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Pleite bei Privatversicherten: 150.000 Opfer von Ulla Schmidt

DPASie zahlen keine Beiträge mehr, aber rauswerfen dürfen die Krankenkassen sie nicht: Privatversicherte, die sich ihre Police nicht mehr leisten können, sind das Strandgut der letzten Gesundheitsreform von Ulla Schmidt. Schon 150.000 Deutsche sind davon betroffen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...818847,00.html
  1. #470

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Was für ein Blödsinn! Die Praxis eines Radiologen kostet schnell mehr als eine Million Euro. Das müssen Sie finanzieren. Mitarbeiter gibt's auch nicht zum Schnäppchenpreis..

    Mein Kollege ist Radiologe. Gerade die Radiologen sind die bestbezahlten Ärzte in Dtl. überhaupt!
  2. #471

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Das machen Sie sich etwas zu einfach Herr Meucht. ... Hauptsache die profitieren.
    Danke für Ihren Beitrag.
  3. #472

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Höchstbeitrag sind schlappe 7200 Euro im Jahr. Wenn Sie sich privat versichern, können Sie in jungen Jahren sicher an die 5000 Euro im Jahr sparen. Wenn Sie die nicht ausgeben, sondern wirklich sparen, können Sie jederzeit jeden PKV Beitrag leisten.

    Machen Sie einfach mal die Rechung auf, was Sie im Alter sparen werden und was sie das in jungen Jahren gekostet hat.
    Dann verstehe ich aber nicht, warum denn hier so viele Privatversicherte über hohe Beiträge rumjammern.
  4. #473

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Stimmt nur teilweise. Ja, die machen Rosinenpicken. Aber das haben die GKV auch lange Jahre gemacht. Als ich in jungen Jahren in die Techniker wollte, musste ich eine Immatrikulationsbescheinigung einschicken, mit der nachgewiesen werden konnte, dass ich wirklich ein naturwissenschaftliches Studium absolviere...
    das ist aber sehr lange her. Das war zu der Zeit, als es noch Zuweisungskassen gab und keine freie Kassenwahl.
  5. #474

    Unsinn, so geht dier Geschichte gar nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Privatversicherte (...) sind das Strandgut der letzten Gesundheitsreform von Ulla Schmidt.

    Pleite bei Privatversicherten: 150.000 Opfer von Ulla Schmidt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Mich ärgert, wie der Autor Frau Schmidt verantwortlich macht. Da wurde etwas nicht begriffen: Obwohl Genossin, hat sie herbe Kritik verdient, nicht zuletzt, weil die teilkompetente Dame ihre Anwesendheit im Kabinett wohl eher der Tatsache verdankt, daß sie nichts wollte und nichts konnte, umgekrempelt vom Saulus zum real-liberalen Paulus, die schmutzt nicht, sowas hat man doch gern um sich. Sie hätte das Amt nie antreten dürfen.

    Was aber nichts am eigentlichen Problem ändert. Ich bin mitbetroffen, in der GKV, die dort Versicherten erleiden grad das gleiche Schiksal. Und wer sich noch ein kleines bißchen zurückerinnert, dem wird einfallen, wie schwer sich die Sozis mit der Diskussion um die Bürgerversicherung getan haben. Und dem wird auch einfallen, wie leicht in 2006 Frau Merkel den Wünschen der Versicherungslobby nachgegeben hat, die damals Unversicherten pflichtversichern zu lassen, was die SPD gern mitgemacht hat, als noch angeblich ein Basisbeitrag von 170 EUR verabredet war. Alle habens geglaubt, ich Idiot auch, bis PKV und GKV die wahren Beiträge rausgehauen haben, unbezahlbar. Und nie korrigiert.
    Kurz, ne richtig schöne Geschichte würde es erst werden, wenn der Autor die kriminelle Vereinigung der Schwarzen und der Versicherungswirtschaft angehen würde. Aber das wäre ja mit Denken und Arbeit verbunden, dann lieber mal Frau Schmidt auf den Kopf hauen .. ach wie arm.
  6. #475

    Ulla Schmidt hat die solidarische KV nicht aufgekündigt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie zahlen keine Beiträge mehr, aber rauswerfen dürfen die Krankenkassen sie nicht: Privatversicherte, die sich ihre Police nicht mehr leisten können, sind das Strandgut der letzten Gesundheitsreform von Ulla Schmidt. Schon 150.000 Deutsche sind davon betroffen.

    Pleite bei Privatversicherten: 150.000 Opfer von Ulla Schmidt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Der Gedanke junge dynamische Menschen der Mitverantwortung vor der Gesellschaft zu entziehen, stammt von jemand anderem, der sich besonders dort um den Wettbewerb "verdient gemacht hat" wo er am unsinnigsten und moralisch am verwerflichsten ist.
    Gesunde gegen Kranke und Junge gegen Alte?
    Das hat weniger mit Wettbewerb, schon eher mit Spaltung der Gesellschaft zu tun!
    Ein Argument mehr, warum die FDP aus der Parteienlandschaft verschwinden sollte. Packen wirs an.!
  7. #476

    Privat Kranken Versicherte...

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Der Gedanke junge dynamische Menschen der Mitverantwortung vor der Gesellschaft zu entziehen, stammt von jemand anderem, der sich besonders dort um den Wettbewerb "verdient gemacht hat" wo er am unsinnigsten und moralisch am verwerflichsten ist.
    Gesunde gegen Kranke und Junge gegen Alte?
    Das hat weniger mit Wettbewerb, schon eher mit Spaltung der Gesellschaft zu tun!
    Ein Argument mehr, warum die FDP aus der Parteienlandschaft verschwinden sollte. Packen wirs an.!
    ...zahlen schon heute das ganze System.

    In der PKV gibt es keine BEITRAGSFREI mitversicherte Leisungsschmarotzer.

    Da hilft auch kein Sozi-Neid-Gequatsche, die realitaet spricht eine ganz andere Sprache als der Stammtisch.

    Von einem PKV-Beitrag lebt EIN Versicherter, vom GKV-Beitrag leben 2,8 Versicherte.

    Wie waere es, wenn statt staatlich/politisch gepraegter Marktverzerrung mal JEDER GKV-Versicherte auch zahlen wuerde ?


    Ulla hat jahrelang die Ruecklagen der PKV gejagt, da die deutsche Beamtenwelt JEDE kapitalgesicherte Ruecklaga jagt, um entweder politische Geschenke oder Beamte zu fuettern.

    In der PKV hat sie es nun geschafft, System kaputt. Rolle rueckwaerts. Anstatt die GKV auf eine vergleichbar gesunde Basis zu stellen.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  8. #477

    Zitat von probstheida Beitrag anzeigen
    Wer sagt, daß eine Krankenversicherung das leisten soll? Bauen Sie doch nicht immer solche Popanze auf, um denen dann vehement zu widersprechen!

    Niemand will das Vermögen über die Krankenversicherung umverteilen! Für den Anfang würde es vollauf genügen, wenn ALLE denselben Prozentsatz (!) all ihrer Einkommen in das Gesundheitssystem entrichten würden. Ist das wirklich zuviel verlangt?
    Ja, das ist es, denn genau dis ist ja die Umverteilung!
    Ich würde bevorzugen, daß jeder den gleichen, nur von den tatsächlichen Kosten abhängigen Beitrag zu bezahlen hätte, schließlich steigen die Kosten der KV nicht mit dem Einkommen
  9. #478

    Zitat von chucki Beitrag anzeigen
    Die GKV ist fair! Sie nimmt die Kosten von allen und verteilt sie so das sie sich jeder leisten kann.

    Die PKV ist insgesammt nicht wirklich billiger, naja etwas schon, da teure Fälle schonmal nicht aufgenommen werden, wie Bluter oder Dialysepatienten. Die PKV steckt Sie in eine Gruppe mit gleichaltrigen. Sind die noch Jung und Gesund ist es billig. Sind sie alle 70 und älter, wirds halt richtig happig teuer!

    Natürlich wird es im Läufe der Jahr teuerer aber damit kann ich leben. Wenn es mir zuviel wird, kann ich immer noch in einen neuen Tarif Wechseln.
    Ansonsten bin ich nach mehreren Jahrzehnten als Privatpatient noch immer sehr zufrieden
  10. #479

    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    Ich bin sogar dafür, daß es keine obere Grenze gibt, sondern daß jeder teilnehmen muß und zwar mit einem festen Prozentsatz absolut aller Einnahmen die er hat. Diese Besserstellung der Superreichen gehört abgeschafft.
    Dann doch lieber die Steuergesetze anpassen, so dass die Superreichen auch endlich mal eine prozentuale Abgabenlast haben, die auf der Höhe der Gutverdiener (sagen wir mal so ab 100.000 Euro p.a.) ist. Die Krankenversicherung würde dann einfach durch Steuermittel mehr bezuschusst und es bleibt bei sagen wir mal 5-10% Sozialabgabe für GKV auf den Arbeitslohn.

    Ihr Modell würde nur noch mehr Bürokratie und somit höhere Kosten schaffen.


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