Ich möchte, dass Einkommen aus Kapital (Zins) wenigstens genauso hoch besteuert wird wie Einkommen aus Arbeit.
Wahlkampfgeschenke? I wo: Vor allem*Gutverdiener müssen sich auf erhebliche Mehrbelastungen einstellen, sollte die SPD die Bundestagswahl 2013 gewinnen. Nach SPIEGEL-Informationen planen die Genossen anders als FDP und CDU eine deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...784177,00.html
Ich möchte, dass Einkommen aus Kapital (Zins) wenigstens genauso hoch besteuert wird wie Einkommen aus Arbeit.
lag der Spitzensteuersatz in der Kohl-Ära mit der FDP als Koalitionspartner bei 53 %.
Und die 2005 nach der BTW eingeführte "Reichensteuer" von eher symbolischem Charakter greift erst ab Eink. von 250.000 p.a. bzw. 500.000 bei Verheirateten.
Dass trotz der deutl. Senkung unter Rot-Grün Milliarden an der Steuer vorbei ins Ausland geschafft wurden, sowie der ausgiebigen Nutzung der Möglichkeiten, sich als Deutscher dem dt. Fiskus durch Wohnsitznahme im Ausland zu entziehen (Bsp. Schumacher & Co.), zeigt das gesellschaftl. Verantwortungsbewusstsein dieser Kaste.
Daran ändern auch Beteiligungen an Projekten/soziales Engagement nichts, da diese häufig aus öffentlichkeitswirksamen Gründen gepflogen und steuermindernd eingesetzt werden.
Ich weiß ja das es mit dem Gedächtnis manchmal schwr ist, aber darf ich vielleicht die Erinnerung einiger hier mal auffrischen?
Hartz4 = SPD
Massiver Ausbau der Privatsierung = SPD
Senkung des Spitzensteuersatzes = SPD
Heraufsetzung des Rentenalters = SPD
Liberalsisierung des Finanzsektors = SPD
Staatsschulden über freien Markt, statt Bundesbank = SPD
Schaffung eines Billiglohnsektors durch Ausstocker = SPD
Ein Euro Jobber = SPD
Ich-AGs... = SPD
Zocken mit Steuergeldern = SPD
Lassen Sie sich von diesen Scharlatanen - nicht die Größten, das sind nämlich die Grünen - doch nicht so billig hinters Licht führen!
Es wäre mir recht gewesen, wenn Sie meinen Post auch vollständig gelesen hätten.
Viele haben einfach nicht den sozialen Hintergrund, um ein Studium angehen zu können. Hier geht es nicht nur um Geld.
Man muss gewisse Softskills haben, die man von seinen Eltern "geerbt" hat.
Erziehung (von zuhause), Bildung (in Schule und Uni) und Beziehungen (durch Kontakte, oder Eltern) sind untrennbar miteinander verbunden.
Nur, wer über diese "Kapitalsorten" verfügt (Soziales Kapital, Ökonomisches Kapital, Kulturelles Kapital), hat überhaupt die CHANCE, ein Leistungsträger zu werden.
Das ist nicht korrekt! Wenn Sie als Privatmann Schulden machen ist das korrekt. Aber lesen Sie mal einfach über Geldschöpfung nach und sie werden feststellen, das der Staat bzw. die Banken tatsächlich das Geld nur haben weil es Schulden gibt.
Nicht umsonst entspricht das umlaufende Giralgeld in etwa der Staatsverschuldung
Wenn sich die Genossen mal einig wären hätten sie schon lange einen Antrag stellen können da ihre besten Politiker doch so gestürzt wurden, man darf garnicht an so einen Staatsmann wie Schmidt denken.
Wenn Probleme da sind wie jetzt bei der CDU/CSU/FDP würde dies einem super coup gleichen und wir müssten nicht mehr zwei Jahre warten. Sie müssen halt den Deutschen vorher nur klar erklären wohin ihre Politik geht, Europas Hure zu sein oder klarstellen wer gibt kann auch die Forderungen stellen und wie deutschfreundlich ist ihre Politik oder vergessen sie ihre Wähler wie die jetzige Regierung.
Mit zunehmenden Studiengebühren ist Bildung für alle eben auch nicht mehr gewährleistet.
Und: auch wenn die komplette Bevölkerung studiert hätte kann es nicht nur Spitzenmanager und Wissenschaftler geben sondern eben auch Handwerker oder Kassiererinnen und auch denen muss ein angemessener Lohn zustehen. Da gibt es kein Wenn und Aber.
Übrigens verdient nicht jeder Akademiker heutzutage so dermassen gut, dass man von Reichen sprechen könnte. Auch diese mußten in den letzten Jahren Einbußen hinnehmen. Woher nehmen sie denn ihre fantastischen 100.000 Euro / Jahr?
Aber ihrem letzten Satz muss ich zustimmen: DAS ist eben das soziale System. Was wieder beweist, dass es wohl immer mehr Leute gibt, die sich jener Verantwortung entziehen wollen. Wo ist denn die Moral geblieben? War sie jemals da?
Kehren wir also zurück zu deutsch-feudalistischen Wurzeln, bei denen das Leben der Untertanen von Gnaden des Fürsten (aka Wirtschaftsbosse) abhing?
Der Gewinn wird doppelbesteuert - einmal in der Firma die den Gewinn erzielt hat und einmal beim Anteilseigner an den der Gewinn ausgeschüttet wird.
Um Ihnen da gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Falls Sie das aus Laiensicht als zwei unterschiedliche Vorgänge sehen sollten, dann müssten die Löhne einer Firma ebenfalls einmal als Gewinn in der Firma versteuert werden und dann ein zweites Mal bei Ihnen.
Vermutlich basiert Ihr Wunsch weitestgehend darauf, dass Sie für aufstehen müssen und "auf Arbeit" schwitzen und gar nicht einsehen, das anderen für ihr Geld euch einen "Lohn" haben wollen.
Ulrich
...wer die BTW 2013 gewinnt, die Steuern werden kurz- und mittelfristig steigen und zwar gewaltig. Ich schätze auf Steuersätze, an die wir heute im Traum nicht denken!
Begründung: Das derzeitige Steuerniveau ist seit Jahrzehnten auf Pump finanziert, damit ist wegen der bereits beschlossenen Schuldenbremse in einigen Jahren Schluss.
Es wird eine doofe Debatte geben, ob man die Schuldenbremse nicht für 10 Jahre aussetzen soll, Schlupflöcher dafür gibt es ja. Trotzdem wird das Schuldenmachen schwieriger werden, das Steuern-Erhöhen dagegen leichter. Also gehen die Steuern rauf.
Gleichzeitig werden bis 2020 die Pensionsverpflichtungen aufgrund der Verbeamtungswellen in den 70er Jahren massiv ansteigen. Es gibt dafür keine Rücklagen, die Zahlen sind grausam, wer sie studiert, wird bleich! Also gehen die Steuern rauf.
Ich habe einige Bundesabgeordnete des wirtschaftlichen Ausschusses dazu befragt, ob es denn Pläne oder Strategien für diese absehbaren Herausforderungen gibt. Z.B. eine Reform der Beamtenpension? Genausogut hätte ich Steine befragen können, niemand denkt weiter als bis zur nächsten Wahl.