Griechenland braucht noch mehr Geld, und die europäischen Partner verlieren langsam die Geduld. Die Bundesregierung schlägt nun vor, dass ein EU-Sparkommissar Athens Haushalt kontrolliert. Doch davon will die Regierung des hochverschuldeten Landes nichts wissen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...812009,00.html
Weil wir zwar verschuldet, aber nicht pleite sind, wohingehen Griechenland nicht mal seine Anleihen und seine Gehälter zahlen kann. Zweitens: Auf der Aktivaseite und künftigen Einkommen hat die BRD noch was zu bieten, sie aufgrund von Verkauf von Forschung und Technik und Produkten "flüssig".
Griechenland produziert nichts, was den Markt interessiert. Nichts. OK, ein wenig Chemie und Feta. Und selbst das Licht dort für die Urlauber kommt von der Sonne. Auch die ist keine griechische Erfindung oder Produkt.
Aber in einem sind wir einer Meinung: ja, wir müßten das ebenfalls tun, wenn wir soweit wären.
Das materielle Desaster war absehbar seit 2007, spätestens vor der Landtagswahl in NRW - Nein-mal sehen-Ja.... so das Handeln unserer Regierung.
Das politische Desaster ebenso, es geht um nationale Verfassungen, und da werden aberwitzige Finanzkonstruktionen an den Parlamenten hoffentlich nicht vorbeikommen. Hoheitsverlagerungen erst recht nicht, hoffentlich. Das €-Konstrukt ist an sich faul, Nicht-Reformen in Griechenland sind das kleinere Problem, es ist dann schlussendlich ihre Entscheidung, in Tat und Wahrheit geht es aber nur um Zeitgewinn durch diejenigen, die noch etwas mehr Bonität haben, und auf lange Sicht um nationale Selbstbestimmung durch frei gewählte nationale Parlamente. Dieser Aspekt wurde immer gern aussen vorgelassen beim "bashing" der angeschlagenen Staaten-Deutschlands eingegangene Verpflichtungen zur €-Rettung wird uns das Kreuz brechen, das materielle. Griechenlands ist gebrochen, warum sollten sie ihr parlamentarisches vermerkeln? Das ist auf lange Sicht das Problem. "Scheitert der €, scheitert Europa" - absoluter Blödwahnsinn, scheitert Demokratie, scheitern Parlamente an verrückten Konstruktionen, DANN scheitert Europa. Insofern schauen wir auf Griechenland als Vorbote was uns selbst in Kürze passiert.
nach dem zweiten Weltkrieg haben das die Siegermaechte aber gemacht. Marshall Plan haben die das genannt. Da floss nicht nur Geld - da wurde investiert und die Wirtschaft wiederbelebt.
Statt darueber nachzudenken, wie man die halb-tote Wirtschaft Griechenlands voellig toeten kann (was anderes ist das Sparen nun mal nicht) sollte man vielleicht mal nachdenken, wie man denen helfen kann. Das faengt bei uns und unseren Exportueberschuessen sowie dem Lohndumping an und geht ueber die Regelurierung des Finanzsektors weiter.
Aber wir haben ja eine Regierung, die genau von diesem Finanzsektor offenbar beherrscht wird. Seit Jahren redet die Merkel davon - tut aber nichts ausser dem eigenen Volk zu schaden, die EU kaputt zu machen und dabei die Suedlaender auf das hinterfot... zu verunglimpfen.
In Ordnung, das ist ein anderer Punkt. "Wir" können zwar jederzeit die Kredite einstellen, wir können aber NIEMALS, ich sagte NIEMALS einem anderen Land auch nur in die Regierung reinreden, geschweige denn ihm einen externen "Staatssekretär" vor die Nase setzen.
Nein, eben NICHT. Gerade noch stimmen Sie mir zu, dass die Aushebelung einer demokratisch gewählten Regierung nicht in Frage kommt, nur um gleich darauf wieder GENAU DAS wieder nachzulegen.
Der Verlust der Souveränität kommt eben NICHT in Frage, unter KEINEN Umständen.
Während das europäische Geld nach Griechenland fließt, um dessen Bürger zu retten, fließt das einheimische Schwarzgeld aus Griechenland vornehmlich ins europäische Ausland ab, um sich daran zu bereichern (z.B. massenweise griechische Immobilienkäufer in Berlin, Schweizer Bankkonten...).
Die Griechen trauen dem eigenen Staat nicht - sie hintergehen und betrügen ihn im großen Stil. Steuerhinterziehung ist dort die Regel. Soziale Aspekte sind bei dieser hellenischen Selbstbedienungsmentalität noch nicht einmal im Ansatz zu erkennen - allenfalls asoziale.
Weshalb also sollte man einem Staat etwas leihen, wenn dieses Geld (wie all die Jahrzehnte zuvor) doch wieder auf dunklen Kanälen in Europa zur Bereicherung einzelner griechischer Superreicher verwendet wird?
Damit man somit weiterhin Europa enteignet und griechische Eliten bereichert?
Ich würde Griechenland nicht in die Souveränität hinein reden, sondern ihnen einfach den Geldhahn zudrehen. Griechenland wird diese Tatsache dann souverän zu handeln wissen.
Wenn es von Europa Geld gibt, dann allenfalls beschlagnahmte Schwarzgelder von kurzfristig gesperrten griechischen Konten im europäischen Ausland von ein paar asozialen Griechen...
Griechenland, Portugal, Italien & Co. haben alle wenig gespart und viel nachgefragt. Nach dieser, ihrer Theorie müssten diese Länder ökonomisch bestens aufgestellt sein und Vollbeschäftigung aufweisen. Wir hingegen müssten im Vergleich dazu am Hungertuch nagen, extremere Arbeitslosenraten aufweisen und auf Hilfe der genannten Länder angewiesen sein.
Die Medien verbreiten aber ganz andere Verhältnisse.
Ich bin ratlos und irritiert. Können Sie mir helfen?
Also ich reduziere meinen Ausgaben ganz drastisch wenn mein Girokonto mal wieder vom Dispokredit zehrt ;) Ich bin mir da nicht ganz sicher ob subventionierte Konjunkturschübe mehr Steuereinnahmen bescheren als die Subventionskosten.
Außerdem weiss ich eigentlich gar nicht was das Problem ist. Der Staat ist pleite, na und? Ich lebe grad in Kalifornien: Die öffentlichen Institutionen sind hier auch alle de facto pleite. Interessiert aber auch keine Sau. Warum? Weil dem Staat sowieso nix wichtiges gehört. Okay das ist jetzt übertrieben, aber ich glaube das ist das eigentliche Problem der Griechen: Da ist zu vieles verstaatlicht. Im Übrigen ein Grundproblem in ganz Europa mit unterschiedlicher Ausprägung.
Also: Endlich weniger Macht für diese Flitzpiepen da oben (d.h. weniger Staat), weniger Subventionen, weniger Steuern. FREIHEIT UND ARMUT FÜR GRIECHENLAND. Der Staat muss die Grundrechte garantieren, nicht die soziale Sicherheit. Das klingt hart, aber ist fair. Im Moment verlieren viele Menschen in Europa immer mehr Rechte im Nahmen dieser Sicherheit.
Schäuble muss mit seinem Dienstwagen gegen die Wand gefahren sein; das Recht auf den eigenen Haushalt ist das "Heiligste" in einem Staat; in einem Staat, der nach Kriegsende seine kompletten Forderungen gegen Deutschland von 20 MRD € auf Null für den Wiederaufbau reduziert hat. Verdammt; lasst doch die Griechen in die Drachme gehen; 100% Abschreibung der Forderungen der europäischen Banken, die die Griechen über Jahre mit bis zu 17% tranchiert haben. Spricht Merkel als Physikerin, frei von jeder volkswirtschaftlicher Ahnung; die Forderungen an die griechischen Banken sind entweder durch Hermes-Euler abgesichert oder schon vollständig zu Lasten des nationalen Stuerzahlers abgeschrieben oder durch Zertifikate abgesichert. Warum bringt der SPIEGEL, wo in den Redaktionen hoch bezahlte Volks- und Finanzwirtschaftler sitzen, solch einen wirtschaftlichen Unsinn überhaupt im Umlauf. Wenn es knallt im €-Raum, dann haben die Medien einen erheblichen Anteil an Verantwortung durch Verbreiterung von Unwahrheiten.