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Plan für Regierungsübernahme: SPD will massive Steuererhöhungen

Wahlkampfgeschenke? I wo: Vor allem*Gutverdiener müssen sich auf erhebliche Mehrbelastungen einstellen, sollte die SPD die Bundestagswahl 2013 gewinnen. Nach SPIEGEL-Informationen planen die Genossen anders als FDP und CDU eine deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...784177,00.html
  1. #320

    .

    Ich möchte, dass Einkommen aus Kapital (Zins) wenigstens genauso hoch besteuert wird wie Einkommen aus Arbeit.
  2. #321

    Immerhin

    Zitat von Eutighofer Beitrag anzeigen
    Immer liest man, dass der Spitzensteuersatz bei 42 % läge . Das stimmt so nicht. Der Spitzensteursatz liegt bei 47,48 % !
    Einkommenssteuer + "Reichensteuer"+Solidarzuschlag !

    Aber es klingt halt netter, wenn man den "Spitzensteuersatz" in einzelne Happen zerlegt, da kann man dann von 42 % reden, auch wenn es nicht stimmt .
    lag der Spitzensteuersatz in der Kohl-Ära mit der FDP als Koalitionspartner bei 53 %.

    Und die 2005 nach der BTW eingeführte "Reichensteuer" von eher symbolischem Charakter greift erst ab Eink. von 250.000 p.a. bzw. 500.000 bei Verheirateten.

    Dass trotz der deutl. Senkung unter Rot-Grün Milliarden an der Steuer vorbei ins Ausland geschafft wurden, sowie der ausgiebigen Nutzung der Möglichkeiten, sich als Deutscher dem dt. Fiskus durch Wohnsitznahme im Ausland zu entziehen (Bsp. Schumacher & Co.), zeigt das gesellschaftl. Verantwortungsbewusstsein dieser Kaste.

    Daran ändern auch Beteiligungen an Projekten/soziales Engagement nichts, da diese häufig aus öffentlichkeitswirksamen Gründen gepflogen und steuermindernd eingesetzt werden.
  3. #322

    Süß...

    Zitat von redwed09 Beitrag anzeigen
    Ihr giftiger Kommentar zeigt doch, die SPD ist auf dem richtigen Weg. Es muss endlich dafür gesorgt werden, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinandergeht. Diese Politik der SPD ist auch eine (Lebens)Versicherung für diejenigen, die meinen, Ihre eigene Gier ist die Grundlage des Staates. Gerade für diese Leute ist diese Politik gemacht. Oder was glauben Sie, was von Ihnen und Ihrem Geld übrigbleibt, wenn die große Masse der Menschen diese Art des Wirtschaftens nicht mehr mitmacht. Da helfen dann keine noch so hohen Mauern um das zusammengeraffte Häuschen. Schauen Sie mal nach Libyen. Aber wenn das Gehirn von Gier zerfressen ist, dann bleibt der Verstand auf der Strecke.
    Was wir in diesem Land wieder brauchen ist eine wirklich soziale Marktwirtswchaft und eine Rückkehr zu dem Slogan eines Ludwig Erhard "Wohlstand für Alle". Aber das verstehen Leute wie Sie, die sich als die selbsternannten Leistungsträger sehen nicht. Für Sie gibt es nur Gier, Gier und nochmals Gier. Das aber ist kein Fundament für dieses Land. Und das die Mehrheit in diesem Land so denkt, kann einem schon stolz auf dieses Lande machen.
    Ich weiß ja das es mit dem Gedächtnis manchmal schwr ist, aber darf ich vielleicht die Erinnerung einiger hier mal auffrischen?

    Hartz4 = SPD
    Massiver Ausbau der Privatsierung = SPD
    Senkung des Spitzensteuersatzes = SPD
    Heraufsetzung des Rentenalters = SPD
    Liberalsisierung des Finanzsektors = SPD
    Staatsschulden über freien Markt, statt Bundesbank = SPD
    Schaffung eines Billiglohnsektors durch Ausstocker = SPD
    Ein Euro Jobber = SPD
    Ich-AGs... = SPD
    Zocken mit Steuergeldern = SPD

    Lassen Sie sich von diesen Scharlatanen - nicht die Größten, das sind nämlich die Grünen - doch nicht so billig hinters Licht führen!
  4. #323

    So einfach ist es aber nicht

    Zitat von DerDodga Beitrag anzeigen
    Also 1. zahlt ein wirklich erfolgreicher Akademiker das X-Fache dessen an Steuern zurück, was seine gesamte Ausbildung gekostet hat - und auch das x-Fache dessen was ein Facharbeiter in seinem Leben jemals einzahlt. Kann man sich ja einfach überlegen, jemand der sagen wir 500.000€ verdient hat in 5 Jahren soviel Steuern gezahlt wie ein Durchschnittsverdiener in 50....

    Und 2. frage ich mich wieso es ungerecht sein soll wenn jeder die Möglichkeit hat zu studieren, und daran das die Allgemeinheit diese Kosten trägt. Denn immerhin sind diese Studenten die Basis dafür, das die unstudierte Arbeiterschaft überhaupt noch einen Job hat. Und ist es hierzulande nicht viel eher auch Arbeiterkindern möglich zu studieren? Es sei denn natürlich sie trichtern ihnen von Kindesbeinen an ein, das sie lieber "was erliches" lernen sollen und auf dem Boden bleiben sollen und so.

    Ist nach dieser Logik nicht auch eine Arbeitslosen/Kranken/etc. Versicherung ungerecht, in die Leute einzahlen müssen die diese Leistung nicht in Anspruch nehmen? Das ist nunmal Kern des sozialen Systems...
    Es wäre mir recht gewesen, wenn Sie meinen Post auch vollständig gelesen hätten.

    Viele haben einfach nicht den sozialen Hintergrund, um ein Studium angehen zu können. Hier geht es nicht nur um Geld.
    Man muss gewisse Softskills haben, die man von seinen Eltern "geerbt" hat.

    Erziehung (von zuhause), Bildung (in Schule und Uni) und Beziehungen (durch Kontakte, oder Eltern) sind untrennbar miteinander verbunden.
    Nur, wer über diese "Kapitalsorten" verfügt (Soziales Kapital, Ökonomisches Kapital, Kulturelles Kapital), hat überhaupt die CHANCE, ein Leistungsträger zu werden.
  5. #324

    außenstehend

    Zitat von peterderkleine Beitrag anzeigen
    Meine Ex war auch Lehrerin, einen fauleren Berufsstand gibt es nicht. Nur Junglehrer benötigen die ersten 2 oder 3 Jahre mehr Zeit, dann kommt die Routine.
    Krankheit? Ja! Faulkrank.
    Psychische Belastung aussergewöhnlich? Ja, vom Intrigenschieben im eigenen Lehrerkollegium, vom Nachdenken wie man sich vor dem Dienst während der Schulferien drücken kann, vom Nachdenken darüber wie ungerecht die Welt sein kann wenn alle hart für ihr Geld arbeiten müssen und diese faule Truppe nur absahnt, einen sicheren Arbeitsplatz hat während doch der Ehemann arbeitslos werden kann, als Steuergeld verprassendes Wesen mehr Urlaub und Freizeit hat als jemand der für ihre Gehälter aufkommen muss....?

    Deshalb, Steuern rauf für ALLE und beim ÖD das leistungsprinzip einführen, aber ich glaube dann rennen gleich 80% der Lehrer zum Doc auf die Couch

    Na ja, ich kenne halt zwei Junglehrer. Die sind jedenfalls ziemlich ausgelastet. Wie es um sie bestellt ist, wenn sie "Routine" haben, kann ich natürlich nicht sagen...
  6. #325

    Billionen

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    und schaffen "Vermögen" aus dem Nichts. Lassen wir mal die Billionen außen vor - die überfordern Sie offensichtlich.

    Ich habe ein Vermögen von 100 Euro und leihe Ihnen diese 100 Euro für 5% Zinsen.

    Danach habe ich KEIN Vermögen mehr, sondern nur die Hoffnung meine 100 Euro von Ihnen zurück zu erhalten und die Hoffnun auf 5 Euro mehr durch die Verzinsung.

    In einfachen Worten: Durch Ihr Schuldenmachen ist mein Vermögen höchstens um 5 Euro gestiegen - abzüglich Steuern natürlich - mein Vermögen war schon VOR Ihrem Schuldenmachen vorhanden und ist nicht erst durch Ihr Schuldenmachen entstanden. Wenn überhaupt, dann könnte man auf die Zinsen zurückgreifen - was der Fiskus ja auch tut. In einer Höhe, dass die Verzinsung nicht mal mehr die Inflation ausgleicht.


    Ihre Logik ist also eine völlig Unlogik denn Sie wollen real auf schon vorhandenes Vermögen zugreifen das NICHT durch Ihr Schuldenmachen entstanden ist! Das Problem des Staates ist und bleibt: Er macht schulden, gibt das Geld aus diesen Schulden aus und wundert sich dann, wenn er diese Schulden samt kleinen Zinsen zurück zahlen muss. Zurückzahlen aus Schneeballähnlicher Neuverschuldung.


    Typisch linke Sozendenke eben....


    Ulrich
    Das ist nicht korrekt! Wenn Sie als Privatmann Schulden machen ist das korrekt. Aber lesen Sie mal einfach über Geldschöpfung nach und sie werden feststellen, das der Staat bzw. die Banken tatsächlich das Geld nur haben weil es Schulden gibt.

    Nicht umsonst entspricht das umlaufende Giralgeld in etwa der Staatsverschuldung
  7. #326

    Mistrauensantrag stellen und wählen lassen..

    Zitat von msiefert Beitrag anzeigen
    Endlich mal eine Partei die sich was traut und in die Zukunft plant, anstatt nur Wahlgeschenke zu versprechen.
    Schade das noch 2 Jahre vor uns liegen.
    Wenn sich die Genossen mal einig wären hätten sie schon lange einen Antrag stellen können da ihre besten Politiker doch so gestürzt wurden, man darf garnicht an so einen Staatsmann wie Schmidt denken.
    Wenn Probleme da sind wie jetzt bei der CDU/CSU/FDP würde dies einem super coup gleichen und wir müssten nicht mehr zwei Jahre warten. Sie müssen halt den Deutschen vorher nur klar erklären wohin ihre Politik geht, Europas Hure zu sein oder klarstellen wer gibt kann auch die Forderungen stellen und wie deutschfreundlich ist ihre Politik oder vergessen sie ihre Wähler wie die jetzige Regierung.
  8. #327

    Des Fürsten Gnaden

    Zitat von DerDodga Beitrag anzeigen
    Also 1. zahlt ein wirklich erfolgreicher Akademiker das X-Fache dessen an Steuern zurück, was seine gesamte Ausbildung gekostet hat - und auch das x-Fache dessen was ein Facharbeiter in seinem Leben jemals einzahlt. Kann man sich ja einfach überlegen, jemand der sagen wir 500.000€ verdient hat in 5 Jahren soviel Steuern gezahlt wie ein Durchschnittsverdiener in 50....

    Und 2. frage ich mich wieso es ungerecht sein soll wenn jeder die Möglichkeit hat zu studieren, und daran das die Allgemeinheit diese Kosten trägt. Denn immerhin sind diese Studenten die Basis dafür, das die unstudierte Arbeiterschaft überhaupt noch einen Job hat. Und ist es hierzulande nicht viel eher auch Arbeiterkindern möglich zu studieren? Es sei denn natürlich sie trichtern ihnen von Kindesbeinen an ein, das sie lieber "was erliches" lernen sollen und auf dem Boden bleiben sollen und so.

    Ist nach dieser Logik nicht auch eine Arbeitslosen/Kranken/etc. Versicherung ungerecht, in die Leute einzahlen müssen die diese Leistung nicht in Anspruch nehmen? Das ist nunmal Kern des sozialen Systems...
    Mit zunehmenden Studiengebühren ist Bildung für alle eben auch nicht mehr gewährleistet.
    Und: auch wenn die komplette Bevölkerung studiert hätte kann es nicht nur Spitzenmanager und Wissenschaftler geben sondern eben auch Handwerker oder Kassiererinnen und auch denen muss ein angemessener Lohn zustehen. Da gibt es kein Wenn und Aber.
    Übrigens verdient nicht jeder Akademiker heutzutage so dermassen gut, dass man von Reichen sprechen könnte. Auch diese mußten in den letzten Jahren Einbußen hinnehmen. Woher nehmen sie denn ihre fantastischen 100.000 Euro / Jahr?
    Aber ihrem letzten Satz muss ich zustimmen: DAS ist eben das soziale System. Was wieder beweist, dass es wohl immer mehr Leute gibt, die sich jener Verantwortung entziehen wollen. Wo ist denn die Moral geblieben? War sie jemals da?
    Kehren wir also zurück zu deutsch-feudalistischen Wurzeln, bei denen das Leben der Untertanen von Gnaden des Fürsten (aka Wirtschaftsbosse) abhing?
  9. #328

    Wird es doch...

    Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    Ich möchte, dass Einkommen aus Kapital (Zins) wenigstens genauso hoch besteuert wird wie Einkommen aus Arbeit.
    Der Gewinn wird doppelbesteuert - einmal in der Firma die den Gewinn erzielt hat und einmal beim Anteilseigner an den der Gewinn ausgeschüttet wird.

    Um Ihnen da gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Falls Sie das aus Laiensicht als zwei unterschiedliche Vorgänge sehen sollten, dann müssten die Löhne einer Firma ebenfalls einmal als Gewinn in der Firma versteuert werden und dann ein zweites Mal bei Ihnen.

    Vermutlich basiert Ihr Wunsch weitestgehend darauf, dass Sie für aufstehen müssen und "auf Arbeit" schwitzen und gar nicht einsehen, das anderen für ihr Geld euch einen "Lohn" haben wollen.


    Ulrich
  10. #329

    Ist doch völlig egal...

    ...wer die BTW 2013 gewinnt, die Steuern werden kurz- und mittelfristig steigen und zwar gewaltig. Ich schätze auf Steuersätze, an die wir heute im Traum nicht denken!

    Begründung: Das derzeitige Steuerniveau ist seit Jahrzehnten auf Pump finanziert, damit ist wegen der bereits beschlossenen Schuldenbremse in einigen Jahren Schluss.

    Es wird eine doofe Debatte geben, ob man die Schuldenbremse nicht für 10 Jahre aussetzen soll, Schlupflöcher dafür gibt es ja. Trotzdem wird das Schuldenmachen schwieriger werden, das Steuern-Erhöhen dagegen leichter. Also gehen die Steuern rauf.

    Gleichzeitig werden bis 2020 die Pensionsverpflichtungen aufgrund der Verbeamtungswellen in den 70er Jahren massiv ansteigen. Es gibt dafür keine Rücklagen, die Zahlen sind grausam, wer sie studiert, wird bleich! Also gehen die Steuern rauf.

    Ich habe einige Bundesabgeordnete des wirtschaftlichen Ausschusses dazu befragt, ob es denn Pläne oder Strategien für diese absehbaren Herausforderungen gibt. Z.B. eine Reform der Beamtenpension? Genausogut hätte ich Steine befragen können, niemand denkt weiter als bis zur nächsten Wahl.








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