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Plagiatsvorwürfe: Dr. Schavans Gewissensfrage

dapd"Person und Gewissen": Mehr als 32 Jahre ist es her, dass Annette Schavan zu dem Thema ihre Doktorarbeit schrieb. Jetzt wird die Dissertation zum Politikum, die Bildungsministerin soll abgeschrieben haben. Rechtsexperten sprechen von "gravierendem wissenschaftlichen Fehlverhalten".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...831550,00.html
  1. #120

    optional

    Da die Dame aber nicht einfach Artikel aus dem Internet heruntergeladen haben kann, wüsste ich schon gerne, wie ihr das passieren konnte - und wie und wo diese Plagiatssucher, die ja immer im Internet suchen, die Stellen gefunden haben. Lesen die etwa auch noch ganz normale Fachbücher und Artikel???
  2. #121

    -

    Zitat von Persiflist Beitrag anzeigen
    Na und? Die Dame wurde als Bundesministerin für Bildung und Forschung eingestellt, nicht als Wissenschaftlerin! Was kommt als nächstes? Der Schäuble wäre als Finanzminister ungeeignet, weil er illegale Spendengelder angenommen hat?
    Nicht "wäre ungeeignet", der Skandal ist doch das solch charakterlose Gestalten trotzdem nochauf solchen Posten sind.
  3. #122

    Merkwürdig laute Empörung

    Zitat von Rido Beitrag anzeigen
    Ich glaube Sie missverstehen mich da.
    Was ich sagen wollte ist, dass die Doktorarbeiten der Plagiatsjäger insofern keine Rolle spielen, als diese die Fehler der Ministerin auch nicht in einem besseren Licht erscheinen lassen.
    Wenn es ist wie sie sagen, dann sollte man auch die Plagiatsjäger zur Rechenschaft ...
    Sie haben Recht, wenn die Anschuldigungen stimmen würden. Ich habe etwas später studiert, als Frau Schavan. Ein paar Stellen der "Untersuchung" im Netz habe ich mir gestern angeschaut.
    Also ich halte die bisher erhobenen Vorwürfe für äusserst fraglich.
    Solche "Plagiate" finden Sie ientweder in nahezu jeder Arbeit, oder es sind eben keine.
    Umso merkwürdiger die kreischende Empörung dieser aufgeführten Professoren. Die müssten das bdeutend vorsichtiger formulieren. Neutraler. Ausser sie wollen Frau Schavan politisch an den Karen fahren, was ich deshalb unterstelle.
  4. #123

    Die Sache ist 32 Jahre her. Kein Mensch ist zu Schaden gekommen.

    Wer will denn beispielsweise die grüne Alternative bevorzugen?

    Joschka Fischer, Studienabbrecher (toller Trick, da braucht man nicht abschreiben).
    Hat einen Polizisten halb tot geschlagen, ist aber nicht zurückgetreten.

    Was da einige hier von sich geben ist maßlos und absurd.
  5. #124

    Jäger sind Elche ?

    Zitat von Doktorsohn Beitrag anzeigen
    Wenn es dagegen keinerlei Neuigkeit gibt, sondern nur eine stumpfsinnige Zitierung anderer Arbeiten, so ist diese Arbeit selbst dann wertlos und abzulehnen, wenn die Zitate perfekt sind.
    Also sind meiner Meinung nach die Internet-Jäger schlicht und einfach auf der falschen Baustelle! Sie sollen sich bitte lieber mit den Inhalten als mit der Form beschäftigen!
    Volle Zustimmung.
    Nun sind aber einige der Internet-Jäger selbst Professoren, wie sich herausstellt. Das ist doch recht bedenklich.
  6. #125

    Zitat von Doktorsohn Beitrag anzeigen
    Der Wert einer Doktorarbeit ergibt sich in erster Linie aus dem wissenschaftlichen Mehrwert. Ich habe weder bei der Diskussion um KTG noch bei der Ministerin je lesen können, welchen Beitrag sie eigentlich zur Wissenschaft mit ihrer Arbeit geleistet haben.
    Das ist Aufgabe der Prüfungskommission. Die muss auch entsprechend zusammengesetzt sein, um das beurteilen zu können.

    Wenn es dagegen keinerlei Neuigkeit gibt, sondern nur eine stumpfsinnige Zitierung anderer Arbeiten, so ist diese Arbeit selbst dann wertlos und abzulehnen, wenn die Zitate perfekt sind.
    Also sind meiner Meinung nach die Internet-Jäger schlicht und einfach auf der falschen Baustelle! Sie sollen sich bitte lieber mit den Inhalten als mit der Form beschäftigen!
    Es ist nicht Aufgabe der "Internet-jäger" die Beurteilungen der Fakultäten zu revidieren und die Arbeit wissenschaftlich anders zu beurteilen. Sie konzentrieren sich nur auf die Regelverletzung und damit Täuschung der Prüfer. Das ist auch richtig so. Eine Fakultät kann den Titel nicht entziehen, weil sie sich es anders überlegt hat, sondern nur die Erteilung zurückziehen, weil sie nicht rechtmäßig erfolgte. Bei Abgabe der Arbeit muss der Doktorand eine Erklärung unterschreiben, die ihm untersagt seine Arbeit durch Dritte erstellen zu lassen, sei es durch Auftrag, oder Übernahme fremder Texte, die er als seine ausgibt.
  7. #126

    Letztlich

    Zitat von heko4297 Beitrag anzeigen
    die ganze schreiberei um plagiate geht langsam die nüsse.
    die sucher der plagiate in den doktorarbeiten müssen sich zu erkennen
    geben .bei anonymität dieser "sogen. ankläger", ist das ganze öffentlich
    nicht weiter zu verfolgen .
    ich sage, ankläger und kläger stehen sich 'Auge in Auge' gegenüber. das ist fair und entsprich der gerechtigkeit.

    Auch die sogenannten doktorväter müssen sich fragen lassen, was sie richtiog oder falsch gemacht haben. ein doktorvater der nicht prüfen oder betreuen kann ist seines amtes unfähig. heko4297
    habe ich nichts gegen Ihren Ansatz, die Finder der Plagiate sollten sich outen.
    Den Schluss, den sie aber ziehen, wenn diese Herrschaften das nicht wollen, halte ich für nicht nachvollziehbar.
    Ein Plagiat wird durch Tetstellen belegt.
    Sind solche gefunden, spielt es keine Rolle, ob der Finder bekannt ist oder nicht.
    Ein Plagiat ist ein Plagiat, ist ein Plagiat...
    bleib ein Plagiat, unabhängig davon, wer es gefunden hat.
  8. #127

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Person und Gewissen": Mehr als 32 Jahre ist es her, dass Annette Schavan zu dem Thema ihre Doktorarbeit schrieb. Jetzt wird die Dissertation zum Politikum, die Bildungsministerin soll abgeschrieben haben. Rechtsexperten sprechen von "gravierendem wissenschaftlichen Fehlverhalten".

    Doktorarbeit von Schavan: Rechtsexperten werfen Ministerin Plagiat vor - SPIEGEL ONLINE
    Irgendwie kommen mir die ganzen Plagiatsaffären allmählich wie eine der üblichen Umkehrungen vor. Kann es sein, dass da jemand ganz sauer ist, weil ich die Behauptung in den Raum gestellt habe, dass Tierversuche zum Thema "Drogen" und wie sie wirken, ganz besonders im Bereich Psychologie zwar oft Grundlage für Doktorarbeiten sind, aber nie durchgeführt werden, dass die Tiere einfach so getötet, die" Ergebnisse" irgendwo abgeschrieben und die Drogen, die man dafür in Massen einkaufen darf, auf dem Campus verkauft werden? Dass dann einige Unis nicht nur falsche Doktortitel verliehen, sondern auch völlig falsche "Forschungsergebnisse" verbreitet haben, ist wohl die eigentliche Katastrophe. Überhaupt sind Teirversuche aus eben diesen Gründen nicht nur moralisch, sondern durch die dadurch ausgelöste oder bestärkte Gewissenlosigkeit verwerflich - und diese Art, alles umzudrehen. typisch für eine bestimmte "Religion".
  9. #128

    Betrüger bleibt Betrüger!

    Zitat von Persiflist Beitrag anzeigen
    Na und? Die Dame wurde als Bundesministerin für Bildung und Forschung eingestellt, nicht als Wissenschaftlerin! Was kommt als nächstes? Der Schäuble wäre als Finanzminister ungeeignet, weil er illegale Spendengelder angenommen hat?
    Interessante Sichtweise, sodass in Zukunft am Besten mehrfache Betrüger als Staatsanwalt für Betrugsdelikte auch nach Offenlegung der eigenen Betrugs-Delikte im Amt verbleiben sollten. Schließlich
    führt dies auch zum Verständnis der Bürger, warum die Politiker zur Durchsetzung ihrer persönlichen Ziele Verträge ( Maastricht ) brechen können und neue Verträge ( ESM ) am Grundgesetz vorbei entscheiden. Gerade so wie es beliebt.

    Eine völlig neue Moral, mit der ich mich jetzt einmal beschäftigen werde.

    Danke für den Tipp, dass ich mich zum Depp gemacht habe, in dem ich mir meine Diplomarbeit selbst aus dem Hirn gedrückt habe.
  10. #129

    Zitat von leerzeichen Beitrag anzeigen
    Sie haben Recht, wenn die Anschuldigungen stimmen würden. Ich habe etwas später studiert, als Frau Schavan. Ein paar Stellen der "Untersuchung" im Netz habe ich mir gestern angeschaut.
    Also ich halte die bisher erhobenen Vorwürfe für äusserst fraglich.
    Solche "Plagiate" finden Sie ientweder in nahezu jeder Arbeit, oder es sind eben keine.
    Umso merkwürdiger die kreischende Empörung dieser aufgeführten Professoren. Die müssten das bdeutend vorsichtiger formulieren. Neutraler. Ausser sie wollen Frau Schavan politisch an den Karen fahren, was ich deshalb unterstelle.
    In meinem Studium wurde mir auch nichts geschenkt.
    Es geht ja auch nicht so sehr um die, sagen wir mal wohlwollend, "Zitate" an sich, sondern eher um die Art und Weise wie diese von der Ministerin verarbeitet wurden.
    Ich bin ein eher misstrauisch und daher glaube ich auch nicht an eine zufällig sehr ähnliche Formulierung mit bereits vorhandenen Texten, welche den Verdacht eines Plagiats nahelegt. Jedenfalls nicht in der gefundenen Menge.

    Was die Empörung der Professoren angeht ist das wohl eher die Angst vor dem Imageverlust durch zuviele "krumme Hunde".
    Sie fürchten wohl, dass der Wert ihres Titels leiden könnte, wenn sie nicht laut genug bellen.








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