Naturwissenschaftler der Universität Bonn bekommen ihre Promotionsurkunde von der Sekretärin des Promotionsbüros oder dem Briefträger überreicht, während die Philosophische Fakultät noch eine Promotionsfeier mit Übergabe der Promotionsurkunden durch den Dekan veranstaltet.
Wenn man bedenkt, wie viel Lebenszeit, Nerven und schlechte Bezahlung für eine naturwissenschaftliche Promotion investiert, um nach frühestens drei Jahren seine Dissertation einreichen zu dürfen, ist das schon ein Hohn.
Da Naturwissenschaftler anders als die Philosophen zitieren, fallen die Plagiate innerhalb einer Arbeitsgruppe nur im "Material und Methoden"-Teil auf. Die Diskussion ist sowieso der wichtigste Teil einer naturwissenschaftlichen Disseration. Wer solche Teile abschreibt, hatte sich schon im Promotionskolloquium bestens verkauft und hätte auch ohne Doktortitel Verkäufer werden können ;-).

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