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Plagiatsvorwurf gegen Ministerin: Schavans Doktorarbeit "problematisch"
DPAAnnette Schavan, Bundesbildungsministerin unter Plagiatsverdacht, erhält Hilfe von unerwarteter Seite: Das Plagiatsjäger-Netzwerk VroniPlag erklärt, man habe die Arbeit bereits vor Wochen untersucht. Die Arbeit sei zwar "problematisch", aber kein Plagiat.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...830991,00.html
- #1 02.05.2012 18:14 von
Alle kritischen Kommentare auf schavanplag sind weg
verschwunden!
Auch habe ich folgendes versucht bei schavanplag zu posten (Kommentarfuntion deaktiviert!)
\begin quote
Liebe Freunde, schade diesen schavanplag nicht auf den üblichen Wikiplagg-
Seiten zu finden ist, da dort wenigstens eine Person als Hoster der genannten
Seite zur Verfügung steht. Wollte nur anmerken, dass dieser BLOG sich auf dem
selben Server befindet wie die Webseite der griechischen Rechtsextremisten von
der "Goldenen Moorgenröte." Ich möchte nicht einen direkten Zusammenhang
vermuten, jedoch anmerken warum es nicht möglich ist die oben genannten
normalen Wikiplagg Seiten zu verwenden. Das anonymisierte Benutzen eine US-
Servers hat einen komischen Beigeschmack beim Betrachten dieser Seite. Bei bei
der Dokumentation geht nicht hervor wie oft die mutmaßlichen Stellen von
verschiedenen Mitgliedern des Schwarms geprüft worden sind. Einfach alle
mutmaßlichen Plagiate schon als Plagiate zu verkaufen entspricht nicht der mir
sonst bekannten Methodik. Beste Grüße aus Deutschland Elcycinu(Ger)
\end quote
best E. - #2 02.05.2012 18:20 von
optional
"Weber-Wulff hält es für möglich, dass jemand die früheren Analysen von VroniPlag kopiert und nun in dem Blog veröffentlicht habe."
Jetzt brauchen wir noch ein schavanplagplag, das die Plagiate beim Suchen von Plagiaten aufdeckt. - #3 02.05.2012 19:24 von
unsere arme Elite
Das gerade unsere Bildungsministerin plagiiert haben soll, vermag ich nicht zu glauben!
unsere arme Elite, es mangelt an Respekt ihr gegenüber!
Am Ende glaubt man ihr nicht mehr oder nimmt sie nicht ernst, das darf nun nicht sein! - #4 02.05.2012 21:06 von
...
"Mit Anonymität kann ich nicht umgehen", sagte Schavan,
Was für eine armselige Aussage für jemand mit einem Doktortitel. Falls sie es noch nicht wissen, Frau Schavan, ihre Doktorarbeit ist öffentlich, die Veröffentlichung ist Teil des Promotionsverfahrens und damit ist es völlig irrelevant, wer die Vorwürfe vorbringt. Das jetzt als erstes zu betonen, ist ein Ablenkungsmanöver, es tut einfach nichts zur Sache. Die Arbeit ist öffentlich, die Quellen sind öffentlich, ein Vergleich ist völlig objektiv, ohne Ansehen der Person, des Autors wie des Kritikers, möglich. Gerade das zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus. Wenn man das als Bildungsministerin nicht weiß, na dann...
Ganz abgesehen davon, daß Frau Schavan sich als Berufspolitikerin exponiert, freiwillig, als öffentliche Person. Wo ist also das Problem mit der Anonymität ihres Gegenübers. SIE geniesst die Privilegien, die ihr durch diese Rolle zukommen, doch auch, ohne zu fragen, wieso. Also muß sie auch mit der anderen Seite leben, daß sie kritisiert wird, ohne zu wissen, von wem. Jedenfalls wäre das die professionelle Variante. - #5 02.05.2012 21:15 von
Seltsam
Was hat die Identität des Bloggers mit dem Inhalt der Dr.Arbeit zu tun? Wieso meint Fr."Dr:" Schavan, die Quellen irgend jemand erklären zu sollen? Sehr seltsames Verständnis von wissenschaftlicher Arbeit und Netzkultur.
- #6 02.05.2012 21:30 von
- #7 02.05.2012 21:39 von
Ist nicht oft genug behauptet worden, die VroniPlag-Leute würden aus einseitiger politischer Berechnung nur harmlose, unschuldige Konservative jagen?
Und jetzt stellt sich auf einmal raus, dass die ganz fair per Diskussion entscheiden, sogar eine CDU-Ministerin "davonkommen" zu lassen, weil die gefundenen Mängel nicht gravierend genug waren, um einen Aufstand davon zu machen?
Da bricht aber bei einigen das Weltbild zusammen...
[Ironie on] Man stelle sich vor: Vielleicht hat Guttenberg sogar wirklich abgeschrieben? [/Ironie off] - #8 02.05.2012 22:28 von
Die wichtigeren Plagiate
Seit ich einen kleinen Einblick bekommen habe, wieviel arbeitslose Promovierte und sogar Habilitierte eine Doktorarbeit für Leute in Lohn und Brot, nein in Gehalt und Champagner, geschrieben haben, interessiert mich kein Doktortitel mehr.
Was mich wirklich interessieren würde, wären ganz andere Plagiate: Wieviel und welche Gesetzestexte von der Wirtschaft geschrieben und von der Regierung plagiiert wurden. - #9 02.05.2012 23:06 von
Wissenschaft ?
Tja, einerseits zeigt die Plagiatsgeschichte, dass recht viele Menschen für einen akademischen Titel quasi Unrecht auf sich nehmen.
Es zeigt auch, dass man in gewissen Kreisen ohne Titel weniger wert ist oder einfach weniger anerkannt wird. Auch im Kabinett der Bundesregierung, selbst wenn diese das niemals zugeben würde. Der Beweis fehlt, die Vermutung liegt nahe.
Weiter stellt sich die Frage, warum so viele CDUler und FDPler auffallen ?
Da braucht man nur auch die Aufklärer zu schauen, die dem Linken Spektrum meist entsprechen. Ideologischer Kampf also.
Ich fordere ein Kommission, die alle Promotionen sämtlicher im Bundestag vertretenen Politiker prüft.
Davon abgesehen ist ganz deutlich zwischen Naturwissenschaften und dem Rest zu unterscheiden. Für mich ist ein akademischer Grad in Naturwissenschaft wesentlich bedeutsamer als ein Titel bei den Quacksalbern oder eine Auszeichnung durch Sozial"wissenschaftler".
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