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Plan der Konzernführung: Opel will deutsche Werke bis Ende 2016 erhalten

DPADie Beschäftigten des angeschlagenen Autobauers Opel sollen ihre Jobs zumindest bis Ende 2016 behalten. Das sieht ein neuer Plan der Konzernführung vor. Demnach sollen alle vier deutschen Standorte zunächst so weitermachen wie bisher. 2017 allerdings droht dem Werk in Bochum das Aus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838722,00.html
  1. #1

    dann nicht mehr

    wenn diese autos nicht mehr in deutschland gebaut werden, sollte man sie auch nicht mehr kaufen.
  2. #2

    Zitat von Forenleser Beitrag anzeigen
    wenn diese autos nicht mehr in deutschland gebaut werden, sollte man sie auch nicht mehr kaufen.
    Nö, es gibt eine Menge im Ausland gebaute Autos, die in Deutschland verkauft und gefahren werden. Dagegen ist nichts zu sagen.
    Aber für ein in Polen gefertigtes Auto kann Opel auch nur polnische Preise nehmen.

    Drei mal habe ich Opel gekauft. Ich werde mir keinen Opel mehr kaufen, weil ich nicht weiß, ob es die Marke in 5 Jahren noch gibt. Egal, wie gut die Autos sind und wo sie gebaut werden. Und so denken viele.

    Toyota ist kein englischer oder amerikanischer Hersteller, nur weil dort Fabriken stehen. Es ist ein Japaner, weil die Firmenentscheidungen in Japan mit japanischer Mentalität getroffen werden.

    Etlichen ist immer noch nicht klar, daß GM ein amerikanischer Konzern ist, dessen nationale Ableger Vauxhall bzw. Opel heißen. Zu sagen haben diese Ableger im Konzern nichts. Opel ist nun mal kein (selbstständiger) deutscher Autobauer.

    Bei allem GM-bashing, ohne GM wäre Opel schon seit Jahrzehnten vom Markt verschwunden. Das wird oft vergessen.
  3. #3

    Zitat von nick999 Beitrag anzeigen
    Bei allem GM-bashing, ohne GM wäre Opel schon seit Jahrzehnten vom Markt verschwunden. Das wird oft vergessen.
    Woher wollen Sie das denn wissen? Wenn das Unternehmen die letzten 20 Jahre anders geführt worden wäre, dann könnte Opel heute ganz anders dastehen und Gewinne machen. Muß nicht, aber kann!
  4. #4

    Der Anfang vom Ende

    Unabhängig von Absatzzahlen und Gewinn oder Verlust wird Opel jetzt von innen zerfressen werden.

    Welcher Ingenieur wird heute noch bei Opel anfangen, wenn er nicht weiß, ob und wie es da in ein paar Jahren weitergeht?
    Junge Ingenieure können sich den Arbeitgeber aussuchen. Die suchen sich eine Stelle, die besonders interessant, besonders gut bezahlt oder besonders zukunftssicher ist. Nichts davon kann Opel bieten.
    Und damit wird Opel das Letzte verlieren, was sie dem GM-Konzern heute überhaupt noch bringen: Innovationen.
  5. #5

    Zitat von distel60 Beitrag anzeigen
    Woher wollen Sie das denn wissen? Wenn das Unternehmen die letzten 20 Jahre anders geführt worden wäre, dann könnte Opel heute ganz anders dastehen und Gewinne machen. Muß nicht, aber kann!
    Aufgrund der Weltwirtschaftskrie war Opel bereits 1929 nahezu pleite. Alleine der Tatsache, dass Opel damals (1929 zu 80%, bis 1931 dann den Rest) an GM vekauft wurde verdankt Opel den Fortbestand bis heute.
  6. #6

    Zitat von josl.m Beitrag anzeigen
    Aufgrund der Weltwirtschaftskrie war Opel bereits 1929 nahezu pleite. Alleine der Tatsache, dass Opel damals (1929 zu 80%, bis 1931 dann den Rest) an GM vekauft wurde verdankt Opel den Fortbestand bis heute.
    Es geht aber nicht um die Weltwirtschaftskrise von 1929, sondern um die Probleme seit 1989.
  7. #7

    Eine erfreuliche Nachricht

    Wichtig ist zunächst, dass die Arbeitsplätze in Bochum erhalten bleiben ! Zumindest in meiner regionalen Umgebung
    sind immer mehr Neufahrzeuge der Marke Opel zu sehen.
    Insbesondere Insignia und Astra scheinen sich immer mehr
    durchzusetzen. Kein Wunder bei Verkaufspreisen die jeden
    VW-Händler vor Neid erblassen lassen. VW verkauft seinen
    Passat nur in den USA zu halbwegs vergleichbaren Preisen, der deutsche Michel zahlt für diese Karre offensichtlich jeden Preis und subventioniert so den Billiigpreis bei den Ami´s. Wo bitte sind noch qualitative
    Unterschiede zwischen vergleichbaren Fahrzeugen von
    Opel und VW ?? Ich jedenfalls b in nicht bereit für die
    Boni der VW-Belegschaft mehr zu zahlen als notwendig.
    Opel leidet unter einer Negativkampagne von VW und verschiedenen gekauften Autozeitschriften. Die Journallie
    schlägt in die gleiche Kerbe ohne jemals in einem Opel
    gefahren zu sein.
  8. #8

    Meinen Sie den Zeitpunkt....

    Zitat von distel60 Beitrag anzeigen
    Es geht aber nicht um die Weltwirtschaftskrise von 1929, sondern um die Probleme seit 1989.
    an dem die bei Opel vergessen haben, dass sie nur ein kleiner Teil von GM sind? Also, ein Konzernteil? Das Opel ignoriert hat, wie der Konzern sich aufstellt, welche Wege sie gehen wollen....?

    Kann man heute ja ständig nachlesen... Es gibt ja heute noch "Träumer" die glauben, man hätte mit VW mithalten können. Erstmal ein Lacher, weil dies an sich ja schon unwahrscheinlich ist. Aber der Lacher wird noch größer, wenn man sich anschaut, was die Konzernmutter vorhatte...

    Nochmals für Sie: Es gibt Träumer bei Opel die glauben der GM Konzern müsse sich nach Opel richten. Fakt ist, Opel ist nur ein kleiner Teil und offensichtlich können sie die Erwartungen des Mutterkonzern nicht erfüllen. Aber natürlich lebt es sich mit "Selbstbelügen" und "Mythenbildung" viel besser. Weil, wie Sie schreiben, seit 1989, die Opelaner "nur" noch Träumer sind und nicht verstehen, dass sie Teil eines Konzern, will ja niemand wahrhaben...
  9. #9

    augenwischerei

    opel ist überflüssig. vollkommen überflüssig. hässliches image, ramponiertes ansehen, ruhrpottkutsche, prollauto. dank manta, nie endender witze und gar filme darüber, hat dieser konzern sich von einer edel- zu einer idiotenmarke verändert. gm braucht opel nicht, sondern kann den markt mit eigenen marken abdecken und opel ist hier die lachnummer, die immer bei entlassungen kurz mitleid bekommt...








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