Zitat von
Newspeak
"Mit Anonymität kann ich nicht umgehen", sagte Schavan,
Was für eine armselige Aussage für jemand mit einem Doktortitel. Falls sie es noch nicht wissen, Frau Schavan, ihre Doktorarbeit ist öffentlich, die Veröffentlichung ist Teil des Promotionsverfahrens und damit ist es völlig irrelevant, wer die Vorwürfe vorbringt. Das jetzt als erstes zu betonen, ist ein Ablenkungsmanöver, es tut einfach nichts zur Sache. Die Arbeit ist öffentlich, die Quellen sind öffentlich, ein Vergleich ist völlig objektiv, ohne Ansehen der Person, des Autors wie des Kritikers, möglich. Gerade das zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus. Wenn man das als Bildungsministerin nicht weiß, na dann...
Ganz abgesehen davon, daß Frau Schavan sich als Berufspolitikerin exponiert, freiwillig, als öffentliche Person. Wo ist also das Problem mit der Anonymität ihres Gegenübers. SIE geniesst die Privilegien, die ihr durch diese Rolle zukommen, doch auch, ohne zu fragen, wieso. Also muß sie auch mit der anderen Seite leben, daß sie kritisiert wird, ohne zu wissen, von wem. Jedenfalls wäre das die professionelle Variante.