Zukunft haben dürftet.
  8. #8

    Kochs Spezialkenntnisse

    Jeder weiß doch, dass z. B. bei der Auftragsvergabe in Nigeria wie beim Spendensammeln für die CDU ohne Bestechung und "African Dollars" nichts geht. Und da kennt sich doch der Herr Koch bestens aus wie die Existenz der Spendenwaschanlage "Staatsbürgerliche Vereinigung" (Flick-Spendenskandal)zeigt.
    Unvergessen auch die Kreativität von Koch&Parteikonsorten bei der Erkärung der überraschend bei der Hessen-CDU aufgetauchten Millionen: es seien jüdische Vermächtnisse!
    Vielleicht ein Dankeschön dafür, dass frühere Nazis, die ihre politische Heimat in der CDU gefunden hatten, den einen oder anderen Juden übersehen oder vergessen hatten.
    Es würde mich nicht wundern, wenn in Zukunft ein weiterer Experte, nämlich der Herr Kanther, bei Bilfinger Berger anheuern würde. Leute, die in wirklichen Rechtstaaten längst hinter Gittern gelandet wären!

    Wer, weil zu jung, mit dem Thema Spendenskandal(e) nicht soviel anfangen kann. bei Wikipedia gibt es einen Link, der alles bietet:
    http://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaff%C3%A4re

    Es liest sich wie ein Who is Who aus CDU/CSU und F.D.P. Aber wen wundert das noch!
  9. #9

    von Zweifeln war nichts zu lesen

    Das Gemäkel ist nicht ganz nachzuvollziehen. Er hat wie in der Regierung zahlreiche versierte Zuträger, und wird nach wie vor keine subjektiven Entscheidungen treffen können oder auch nur wollen. In seiner Gegenwart laufen die Informationen auf, aber er darf und muß delegieren. Intern vermittelt, sortiert, beurteilt, schlichtet er, eine Art Mediator, nach außen muß er die Firma verkaufen, und er muß mit anderen Großmächtigen verhandeln. Der große Unterschied wird sein, daß er nicht Wählern dauernd etwas verkaufen muß, sondern im kleinen Kreis, mündlich unter vier Augen. Und auch das machen Politiker dauernd.

    Wie sehr er tatsächlich entscheiden kann und eingebunden wird, hängt nicht nur von seinem Engagement und Können ab, sondern von einer Reihe von Faktoren, etwa der Qualifikation und Macht seiner Vorstände, und dem Einfluß des Aufsichtsrats. Es gibt nicht nur einen Geschäftsführer oder Vorstand, der lediglich ausführen darf, was andernorts entschieden wurde, der sogenannte Frühstücksdirektor. Ob er das wird oder einflußreich, werden wir bestenfalls indirekt erfahren, vermutlich gar nicht.

    Früher waren es im Übrigen meist Juristen, die Firmen leiteten, zunehmend sind es Ökonomen, im Mittelstand oder bei entwicklungsintensiven Firmen auch Ingenieure oder Naturwissenschaftler, die aber Jura und Wirtschaft können müssen oder entsprechende Berater haben. Bei einem Gemischtwarenladen wie Bilfinger Berger dürfte fachliche Kompetenz eine untergeordnete Rolle spielen. Es geht um Systematik und Organisation vielfältiger Aspekte, und die funktionieren sehr viel effizienter als in staatlichen Verwaltungen. Genau das dürfte ihm an der Aufgabe gefallen haben. Es dürfte auch das sein, was seine zukünftigen Arbeitgeber an ihm zu schätzen wissen, und zwar gesichert nicht grundlos. Daß er „dazugehört“ dürfte nicht unwichtig sein. Er weiß wo die Glocken hängen. Flexibel, diplomatisch wird er auch sein, und Sachverhalte abschätzen können, vor allem die menschlichen, nämlich die der Macht und der Durchsetzbarkeit.

    In der Wirtschaft gibt es übrigens keine Bestechungen. Die Dinger heißen Provisionen. Oder Geschenke. Oder begründbare Zuwendungen aller Art. Und die sind steuerlich abzugsfähig. Nur bei ganz großen Dummköpfen werden sie strafrechtlich relevant. Zu denen gehört Koch wohl eher nicht.








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