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Platz 1 im DFG-Ranking: Berlin hängt München bei Forschungsgeldern ab

DPANicht mehr so arm, und klug: Berlin sammelte die meisten DFG-Fördergelder ein und ist die forschungsstärkste Region Deutschlands. Insgesamt werden Universitäten immer abhängiger von dem hart erkämpften Geld - die eingeworbenen Drittmittel stiegen in zwölf Jahren um über hundert Prozent.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...835226,00.html
  1. #1

    Auch wenn es schwierig ist:

    Anträge sollten am besten immer anonym bearbeitet und bewilligt werden. Zwar kann man als Experte in seinem Gebiet am Forschungsthema schon erkennen, wer wohl da Geld haben möchte, aber sobald nicht mehr direkte Konkurrenten an der Bewilligung beteiligt sind, ist eine Zuordnung vermutlich nicht mehr ganz so einfach möglich. Und dann wäre es wirklich interessant zu sehen, wohin das Geld geht...
  2. #2

    Hmmmmmm ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicht mehr so arm, und klug: Berlin sammelte die meisten DFG-Fördergelder ein und ist die forschungsstärkste Region Deutschlands. Insgesamt werden Universitäten immer abhängiger von dem hart erkämpften Geld - die eingeworbenen Drittmittel stiegen in zwölf Jahren um über hundert Prozent.

    Berlin hängt München als forschungsstärkste Region ab - SPIEGEL ONLINE
    Warum werde ich immer so misstrauisch, wenn Berlin bei irgendeiner Förderung "vorn" liegt?
  3. #3

    erstens kann man per pubmed und google innerhalb weniger Sekunden die Antragsteller identifizieren und zweitens ist doch bei der Begutachtung ausgesprochen wichtig auch anzuschauen, ob ein Antragsteller das Arbeitsprogramm auch durchführen kann (anhand vorheriger Erfolge, angestellte Mitarbeiter und Umfeld). Neutralität bekommt man zB durch genügend (mindestens drei pro Antrag) hoch qualifizierte Gutacher/innen.
  4. #4

    Man sollte nicht aus Zahlen Schluesse ziehen, die man nicht versteht.

    Aus dem veroeffentlichten Ranking der Empfaenger von DFG Drittmitteln und den damit in Verbindung stehenden Zahlen abzulesen, dass Berlin forschungsstaerker als Muenchen ist, bedarf schon einer enormen Ignoranz:

    1) Forschung durch Universitaeten und ausseruniversitaeren Forschungseinrichtungen ist nur ein Teil der Forschung. Der andere waere die industrielle Forschung.

    2) Drittmittel sind nur ein Teil der Finanzierung von Universitaeten und Forschungseinrichtungen, der andere waere die Grundfinanzierung.

    3) Die DFG ist nur eine von vielen Quellen fuer Drittmittel.

    Ergo, Berlin ist vor beim Eintreiben von Foerdermitteln von der DFG vor Muenchen. Dies bedeutet aber nicht, dass Berlin insgesamt forschungsstaerker als Muenchen waere.
  5. #5

    Wohl durchaus berechtigt!

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Warum werde ich immer so misstrauisch, wenn Berlin bei irgendeiner Förderung "vorn" liegt?
    Diese Mißtrauen dürfte nach meiner Einschätzung auch mehr als berechtigt sein, besonders wenn auch noch "DFG" der Aufhänger ist!
  6. #6

    Wieso ?

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Warum werde ich immer so misstrauisch, wenn Berlin bei irgendeiner Förderung "vorn" liegt?
    Weil Sie irgendwo in Dunkeldeutschland wohnen und Berlin nur aus Hetzartikeln im Fokus, der Bild und dem Bayernkurier kennen ? Sie verkennen, dass eine sich immer noch vom kalten Krieg und der Teilung Deutschlands sich langsam erholende Metropole nicht mit Starnberg oder Augsburg vergleichbar ist ? Weil Sie noch nicht mitbekommen haben, dass gutqualifizierte Akademiker lieber mit 20% weniger Gehalt in Berlin arbeiten möchten als im Millionendorf, da die Lebensqualität (insbesondere für Hochqualifiztierte mit Auslandserfahrung) hier bedeutend höher ist ? Komisch, dass Berlin als einzige im Ausland hochgeschätzte und hippe deutsche Stadt, insbesondere südlich der Mainlinie soviel Hass und Missgunst erzeugt, weil man die eigenen Felle mittelfristig (zurecht) wegschwimmen sieht. Insgesamt gibt es hier übrigens neben all den Hartz4 Empfängern und prekär Beschäftigten auch eine breite Mittelschicht, mehr Akademiker als in allen anderen Regionen Deutschlands und insbesondere in den Bereichen Hochschulbildung und Forschung, Internet, E-Commerce, Biotechnologie, Medizintechnik, alternative Antriebstechniken und Tourismus eine blühende Zukunft.








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