Zitat von
Montanabear
Danke, Sysop, endlich wird dieses Thema einmal aufgegriffen. Schon in den 60-ger Jahren berichtete Radio Tokio in seinem Auslandsdienst darüber, dass stromabwärts von einer Plastikfabrik Fische mit Zwitterbildungen und
einer überhöhten Anzahl von Weibchen auftauchten.
Wissenschaftler haben es dann auf den Ausstoss der Plastikproduktion zurückgeführt. In den grossen Seen in den USA und an Teilen der kalifornischen Küste gibt es ähnliche Beobachtungen.
Natürlich ist die Produktion von Plastik ein Millliardengeschäft in jeder Währung und wenn es nur die mechanische Verschmutzung wäre, der man ja leichter habhaft werden kann als der chemischen, könnte man vielleicht verstehen, warum dieses Thema über Jahrzehnte nicht von der Presse aufgegriffen worden ist. Es geht aber um genverändernde Substanzen; ich kenne noch nicht einmal eine Studie, die sich mit dem Impakt auf Menschen befasst hat.
Natürlich wäre es ein guter Anfang, die Produktion von Plastiktüten zu beschränken, so wie es in Deutschland und auch in Gebieten der USA schon seit Jahren geschieht . Das ist aber nur eine Richtung. Das Problem muss von zwei Richtungen angegangen werden : Konsum und Produktion. Erbgutverändernde Chemikalien müssen aus der Produktion verschwinden ! Ein Kampf mit der chemischen Industrie - der Stoff, aus dem zukünftige Nobelpreise gemacht sein sollten : Engagement nicht für Profit, sondern zum Wohl der Menschheit.