Zitat von
hadroncollider
In diesem Zusammenhang vielleicht eine kleine Anmerkung: In Deutschland gab es ja mal den Versuch, das traditionelle und zu allen Zeiten und in allen Ländern übliche Nichtzahlen von Abgaben durch Erfolg-Reiche wirksam einzudämmen, indem man das Steuerrecht von sämtlichen Ausnahmetatbeständen befreit und einfach sagt: Es gibt nur einen Prozentsatz für alle, denn gerecht ist nur die Mathematik - und dann kann es auch keine Entschuldigung mehr für den Steuerflüchtling geben.
Der Mann, der wollte, dass alle Steuern bezahlen, war der CDU-Mann Kirchhof, auf das Erbittertste bekämpft wurde er von der Linken, der es weniger um Gerechtigkeit als um Macht ging.
Wenn wir schon den Milliardär nicht verhindern können (weil das eben streng genommen einen Faschismus voraussetzt), dann sollte man sich klarmachen, dass der eben der Allgemeinheit bei einem einheitlichen - und tatsächlich abgeführten - Steuersatz von 40 Prozent jährlich 400 Millionen im Jahr in die Sozialkassen schwemmt. Und, nicht zu vergessen, dass er tausend mal mehr für die Gemeinschaft tut, als eine Million Nach-Gerechtigkeit-Rufer aus dem Unternet zusammen.
Eine rote oder braune Machtübernahme hingegen wird niemals dafür sorgen, dass der Milliardär mehr bezahlt, denn dann haut er einfach ab. Nur Neoliberalismus und ein einheitlicher Steuersatz helfen.