Nehmen Sie die reichsten Selfmade-Milliardäre (Top 50 sollte doch als ausreichend große Stichprobe aussagekräftig sein), darunter sind überdurchschnittlich viele Abbrecher, oder welche, die nie studiert haben.
In dem Artikel ging es um Studien- und nicht um Schulabbrecher, ich glaube nicht, dass die einen mit den anderen zu vergleichen sind, auch nicht von der Intelligenz her.
Das habe ich auch nicht bestritten, allerdings gilt zumindest die erste Behauptung auch genauso für Absolventen.
Was strebt man denn bitte mit einem Abschluss an, wenn nicht ein überdurchschnittliches Einkommen? Selbstbestätigung?
Ansonsten müssten Sie genauso den Zusammenhang zwischen Innteligenz und Studienabschluss darlegen, und ich habe große Zweifel, dass die Absolventen im Schnitt intelligenter sind, denn für einen Abschluss ist eben mehr als nur Intelligenz erforderlich. Sicherlich davon ein gewisses Mindestmaß, hinzu kommen aber noch andere Qualitäten wie ein Mindestmaß an Beharrlichkeit/Ausdauer, Motivation, vielleicht auch Geld und andere Dinge, die allesamt mit Intelligenz nichts zu tun haben. Fehlt einer dieser Faktoren, wird es eben nix mit dem Abschluss, trotz herausragender Intelligenz.
Da stimme ich Ihnen zu, nur gilt dies für Menschen allgemein, also auch für Absolventen. Es gibt genügend, die in ihrem (auch gutbezahlten) Job todunglücklich sind, auch mit sehr gutem Abschluss, und dennoch dort verharren, die Schuld für den mangelnden Mut zur Neuorientierung aber äußeren Umständen zuschreiben.
Auch da sollte man den Mut aufbringen, sich dies einzugestehen, nur ist dieser auch dort dann genau nicht vorhanden.

Antworten / Zitieren

