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Plagiatsfall in der FDP: Mathiopoulos droht Verlust der Honorarprofessuren

DPAFür die FDP-Politikerin Margarita Mathiopoulos steht viel auf dem Spiel: Sollte sie ihren Doktorgrad verlieren, wäre sie nach Informationen des SPIEGEL wohl auch ihre beiden Honorarprofessuren los. Der Plagiatsstreit läuft seit Jahren, die Entscheidung soll diese Woche fallen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...827645,00.html
  1. #10

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Sind halt die Geisteswissenschaftler wiedermal.
    Ich warte auf den ersten Naturwissenschaftler, der abschreibt.
    Können die denn schreiben?
  2. #11

    Mathiopoulos droht ein Karrieredesaster ... Keine Macht den Halbgescheiten!

    Zitat von Systemrelevanter Beitrag anzeigen
    ... Leistung? ...
    Hat sich in dieser unsäglichen Partei eigentlich
    irgendwer etwas erarbeitet oder besteht dieser
    Laden nur aus Hochstaplern und Trickbetrügern?
    Ganz verstehe ich die Aufregung in den Foren
    immer noch nicht. Wer weiß, wie Doktortitel gemacht werden,
    kann eigentlich für solche Plagiatsfälle nur ein müdes
    Lächeln übrighaben. Das weite Feld der Inhaltsplagiate
    ist ja noch kaum beackert worden. Lieber gleich zum
    Ghostwriter möchte man empfehlen.

    Was ich ernst finde, ist die offensichtliche Bildungskatastrophe,
    mit der wir konfrontiert sind. Die Globalisierung hat Fahrt
    aufgenommen und wir alle sind mit derartigen Gefahren
    konfrontiert, dass wir den Steuerknüppel den Doofen nicht
    mehr überlassen können. Die Schwarmdummheit ist das größte
    Risiko und gefährdet unser Überleben an sich.
  3. #12

    Ehrliche Haut.

    Zitat von ManBearPig Beitrag anzeigen
    Ich kann nur für jeden Doktortitelträger hoffen, dass er sich nicht unbeliebt bei irgendjemand macht. Denn wenn seine Arbeit erstmal bei Vroniplag o.ä. auseinandergenommen wird, dann ist der Doktortitel mit 90% Wahrscheinlichkeit weg.
    Letztlich wird diese Hetzjagd dazu führen, dass Doktorarbeiten nicht mehr online veröffentlicht werden, wenn es die Promotionsordnung erlaubt. Ob das ein Gewinn für die (Wissenschafts-)Gesellschaft ist sei dahingestellt.
    Ein Doktortitelträger, der sich diesen ehrlich erarbeitet hat, muss sich keinerlei Gedanken machen, seien Sie beruhigt. Bei VroniPlag wird niemand verleumdet, das ist alles offen, transparent und nachvollziehbar.

    Ihr Kommentar legt allerdings nahe, dass Sie selbst glauben, dass ein grosser Teil (90%?) der Titelaspiranten sich bisher darauf verlassen hat (und konnte), dass sowieso kein Mensch diesen Kram mehr liest, und deshalb hemmungslos bei anderen abgeschrieben haben.
    Das ist wahrscheinlich auch gar nicht so weit hergeholt. Eigentlich sollten alle Doktorarbeiten unabhängig und öffentlich transparent überprüft werden. Wenn daraufhin 80% der Titelträger ihre zwei Buchstaben abgeben dürfen, ist das ein Gewinn sowohl für die Gesellschaft als auch (und vor allem) für die Wissenschaft.
    Ein weiterer segensreicher Aspekt des Internet.
  4. #13

    [Quote ManBearPig] Letztlich wird diese Hetzjagd dazu führen, dass Doktorarbeiten nicht mehr online veröffentlicht werden, wenn es die Promotionsordnung erlaubt. [Quote]

    Im Februar 2011 gab es an der Universität Bonn noch die Möglichkeit, dass man der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät eine Unmenge von gedruckten Exemplaren statt einer online-Publikation hinterlassen konnte. Meinen Doktortitel habe ich noch. Ein Job wäre mir lieber ...
  5. #14

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Ganz verstehe ich die Aufregung in den Foren
    immer noch nicht. Wer weiß, wie Doktortitel gemacht werden,
    kann eigentlich für solche Plagiatsfälle nur ein müdes
    Lächeln übrighaben. Das weite Feld .....
    Völlig unlogisch, was Sie da schreiben. Offensichtlich hat der Schwarm eine weitaus bessere Aufklärungsquote für Betrügereien als die 'Fachleute' der Universitäten, die sich wohl eher halbherzig mit der Materie beschäftigen. Seien Sie froh, dass es Leute gibt, die sich engagieren, ob bei VroniPlag oder sonstwo. Dies sind nämlich die Stützen der Gesellschaft.

    Unsere tollen 'Leistungsträger' aus Politik und Wirtschaft haben uns an den Abgrund gebracht, an dem wir gerade stehen. Wirtschaftlich, gesellschaftlich, und bildungstechnisch. Dass so viele dieser Spinner noch einen wissenschaftlichen Titel tragen, ist blanker Hohn. Es gibt keinen Grund, einem Politiker oder Ökonomen mehr zu vertrauen als der sog. 'Schwarmintelligenz', die Erfahrung lehrt das Gegenteil.
  6. #15

    Klasse!

    Zitat von ManBearPig Beitrag anzeigen
    ...Letztlich wird diese Hetzjagd dazu führen, dass Doktorarbeiten nicht mehr online veröffentlicht werden, wenn es die Promotionsordnung erlaubt. Ob das ein Gewinn für die (Wissenschafts-)Gesellschaft ist sei dahingestellt.
    Was Sie da indirekt fordern sähe auf einen anderen Bereich übertragen folgendermaßen aus: Wenn die Zahl der Einbrüche eine bestimmte Quote übersteigt, sollte man sie legalisieren. Ein durchaus interessanter Ansatz wie ich finde. Andererseits: Soweit jemand eine originelle bzw. wissenschaftlich fundierte Ausgangsthese hat, unter welcher sich Vorhandenes erkenntnisstiftend subsumieren läßt, kann dieser doch fast so viel "abschreiben" wie er will. Er muss es halt nur deutlich als Zitat kenntlich machen. Alles andere ist halt Eitelkeit oder sein Ausgangspunkt ist derart dünn, dass er fürchten muss, die Kriterien des wissenschaftlichen Arbeitens nur auf Magisterebene zu erfüllen und nicht auf der Ebene einer Promotion.
  7. #16

    Zitat von ManBearPig Beitrag anzeigen
    Ich kann nur für jeden Doktortitelträger hoffen, dass er sich nicht unbeliebt bei irgendjemand macht. Denn wenn seine Arbeit erstmal bei Vroniplag o.ä. auseinandergenommen wird, dann ist der Doktortitel mit 90% Wahrscheinlichkeit weg.
    Nein. Die meisten Arbeiten, die untersucht werden, überstehen die Prüfung auf Anfangsverdacht locker. Bei vroniplag wird hingegen erst gelistet, wer - ich glaube mindestens 10 - Prozent aller Seiten seiner Dissertation nachweislich mit Plagiaten versehen hat. D.h. wenn einmal gelistet, ist das schon annähernd der Beweis für schlechtes Arbeiten oder Betrug.
  8. #17

    Wenn Frau M. der Doktorgrad entzogen wird, sollten die zu Unrecht gezahlten Honorare ausnahmslos eingeklagt werden.
    Für die FDP gilt "Alles nur geklaut"
  9. #18

    Wenn man...

    Zitat von fleischwurstfachvorleger Beitrag anzeigen
    Und man sollte ihr rückwirkend auch ihre FDP-Mitgliedschaft kündigen, damit diese ehrwürdige Partei nicht unter diesem negativen Image leiden muss.
    ...das mit allen FDP Mitgliedern machen würde, wäre ja keiner mehr übrig die 3% zu feiern.
  10. #19

    Wenn es denn so sein sollte...

    Zitat von ManBearPig Beitrag anzeigen
    Ich kann nur für jeden Doktortitelträger hoffen, dass er sich nicht unbeliebt bei irgendjemand macht. Denn wenn seine Arbeit erstmal bei Vroniplag o.ä. auseinandergenommen wird, dann ist der Doktortitel mit 90% Wahrscheinlichkeit weg.
    ...dann wohl mit Recht!

    Zitat von ManBearPig Beitrag anzeigen
    Letztlich wird diese Hetzjagd dazu führen, dass Doktorarbeiten nicht mehr online veröffentlicht werden, wenn es die Promotionsordnung erlaubt. Ob das ein Gewinn für die (Wissenschafts-)Gesellschaft ist sei dahingestellt.
    Doktorarbeiten sind im Zweifel in den Institusbibliotheken öffentlich. Sie nennen es also eine Hetzjagd, wenn Betrüger öffentlich gemacht werden und sie ihr durch Betrug erworbenes Privileg abgeben müssen?








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