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Pleitewarnung: Osteuropabank mahnt Slowenien zu Reformen

AFPDer slowenische Regierungschef Janez Jansa hat vor einer Pleite seines Landes gewarnt. Die Osteuropabank sieht vor allem die Regierung in der Pflicht und mahnt zu Reformen. Doch ein Parteienstreit blockiert wichtige Vorhaben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...853627,00.html
  1. #1

    Und dann...?

    Stellt euch vor, die wollen nicht...

    Das alte Jugosystem ist so dumm nicht.... Hallo XY-Bankenbüro Wien, schon neue Bilanzergebnisse ?
  2. #2

    Slowenien...

    Zitat von belohorizonte Beitrag anzeigen
    Stellt euch vor, die wollen nicht...

    Das alte Jugosystem ist so dumm nicht.... Hallo XY-Bankenbüro Wien, schon neue Bilanzergebnisse ?
    Die sagen zwar daß es für die Österreichischen Banken kein Problem darstellt...
    "Raiffeisen, Kärntner Sparkasse und Bank Austria betonen, dass für sie die Lage in Slowenien kein Problem darstelle."
    Aber so ganz glauben will ich das nicht weil "Österreich der mit Abstand größte Investor in Slowenien ist und mit 5,7 Mrd. Euro knapp 50 Prozent der Auslandsinvestitionen stellt";...wie aus dem Artikel hervorgeht.
    Slowenien: Der Absturz eines Musterschülers « DiePresse.com
    Man beobachte die Österreichische €Politik. Früher war sie sehr konform mit der Berlins. Seit klar ist daß das €Aus bzw. das Grexit kaskadenartig Auswirkungen auf Ost- und besonders Südosteuropa hätte; ist das Grexit kein Thema mehr. Ö-Nationalbankchef Nowothny gehört zu den engsten Freunden Draghis und Wien befürwortet sowohl einen Aufschub von bis zu drei Jahren für Athen als auch Erwerb von Bonds aus Krisenländern durch die EZB. In Wien weis man seit der Herabstufung wie schnell man selbst nicht mehr zu den Musterknaben gehört...

    Schian Gruaß...
  3. #3

    Weiß jemand mehr?

    Über die Lage in Slowenien? Danke für die Info zu Österreich, ich hatte mich über deren Position gewundert...

    Das Schlimme ist, dass alle nur ihre nationalen Egoziele verfolgen, aber so tun, als geschehe dies im Interesse Europas. Ansich müssten die alle vor Scham violett leuchten.
  4. #4

    Ein fass ohne Boden

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Die sagen zwar daß es für die Österreichischen Banken kein Problem darstellt...
    "Raiffeisen, Kärntner Sparkasse und Bank Austria betonen, dass für sie die Lage in Slowenien kein Problem darstelle."
    Aber so ganz glauben will ich das nicht weil "Österreich der mit Abstand größte Investor in Slowenien ist und mit 5,7 Mrd. Euro knapp 50 Prozent .......
    Kippt die Eurobilanz, kippt mit Karacho Oesterreich. Die Wiener verzockten sich gewaltig im Südeuropabereich. Kreditrahmen sprengt mehrfach Bruttosozialprodukt. Augenmerk gilt es zunächst auf Ungarn zu legen. Hinzu kommen eher abschreibungsbeduerftige , kreditfinanzierte Unternehmensbeteiligungen auf dem Restbalkan.. Gewaltige Kreditvergaben....

    Jansa gehoer in seiner Denke t zu alten Jugostrukturen... Und die wiederum stehen griechischen Partei-/Mafiastrukturen in nichts nach.
    Halt eng verbandelt durch die "Handelswege"...
  5. #5

    Österreich und Slowenien...

    Zitat von sirisee Beitrag anzeigen
    Über die Lage in Slowenien? Danke für die Info zu Österreich, ich hatte mich über deren Position gewundert...

    Das Schlimme ist, dass alle nur ihre nationalen Egoziele verfolgen, aber so tun, als geschehe dies im Interesse Europas. Ansich müssten die alle vor Scham violett leuchten.
    Zitat von belohorizonte Beitrag anzeigen
    Kippt die Eurobilanz, kippt mit Karacho Oesterreich. Die Wiener verzockten sich gewaltig im Südeuropabereich. Kreditrahmen sprengt mehrfach Bruttosozialprodukt. Augenmerk gilt es zunächst auf Ungarn zu legen. Hinzu kommen eher abschreibungsbeduerftige , kreditfinanzierte Unternehmensbeteiligungen auf dem Restbalkan.. Gewaltige Kreditvergaben....

    Jansa gehoer in seiner Denke t zu alten Jugostrukturen... Und die wiederum stehen griechischen Partei-/Mafiastrukturen in nichts nach.
    Halt eng verbandelt durch die "Handelswege"...
    Nur ein Beispiel...
    "Österreich ist eindeutig gefährdet"
    Auch William Jackson von der Londoner Analystenfirma Capital Economics ist der Ansicht, dass eine mögliche Staatspleite Sloweniens Österreich am stärksten gefährden würde. "Österreich ist im Worst-Case-Szenario eindeutig gefährdet, weil sein Bankensystem am stärksten in Slowenien exponiert ist"
    Pleitekandidat: Österreich größter Investor in Slowenien « DiePresse.com
    Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist Österreichs Bankensektor viel schneller gewachsen als als Österreichs BIP und hat mittlerweile eine exorbitante und gefährliche Größer erreicht. das war auch vor 3 Jahren der Grund warum man die Kärntner Hypo Group Alpe Adria(in der Österreichs Politik; besonders aber die Kärntner Parteien tief verstrickt sind) damals nicht pleite lassen ging; sie wurde vom Ö-Staat gerettet. Slowenien ist kein 'normales Land'. Politik, Banken, Wirtschaft sind ein sehr enges Netz wobei man von Außen nicht rankommt. Interessant; bei der staatlich kontrollierten Bank NLB (slowenische Großbank Nova Ljubljanska Banka)ist die belgische Finanzgruppe KBC mit einem Anteil von 25 Prozent der zweitgrößte Aktionär; diese ist aber selbst in Schwierigkeiten...
    Belgien ist ein kleines, hochverschuldetes und von ethnischen Querelen(Flamen, Wallonen) gepeinigtes Land und hat zusammen mit Frankreich noch zusätzlich Dexia am Hals. Und die sind ein riesiges Problem. Der bail out für Slowenien wäre klein und es würden 5 Mia. € genügen; aber der Dominoeffekt würde Slowenien in die gesichtslose Pleite entlassen, wäre enorm. Und das auch weit von Wien entfernt. Klar daß Anti€ Parteien in Ö keine Chance haben werden zu regieren... ;)
    Österreich ist im Falle eines defaults ohne Hilfe der Nachbarländer sofort selbst dran...

    Schian Gruaß...
  6. #6

    Oesterreichischer Dominostein

    @ Glücklicher Südtiroler: Punktlandung
    ... mit einem weiteren Schuldenschnitt Griechenlands, der unzweifelhaft kommen muss, wachsen im am Abgrund stehenden Ungarn "Begierden".

    Hausbaufinanzierung in Schweizer Franken gilt es als ein Baustein im Dominospiel, u.a auch für Österrreichs Kreditnehmer, einschliesslich Anrainerstaaten, zu nennen . Mit schon jetzt enormen Belastungen für Kreditnehmer.

    Hinzu kommt der "politische Akteur" und seine "Partikularinteressen", ein europaweit grob vernachlässigter Aspekt in der sich auftürmenden Schuldenkrise/ im bisher praktizierten Krisenmanagement .

    Kippt eine Reihe jetzt schon wackeliger Kredite, einhergehend mit einer weiteren krisenhaften Entwicklung in GR, Spanien, Italia etc, geraten Austriabanken "ruckizucki" in bedrohlicher Schieflage..
    Hinzu kommt die in der Doppelmonarchie fahrlässig-gering ausgeprägte Eigenkapitalquote , begründet in der leichtsinnigen, politisch-verbaendelten Vetternwirtschaft/ Korruption..

    Österreich alleine stemmt dies nicht..

    Die Lage ist bedrohlich und ich kann bisher in den "Einfachlösungsansaetzen" EU kein Licht am Ende des Tunnels erkennen.
    Nur einen ungebremst einfahrenden Zug.
    Dieser fährt auch in Wien ein.








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