Sie haben abgeschrieben, geschummelt, geschludert: Zahlreiche Politiker mussten 2011 antreten, um öffentlich ihre Doktortitel zu verteidigen. SPIEGEL ONLINE hat sich die Arbeitsweise der Plagiatoren abgeschaut. Ein Rückblick voller Fremdtexte - mit mehr als 20 Fußnoten!
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...800805,00.html
bis auf Guttenberg kennt die doch kein Schwein. Ich frage mich wen das (Ab)Schreiben der Doktorarbeiten dieser Leute interessiert.
Mein Katze will auch ihren Doktor machen. In Ornithologie. Da kennt sie sich aus. SPON sollte darüber berichten.
Hehe, gerade noch die Kurve gekratzt...
Aber um (satirisch betrachtet) beim Thema zu bleiben: Hier noch die passende Fußnote:
Alles nur geklaut
irgendwie lustig, der artikel.
aber doch nicht wirklich: Lieber herr Trenkamp, ein feulletonistischer Zeitungsartikel ist keine wissenschaftliche arbeit, und strebt keinen akademischen titel an, mit dem so einiges verbunden ist.
Lobenswert ist, dass jeder satz auch in einem zeitungsartikel zu untermauern ist. Gemeinhin nennt man das "recherche". - Eine übung, die leider unter journalisten immer mehr vernachlässigt wird.
Die Frage ist spannend, wie hoch die Dunkelziffer bei plagiierten Dissertationen historisch betrachtet ist. Das digitale Zeitalter ist ja gerade mal wenige Jahrzehnte alt. Früher was es ungleich leichter für Plagiatoren, unentdeckt zu bleiben.
Da dürften noch viele Leichen in akademischen Kellern liegen, die aber wohl nie entdeckt werden.