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Plagiatsaffären von Schavan und Guttenberg: Die Ungleichen

IPONAnnette Schavan soll in ihrer Doktorarbeit getäuscht haben. Noch ist nicht entschieden, ob sie ihren Titel verliert. Klar ist allerdings: So schwer wie bei ihrem Ex-Kollegen Guttenberg wiegen ihre Verstöße nicht. Ein Vergleich.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-861600.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Annette Schavan soll in ihrer Doktorarbeit getäuscht haben. Noch ist nicht entschieden, ob sie ihren Titel verliert. Klar ist allerdings: So schwer wie bei ihrem Ex-Kollegen Guttenberg wiegen ihre Verstöße nicht. Ein Vergleich.

    Plagiatsaffäre um Doktorarbeit: Schavan und Guttenberg im Vergleich - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    und was soll uns das sagen? Ob die kassiererin nun 1000 euro oder nen pfandbon für 1,50 euro mitnimmt sie fliegt PUNKT

    Betrug ist betrug ob nun wie bei herrn G PUNKT fast alles abgeschrieben ist oder wei bei frau S PUNKT nur ein paar sätze DER voorsatz zählt das beide betrogen haben.

    DIE DA OBEN sollten sich bewußt sein was so ein handeln für auswirkunge auf DIE UNTEN hat.
  2. #2

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    und was soll uns das sagen? Ob die kassiererin nun 1000 euro oder nen pfandbon für 1,50 euro mitnimmt sie fliegt PUNKT

    Betrug ist betrug ob nun wie bei herrn G PUNKT fast alles abgeschrieben ist oder wei bei frau S PUNKT nur ein paar sätze DER voorsatz zählt das beide betrogen haben.

    DIE DA OBEN sollten sich bewußt sein was so ein handeln für auswirkunge auf DIE UNTEN hat.
    Na Sie haben ja richtig Ahnung und vergleichen Äpfel mit Birnen.
  3. #3

    bemerkenswert

    Was hat die Person mit der Dissertation zu tun? So löblich ich die kostenlose Qualitätskontrolle durch Roberts finde, ist das nicht ein wenig selektiv? Warum werden nicht meine, oder die anderen 100000 Arbeiten ebenso akribisch kontrolliert? Ich finde die Arbeit dieser Leute gerät ausser Kontrolle und ich kann, je länger das aufkommt, den Gedanken nicht loswerden, dass es sich, wie bei VroniPlag um Rachefeldzüge enttäuschter Geister handelt. Dennoch ist der Wert dieser Mühen hoch, und sei es nur, dass hier und da ein paar Guillotiniert werden, damit das Niveau echter wissenschaftlicher Arbeiten steigt und die Trittbrettfahrer abspringen.
  4. #4

    Plagiat light

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    und was soll uns das sagen? Ob die kassiererin nun 1000 euro oder nen pfandbon für 1,50 euro mitnimmt sie fliegt PUNKT .
    Die Plagiatsjäger machen ihre Ergebnisse erst öffentlich, wenn der Plagiatsanteil 10% erreicht. Das ist großzügiger als mein Professor, der mir die Arbeit schon beim ersten Plagiatsfund um die Ohren gehauen.hätte. Als im Verhältnis zu Guttenberg leichter Fall, wäre sie schon weit über der Grenze angelangt, was jeder ernsthafte Wissenschaftler akzeptieren würde. Der bekommt beim Gedanken allein an ein Plagiat schon Ausschlag.
  5. #5

    Gnade

    Lassen Sie Gnade walten und den Herrn von ... im Mülleimer der Geschichte ruhen.
  6. #6

    Der Doktor-, der Professortitel werden überbewertet

    Aus „Zeit online“:
    Anfang 2007 ging ein überparteilicher Aufschrei durchs Land. Die Bundesregierung hatte ein neues Passgesetz vorgelegt, das vorsah, es künftig nicht mehr im Ausweis zu vermerken, falls der Inhaber Doktor ist. »Sozialistische Gleichmacherei« sah die damalige bayerische Bundesratsministerin (Doktor) Emilia Müller in dem Vorhaben, aber auch aus der SPD kamen Bedenken. Deren Innenexperte (Doktor) Dieter Wiefelspütz sagte: »Der Doktortitel ist Teil des Namens. Es spricht viel dafür, dass sich der Doktortitel in Pass und Personalausweis wiederfindet«.
    Weil sich der Bundesrat dem bayerischen Protest anschloss, gab die Bundesregierung ihr Vorhaben ohne große Diskussion auf – ihr ging es bei dem neuen Gesetz ohnehin um etwas anderes, nämlich die umstrittene Aufnahme biometrischer Merkmale in das Ausweispapier. Ihr stellvertretender Sprecher Thomas Steg erklärte, mit dem Verbleib des Doktors im Pass wolle die Regierung eine »deutsche Kulturtradition weitertragen«. Starke Worte angesichts der Tatsache, dass diese Praxis erst vor 20 Jahren gesetzlich fixiert wurde – der entsprechende Paragraf des Passgesetzes stammt aus dem Jahr 1988. Christoph Drösser
  7. #7

    Irgendwie werden da Äpfel mit Birnen verglichen

    Frau Schavan hat grundständig promoviert, das heisst, die Promotion war die übliche Abschlussarbeit in ihrem Studiengang. Keine eigenständige Extraforschung nach dem Studium. Das Prüfungsgremium hat also nicht nur über die Promotion, sonder über die gesamten Studienleistungen geurteilt. Dass man die handwerklichen Fehler sehr wohl bemerkt hat, aber angesichts der Gesamtstudienleistung toleriert hat, zeigt m.E. die Tatsache, dass sie eben "nur" eine 2 bekommen hat.
    Man muss auch berücksichtigen, wie der Artikel ganz richtig betont, dass damals mit Schreibmaschine und Zettelkasten gearbeitet wurde. Zitate hat man sich noch per Hand aus Büchern herausgeschrieben. Von den Textverarbeitungssystemen, mit denen man jedes Zitat nachhalten und markieren kann, konnte man noch nicht la träumen. Da macht man sich eine Notiz, blättert zwischen den Büchern hin und her, vier Uhr morgens und todmüde - zack fehlt eine halbe Fundstelle.
    Und letztenendes zählte wohl das Gesamtbild - handwerkliche Fehler, aber ein interessanter neuer inhaltlicher Ansatz, ok Kollegen, lassen wir sie bestehen ...
  8. #8

    Meine Frau meint ...

    ... beide seien Katholiken und dürfen bekanntlich beichten. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass Protestanten nicht schummeln würden. Sie können aber leider nicht beichten.
  9. #9

    ist es nicht irgendwann einfach lange genug her?

    Auf die Gefahr hin, dass jetzt alle Trolle über mich herfallen: Es geht hier um eine Dissertationsschrift, die 1980 eingereicht wurde.

    Helmut Schmidt war Bundeskanzler, Jimmy Carter war US-President. In Afghanistan war Krieg - aber mit Rußland. Auf der Danziger Lenin-Werft beginnt ein Streik, der Folgen haben soll. Helmut Schmidt sagt ein geplantes Treffen mit Erich Honecker ab. Die Parte "Die Grünen" wird in Karlsruhe gegründet.

    Anstatt CTRL-C gab es Tipp-Ex und Kohlepapier.

    Die allermeisten Verfehlungen verjähren nach einem Zeitraum zwischen drei und dreissig Jahren.
    Es will mir nicht einleuchten, weshalb man jetzt so ein Gewese macht. Die Doktorarbeit von Frau Schavan hat wohl handwerkliche Mängel. Es wäre die Aufgabe der Gutachter der Fakultät gewesen, darauf hinzuweisen.

    Aber jetzt - nach 32 Jahren - ist es irgendwie albern.








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