Das ist der Unterschied zwischen Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft und sollte es auch eigentlich sein zwischen einer schwäbischen Hausfrau und einem Wirtschafts- oder Finanzminister.
Aber genaus so wie Sie es tun argumentieren unsere Politiker. Was für einen Betrieb oder eine Firma zutrifft, trifft leider nicht für eine Volkswirtschaft zu. Wenn BMW als Beispiel 300mio EUR spart, sind das 300mio weiger Einnahmen für die Zulieferer, dann sparen die entsprechend auch usw. usw. Sparen heisst i.d.R. Entlassungen oder weniger Lohn usw. Je mehr Leute weniger Lohn haben desto weniger kaufen letztendlich den BMW und der Sparzwang beginnt von vorne.
So machen Sie eine Wirtschaft kaputt. Wenn da der Staat nicht antizyklisch eingreifft um diese Spirale zu druchbrechen haben sie ein Problem.
übrigens nichts Neues und mehrfach empirisch belegt... u.a. in Griechenland und mittlerweile in der gesamten EU, die sich in eine Rezession gespart hat.
Sie sagen, sie leben in den USA -dann müssten Sie es besser wissen. Da gibt es Studien, die belegen, dass von 10 Privatisierungen 8 zum Nachteil für den Staat waren.
In DE haben sie ebenfalls viele Beispiele. z.B. private Rentenvorsorge, private Gesundheitsvorsorge (alles eher schlechter als das staatliche System), Berlin mit den Versorungsbetrieben (5x so teuer wie in Verleichsstädten), Autobahnprojekte (A1), BaWü und Bodenseewasser, enBW usw. Am Ende zahlt der Bürger oder der Steuerzahler.
Diese Theorie mit dem "weniger Staat = besser" ist mir zu einfach.

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