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Plan für Regierungsübernahme: SPD will massive Steuererhöhungen

Wahlkampfgeschenke? I wo: Vor allem*Gutverdiener müssen sich auf erhebliche Mehrbelastungen einstellen, sollte die SPD die Bundestagswahl 2013 gewinnen. Nach SPIEGEL-Informationen planen die Genossen anders als FDP und CDU eine deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...784177,00.html
  1. #350

    Kapitalerträgnissen

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Die SPD will von MIR eine Vermögenssteur von meinem sauer Ersparten kassieren - nicht von der Bank.

    Meine Ersparnisse stammen aus versteuertem Einkommen, aus versteuerten Kapitalerträgnissen kurz aus voll Versteuertem.

    NUR das interessiert mich in dem Zusammenhang - jemand will an meine Kohle, weil ER über seine Verhältniss gelebt hat und ich NICHT.


    Ulrich
    Komplett FALSCH!

    Niemand will an Ihr Erspartes! Man möchte an das Geld, das Sie damit verdienen. Es ist also eine Einnahme und wird versteuert. So einfach ist das! Der Zins ist der Lohn für Ihr Risiko.

    Nach Ihrer Logik kann man niemanden mehr besteuern. Auch ein Handwerker hat sich einen Wert durch seine Lehre "verdient". Das was er nun damit verdient, wird versteuert!

    Das Problem ist ein ganz anderes. Zinserträge steigen, mit Zinseszins irgendwann ins unermessliche. Während das "Kapital" - sprich die Arbeitskraft des Handwerkers - im Laufe des Lebens nachlässt.
  2. #351

    und die ...

    Zitat von Progressor Beitrag anzeigen
    Wenn ein Staat Schulden macht, dann gibt er das wieder aus. Zum Beispiel an Unternehmen die Brücken, Strassen, Schulen etc. dafür bauen. Die Unternehmen machen damit einen Gewinn den sie nicht hätten, wenn der Staat keine Schulden gemacht hätte. Damit bauen die Unternehmer oder deren Kapitalgeber Vermögen auf.

    Selbst die Zahlung einer Transferleistung auf Pump an einen Hartz IV-Empfänger landet zum großen Teil bei den Gebrüdern Aldi als Vermögen....
    Und die Arbeitnehmer kriegen nichts davon? Oder arbeiten die Firmenbesitzer alle selbst?
  3. #352

    erzwungener Titel-warum eigentlich

    Zitat von eulenspiegel 47 Beitrag anzeigen
    Die Bürger die was schaffen ausquetschen bis zum Letzten.
    Wenn sie die Kohle einmal haben, wird sie irgendwie verplempert.
    So war es, so ist es und so wird es auch bleiben.
    Politiker haben durch die Bank kein Ehrgefühl. Sie quatschen nur immer darüber, so wie der Hungernde vom Essen oder der Knastbruder von der Freiheit.
    Also immer von dem, was man nicht hat.
    Wieso komt denn immer wiedeer diese Eulenspiegelei auf den Tisch?

    Es geht ja nicht um die Bürger, die etwas "schaffen", sondern um die, die unverhältnissmäßig viel bekommen.


    Formulieren wir es einmal aggressiv:

    Das Gehalt der oberen 20% lässt sich nur dadurch finanzieren, in dem man die unteren 30% im Lohn dumpt

    Anders formuliert:
    Der Stararchitekt bekommt nur deswegen einen 3000 Euro Tagessatz, weil gleichzeitig für den Bau portugiesische Tagelöhner schuften

    Nun stellt sich der Stararchitekt hin, und jammert: Wieso soll ich noch mehr Steuern bezahlen.
    Das er aber nur deswegen soviel verdient, weil woanders deswegen gedrückt wird sieht er nicht
  4. #353

    Was hilft?

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    Gleichzeitig wohnen in Californien mehr Superreiche als in der Schweiz. Steuern zahlen diese jedoch nur minimale.
    In diesem Zusammenhang vielleicht eine kleine Anmerkung: In Deutschland gab es ja mal den Versuch, das traditionelle und zu allen Zeiten und in allen Ländern übliche Nichtzahlen von Abgaben durch Erfolg-Reiche wirksam einzudämmen, indem man das Steuerrecht von sämtlichen Ausnahmetatbeständen befreit und einfach sagt: Es gibt nur einen Prozentsatz für alle, denn gerecht ist nur die Mathematik - und dann kann es auch keine Entschuldigung mehr für den Steuerflüchtling geben.

    Der Mann, der wollte, dass alle Steuern bezahlen, war der CDU-Mann Kirchhof, auf das Erbittertste bekämpft wurde er von der Linken, der es weniger um Gerechtigkeit als um Macht ging.

    Wenn wir schon den Milliardär nicht verhindern können (weil das eben streng genommen einen Faschismus voraussetzt), dann sollte man sich klarmachen, dass der eben der Allgemeinheit bei einem einheitlichen - und tatsächlich abgeführten - Steuersatz von 40 Prozent jährlich 400 Millionen im Jahr in die Sozialkassen schwemmt. Und, nicht zu vergessen, dass er tausend mal mehr für die Gemeinschaft tut, als eine Million Nach-Gerechtigkeit-Rufer aus dem Unternet zusammen.

    Eine rote oder braune Machtübernahme hingegen wird niemals dafür sorgen, dass der Milliardär mehr bezahlt, denn dann haut er einfach ab. Nur Neoliberalismus und ein einheitlicher Steuersatz helfen.
  5. #354

    Das setzt aber etwas voraus:

    Zitat von firstart Beitrag anzeigen
    Das Problem ist ein ganz anderes. Zinserträge steigen, mit Zinseszins irgendwann ins unermessliche. Während das "Kapital" - sprich die Arbeitskraft des Handwerkers - im Laufe des Lebens nachlässt.
    Nämlich das 1. der durch die Zinsen erwirtschaftete Betrag nicht angerührt wird (und wovon lebt man dann?) oder zumindest nur ein Teil kleiner als das Zinseinkommen + Inflation ausgegeben wird - was das wachsen der Zinseszinserträge selbstverständlich drastisch verlangsamt.

    Da muss man schon sehr sehr sehr viel Geld haben um sich auch einen netten Lebensstil leisten zu können - wofür hat man sonst auch Geld...

    Weiterhin muss 2. das Geld ja auch quasi "unendlich" profitabel und sicher angelegt sein, 100% sicher gibt es aber nicht. Wie man etwa bei Conti gesehen hat, können eben auch Milliardäre von heute auf morgen ganz unten angelangt sein.

    Wer wirklich über all diese Klippen hinweg kommt, verdient es ja dann fast schon wieder sein Vermögen immer weiter zu mehren.

    Bis dann eines Tages das verzogene Kind kommt, und alles in 20 Jahren auf den Kopf haut...
  6. #355

    Ach nee

    Zitat von firstart Beitrag anzeigen
    Komplett FALSCH!

    Niemand will an Ihr Erspartes! Man möchte an das Geld, das Sie damit verdienen. Es ist also eine Einnahme und wird versteuert. So einfach ist das! Der Zins ist der Lohn für Ihr Risiko.

    Nach Ihrer Logik kann man niemanden mehr besteuern. Auch ein Handwerker hat sich einen Wert durch seine Lehre "verdient". Das was er nun damit verdient, wird versteuert!

    Das Problem ist ein ganz anderes. Zinserträge steigen, mit Zinseszins irgendwann ins unermessliche. Während das "Kapital" - sprich die Arbeitskraft des Handwerkers - im Laufe des Lebens nachlässt.
    Das Zinseszins Märchen wieder mal...

    Ich habe JEDE Zinseinnahme im voller Höher VERSTEUERT, jedes ZINSESZINSEINNAHME usw usw usw.

    Nur habe ich das Geld NICHT ausgegeben, sondern für meinen Lebensabend gespart. Ich habe also dem Fiskus NICHTS vorenthalten und mich an allen gemeinwohlnützlichen Dingen beteiligt.

    Nur weil ich Barschaft besitze soll ich zu Kasse gebeten werden? Was ist mit der Bewertung von Rentenanwartschaften? Die haben auch einen Wert der leicht in den Bereich der anvisierten Vermögenssteuer reicht.

    Irgendwie ist die SPD mental im vorvorigen Jahrhundert hängen geblieben - für die gibt es offenbar nur Lohnabhängige Industriearbeiter und sonst niemanden.

    Die selbstverantwortliche Eigenvorsorge haben sie ja schon nachhaltig kaputt gemacht - für ihre Klientel gibts ja Riester und der Rest ist Teufelszeug.

    So kann man komplette Lebensplanungen auch zerstören!

    Ulrich
  7. #356

    SPD und natürlich Steuererhöhungen

    Etwas anderes kann man von diesen Figuren nicht erwarten.
    Die Leistungsträger, die diesen noch vorhandenen Wohlstand geschaffen haben, werden geschröpft, damit diese Partei ihre Klientel -i.dR. nicht Personen, die mit Verantwortung und mit ihrem Risiko Vermögen geschaffen haben und Arbeitsplätze sichern - sondern Personen, die es sich im Sozialstaat gemütlich bequem machen, bedient werden können.
    Typisch ist doch, dass kein Bundesland mit einem SPD MP zum Geberland zählt. Leben über ihre Verhältnisse, sparen als Fremdwort, das zeichnet diese Blender aus.
    Also später nicht jammern !
  8. #357

    Zum Fraße vorgeworfen

    Zitat von firstart Beitrag anzeigen
    Niemand will an Ihr Erspartes! Man möchte an das Geld, das Sie damit verdienen. Es ist also eine Einnahme und wird versteuert. So einfach ist das! Der Zins ist der Lohn für Ihr Risiko.

    Nach Ihrer Logik kann man niemanden mehr besteuern. Auch ein Handwerker hat sich einen Wert durch seine Lehre "verdient". Das was er nun damit verdient, wird versteuert!

    Das Problem ist ein ganz anderes. Zinserträge steigen, mit Zinseszins irgendwann ins unermessliche. Während das "Kapital" - sprich die Arbeitskraft des Handwerkers - im Laufe des Lebens nachlässt.
    Ihre Aussagen sind allesamt falsch:

    - es geht dem deutschen Enteigner vor allem darum, Vermögen und Erbschaften zu stehlen, denn die machen ihn besonders gierig,

    - wenn Zinserträge der Lohn für das eingegangene Risiko sind, haben andere die Finger von diesem Zins zu lassen (es sei denn, man will in diesem Lande nicht mehr, dass überhaupt noch jemand Nicht-Hartzer ist und ein Risiko eingeht),

    - die Aussage mit dem ins "unermessliche" steigende Vermögen ist ein Paradebeispiel für Agitation, denn das ist Mathematik, aber nicht Realität: Es gibt keine Vermögen, die sich einfach durch Zinseszins ergeben hätten - schon gar keine unermesslichen,

    - und reden Sie nicht vom Handwerker, dessen Arbeitskraft nachlässt, denn auch dessen mutmaßliches Vermögen, dass er sich nach jahrzehntelanger Arbeit erworben hat, soll von Rot-Rot-Grün den Gierigen zum Fraße vorgeworfen werden.
  9. #358

    Bionisch

    Zitat von rathals Beitrag anzeigen
    Etwas anderes kann man von diesen Figuren nicht erwarten.
    Die Leistungsträger, die diesen noch vorhandenen Wohlstand geschaffen haben, werden geschröpft, damit diese Partei ihre Klientel -i.dR. nicht Personen, die mit Verantwortung und mit ihrem Risiko Vermögen geschaffen haben und Arbeitsplätze sichern - sondern Personen, die es sich im Sozialstaat gemütlich bequem machen, bedient werden können.
    Typisch ist doch, dass kein Bundesland mit einem SPD MP zum Geberland zählt. Leben über ihre Verhältnisse, sparen als Fremdwort, das zeichnet diese Blender aus.
    Also später nicht jammern !

    Die Leistungsträger sind die Werktätigen. Was du meinst sind die oft eher leistungs-trägen Hosenträger, die sich auf Kosten der Werktätigen bereichern oder auf dicken Erbschaften ausruhen.
  10. #359

    erzwungener Titel-warum eigentlich

    Zitat von hadroncollider Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang vielleicht eine kleine Anmerkung: In Deutschland gab es ja mal den Versuch, das traditionelle und zu allen Zeiten und in allen Ländern übliche Nichtzahlen von Abgaben durch Erfolg-Reiche wirksam einzudämmen, indem man das Steuerrecht von sämtlichen Ausnahmetatbeständen befreit und einfach sagt: Es gibt nur einen Prozentsatz für alle, denn gerecht ist nur die Mathematik - und dann kann es auch keine Entschuldigung mehr für den Steuerflüchtling geben.

    Der Mann, der wollte, dass alle Steuern bezahlen, war der CDU-Mann Kirchhof, auf das Erbittertste bekämpft wurde er von der Linken, der es weniger um Gerechtigkeit als um Macht ging.

    Wenn wir schon den Milliardär nicht verhindern können (weil das eben streng genommen einen Faschismus voraussetzt), dann sollte man sich klarmachen, dass der eben der Allgemeinheit bei einem einheitlichen - und tatsächlich abgeführten - Steuersatz von 40 Prozent jährlich 400 Millionen im Jahr in die Sozialkassen schwemmt. Und, nicht zu vergessen, dass er tausend mal mehr für die Gemeinschaft tut, als eine Million Nach-Gerechtigkeit-Rufer aus dem Unternet zusammen.

    Eine rote oder braune Machtübernahme hingegen wird niemals dafür sorgen, dass der Milliardär mehr bezahlt, denn dann haut er einfach ab. Nur Neoliberalismus und ein einheitlicher Steuersatz helfen.
    Na ja

    Machen Sie ein beispiel:
    Sie verdienen 2000 WEuro im Mont, zahlen 30% Steuer
    Ein anderer verdient 1 MRD Monat und zhlt auch 30% Steuer

    ist das gerecht?

    Aber das nur nebenbei

    Nicht vergessen sollte mn, das der Milliardär seine MRD nur verdienen kann, wenn der Kleine Geld zum ausgeben hat
    Und da dieser immer weniger hat verdient der MRD uch versetzt immer weniger
    Wer also mehr für eine Gesellschaft tut sei dahingestellt

    Lösungsansatz:

    1: Steueroasen bis aufs Messer bekämpfen
    Die FTD titelte nebenbei vor einem Jahr:
    Steueroasen, die mit abstand größte Gefahr unserer Gesellschftsordnung

    2: Vermögensobeergrenze:
    Wenn ab zum Bsp 500 MIO Privatbesitz alles darüber hinausgehende abgegeben werden müsste, dann verliert Lohndumping irgendwann seinen Sinn.
    Oder: Man investiert nachhaltiger

    Das wären sinnvolle Ansätze


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