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Plan der Konzernführung: Opel will deutsche Werke bis Ende 2016 erhalten

DPADie Beschäftigten des angeschlagenen Autobauers Opel sollen ihre Jobs zumindest bis Ende 2016 behalten. Das sieht ein neuer Plan der Konzernführung vor. Demnach sollen alle vier deutschen Standorte zunächst so weitermachen wie bisher. 2017 allerdings droht dem Werk in Bochum das Aus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838722,00.html
  1. #10

    Opel nur durch BBM zu retten

    Frau Krafts Meinung ist ja rührend, aber WIE sollen die Arbeitsplätze in Deutschland gehalten werden? Durch bandbreitenmodell.de/kurzversion. Die Umsatzsteuer auf Inlandsumsätze wird dabei mit der Proportion der Inlandsarbeitsplätze verknüpft. Das parasitäre Wirtschaftsmodell, Deutschland nur als Absatzmarkt zu benutzen aber keine Arbeitsplätze und Steuerzahlungen zu bieten, wäre damit beendet. Wäre doch mal ein schönes Thema fpr den Spiegel.
  2. #11

    4 Jahre noch?

    Das reicht doch locker für eine fundierte Lebensplanung.
    In der Zeit kann man problemlos die Raten für Haus und Auto abbezahlen, Kinder zeugen und groß ziehen, die erste Millionen für die Rente beiseite legen und das Startkapital für eine eigene Klitsche ansparen.
    Haut fleißig rein ihr Arbeitsspender - vielleicht gibts ein halbes Jahr Verlängerung als Belohnung!
    Danach noch dreimal je 2 Jahre Zeitarbeit in anderen PKW-Bastelbuden
    sowie ein paar Tage Tagesfreizeit und ihr habt es ganz ohne Karrierestreß fast bis zum erlösenden Renteneinkommen geschafft.
  3. #12

    Gar nicht mehr

    Zitat von distel60 Beitrag anzeigen
    Es geht aber nicht um die Weltwirtschaftskrise von 1929, sondern um die Probleme seit 1989.
    Geht es sehr wohl, denn ohne GM hätte Opel das Jahr 1989 gar nicht erst erlebt.
  4. #13

    Keine Sorge um die Marke

    Zitat von nick999 Beitrag anzeigen
    Bei allem GM-bashing, ohne GM wäre Opel schon seit Jahrzehnten vom Markt verschwunden. Das wird oft vergessen.
    Kann ja sein. Allerdings kann man genauso festhalten, dass GM Opels größtes Problem ist seit Jahren. Sie verbieten ihnen nämlich, ihre Autos auf dem Weltmarkt zu vermarkten. Nehmen wir z.B. China. Ein deutscher Autobauer wie Opel hätte dort bestimmt gute Chancen. Leider will GM dort andere Marken vertreiben. Und so muss Opel mit ansehen, dass VW, BMW, Audi, Daimler Wachstum hinlegen, vor allem in China. Von der Technik und der Qualität her, spricht nichts gegen heutige Opel Modelle.

    Achja, über die Marke Opel brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Die gibt es auch in 5 Jahren noch. Meine starke Vermutung ist aber, dass die Marke dann in chinesischer Hand sein wird. Die sind sicher nicht uninteressiert, eine deutsche Automarke in die Hände zu bekommen. Und ganz ehrlich, schlechter als GM können sie es auch nicht machen.
  5. #14

    Jammerlappen

    Der Konzern gibt eine Bestandsgarantie bis 2016. Die Beschäftigten haben 4,5 Jahre Zeit, sich neue Jobs zu suchen, umzuschulen, ihr Lebensplanung (z. B. Umzug) in Angriff zu nehmen etc. pp. Warum glauben so viele, ein Unternehmen zwingen zu wollen/können, noch bis zum St. Nimmerleinstag Verluste produzieren zu müssen?
  6. #15

    distel60 - erst jetzt gelesen

    Zitat von distel60 Beitrag anzeigen
    Woher wollen Sie das denn wissen? Wenn das Unternehmen die letzten 20 Jahre anders geführt worden wäre, dann könnte Opel heute ganz anders dastehen und Gewinne machen. Muß nicht, aber kann!
    Die letzten 20 Jahre hätte es ohne GM nicht gegeben.
    Opel wurde mit dem Kauf in den dreißiger Jahren eine US-Firma. Sie konnte es aber über Jahrzehnte gut verstecken.

    "Am 17. März 1929 verkauften Wilhelm von Opel und sein Bruder Friedrich Opel zunächst 80 Prozent der Unternehmensanteile an den amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM). Bis 1931 übernahm GM das Unternehmen dann vollständig. Hauptgrund war die hereinbrechende Weltwirtschaftskrise."
    Quelle: Wiki - Opel
  7. #16

    @ayee

    Zitat von ayee Beitrag anzeigen
    Allerdings kann man genauso festhalten, dass GM Opels größtes Problem ist seit Jahren. Sie verbieten ihnen nämlich, ihre Autos auf dem Weltmarkt zu vermarkten.
    Kennen Sie den Film "Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt"? Das funktioniert nicht.
    GM ist kein Problem für Opel, es ist der Eigentümer! Und Opel macht nicht, was GM sich vorstellt, egal wie schwachsinnig die Ideen sein mögen.

    Zitat von ayee Beitrag anzeigen
    Von der Technik und der Qualität her, spricht nichts gegen heutige Opel Modelle.
    Das glaube ich Ihnen unbesehen. Aber was hilft es den in Deutschland beschäftigten GM'lern (alias Opelanern), wenn der Konzern nach Polen zieht?


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