DPASie zahlen keine Beiträge mehr, aber rauswerfen dürfen die Krankenkassen sie nicht: Privatversicherte, die sich ihre Police nicht mehr leisten können, sind das Strandgut der letzten Gesundheitsreform von Ulla Schmidt. Schon 150.000 Deutsche sind davon betroffen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...818847,00.html
Mich ärgert, wie der Autor Frau Schmidt verantwortlich macht. Da wurde etwas nicht begriffen: Obwohl Genossin, hat sie herbe Kritik verdient, nicht zuletzt, weil die teilkompetente Dame ihre Anwesendheit im Kabinett wohl eher der Tatsache verdankt, daß sie nichts wollte und nichts konnte, umgekrempelt vom Saulus zum real-liberalen Paulus, die schmutzt nicht, sowas hat man doch gern um sich. Sie hätte das Amt nie antreten dürfen.
Was aber nichts am eigentlichen Problem ändert. Ich bin mitbetroffen, in der GKV, die dort Versicherten erleiden grad das gleiche Schiksal. Und wer sich noch ein kleines bißchen zurückerinnert, dem wird einfallen, wie schwer sich die Sozis mit der Diskussion um die Bürgerversicherung getan haben. Und dem wird auch einfallen, wie leicht in 2006 Frau Merkel den Wünschen der Versicherungslobby nachgegeben hat, die damals Unversicherten pflichtversichern zu lassen, was die SPD gern mitgemacht hat, als noch angeblich ein Basisbeitrag von 170 EUR verabredet war. Alle habens geglaubt, ich Idiot auch, bis PKV und GKV die wahren Beiträge rausgehauen haben, unbezahlbar. Und nie korrigiert.
Kurz, ne richtig schöne Geschichte würde es erst werden, wenn der Autor die kriminelle Vereinigung der Schwarzen und der Versicherungswirtschaft angehen würde. Aber das wäre ja mit Denken und Arbeit verbunden, dann lieber mal Frau Schmidt auf den Kopf hauen .. ach wie arm.
Der Gedanke junge dynamische Menschen der Mitverantwortung vor der Gesellschaft zu entziehen, stammt von jemand anderem, der sich besonders dort um den Wettbewerb "verdient gemacht hat" wo er am unsinnigsten und moralisch am verwerflichsten ist.
Gesunde gegen Kranke und Junge gegen Alte?
Das hat weniger mit Wettbewerb, schon eher mit Spaltung der Gesellschaft zu tun!
Ein Argument mehr, warum die FDP aus der Parteienlandschaft verschwinden sollte. Packen wirs an.!
...zahlen schon heute das ganze System.
In der PKV gibt es keine BEITRAGSFREI mitversicherte Leisungsschmarotzer.
Da hilft auch kein Sozi-Neid-Gequatsche, die realitaet spricht eine ganz andere Sprache als der Stammtisch.
Von einem PKV-Beitrag lebt EIN Versicherter, vom GKV-Beitrag leben 2,8 Versicherte.
Wie waere es, wenn statt staatlich/politisch gepraegter Marktverzerrung mal JEDER GKV-Versicherte auch zahlen wuerde ?
Ulla hat jahrelang die Ruecklagen der PKV gejagt, da die deutsche Beamtenwelt JEDE kapitalgesicherte Ruecklaga jagt, um entweder politische Geschenke oder Beamte zu fuettern.
In der PKV hat sie es nun geschafft, System kaputt. Rolle rueckwaerts. Anstatt die GKV auf eine vergleichbar gesunde Basis zu stellen.
Geändert von ( um Uhr)
Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
Dann doch lieber die Steuergesetze anpassen, so dass die Superreichen auch endlich mal eine prozentuale Abgabenlast haben, die auf der Höhe der Gutverdiener (sagen wir mal so ab 100.000 Euro p.a.) ist. Die Krankenversicherung würde dann einfach durch Steuermittel mehr bezuschusst und es bleibt bei sagen wir mal 5-10% Sozialabgabe für GKV auf den Arbeitslohn.
Ihr Modell würde nur noch mehr Bürokratie und somit höhere Kosten schaffen.