Zitat von
HansCh
Erfahrungen der Schwäbischen Hausfrau mit Gemeinschafts-Schuldenbonds:
Meinem Nachbarn geht es schlecht, und ich bin schuld.
Er hatte einmal gut verdient und sich einen luxuriösen Lebensstil angewöhnt.
Als ich nach Bayern in Urlaub fuhr lachte er nur, er fuhr in die Karibik oder auf die Seychellen.
Später ging es bei ihm weniger gut; aber nur mit seinen Verdiensten, nicht mit dem Lebensstil, der ging ja auf Kredit.
Schließlich bekam er keine Bank-Kredite mehr, und er hatte die Idee mit den Nachbar-Bonds.
Was sind Nachbar- Bonds?
Die Nachbarn, auch ich, sollten mit ihm zusammen, und einem der anderen Nachbarn dem es schlecht ging, gemeinsame Kredite aufnehmen.
Das erhöhe die Kreditwürdigkeit der Nachbarschaft. Notfalls solle der zurück-zahlen, der gerade "kann", der "liquide ist".
Er sagte, der örtliche SPD Abgeordnete würde auch mitmachen, der finde das gut.
Und der Wirtschaftsweise Bofinger meint doch auch in Publikation die noch kürzlich erscheinen waren, gemeinsame Bonds sind die Lösung in solchen Fällen.
Die Sache eile, da er die meisten seiner alten Schulden kurzfristig komplett durch neue Kredite ablösen müsse.
Das Ganze haben wir anderen aber abgelehnt (alle, ausser dem anderen Verschuldeten und dem Abgeordneten).
Inzwischen steht mein Nachbar vor der Zwangsräumung, sein Haus wird versteigert. Völlig pleite.
Er sagt, ich sei schuld, weil ich ja die Nachbarschaft-Bonds abgelehnt habe.
Die Euro Krise? Das ist was anderes. Die kann man ja nicht wie eine Schwäbische Hausfrau angehen. Oder?