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Pläne für Polit-Boykott: Ukraine droht EM-Fiasko
REUTERSFreiheit für Julija Timoschenko, fordert die Bundesregierung. Sonst wollen Kanzlerin Merkel und ihre Minister der Fußball-EM in der Ukraine fernbleiben. Die Partei von Präsident Janukowitsch reagiert wütend. Doch mancher deutsche Politiker verlangt sogar mehr als einen Polit-Boykott.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830459,00.html
- #150 30.04.2012 10:13 von
Zu dem Fall Timoschenko viele haben sich schon viele geäußert. Nur die Gruppe FEMEN schweigt, (die jungen Damen, sich so gerne überal entblößen). Es wäre interessant zu wissen auf welcher Seite sie stehen.
- #151 30.04.2012 10:15 von
Deutschland der Nabel der Welt
Deutschland sorgt für ein EM-Fiasko!
Die Deutschen sind ja schwer überzeugt von ihrem Besserwissen oder
ist das Größenwahn?
Wo bleiben denn die anderen großen Nationen Europas?
Oder was ist, wenn die Dame schuldig ist im Sinne der Anklage? - #152 30.04.2012 10:21 von
Und im umgekehrten Fall würde die Regierung gelobt werden endlich mit den sowjetfreundlichen aka korrupten Politkern abzurechnen.
Ist halt eine Sache auf welcher "Seite" die "Opposition" steht, respektive die Oligarchen die diese Politik repräsentieren.
Interessant finde ich das sich die hiesigen Medien kaum oder zumindest sehr wenig über den Prozeß oder den T. zur Last gelegten Vergehen auseinander setzen.
Radio, TV und Printmedien, ein sehr generelles und uniformes Ukraine Politik Bashing.Geändert von ( um Uhr)
Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
falls diese Nachricht ins Forum gelangt - #153 30.04.2012 10:25 von
- #154 30.04.2012 10:26 von
...
Schuldig etwas getan zu haben was der aktuellen Regierung politisch nicht paßt? Schon die Anklage ist absurd und spricht jeder Demokratie hohn, denn es handelt sich um einen Vorwurf, der in keinem demokratischen Land der Welt eine Straftat wäre. Sie ist angeklagt "einen unvorteilhaften Vertrag" geschlossen zu haben - schon eine solche Anklage offenbart ein zutiefst undemokratisches Staatsverständnis.
- #155 30.04.2012 10:27 von
Aber, aber
Korruption wird durchaus von manchen demokratischen Wirrköpfen als "Verbrechen" betrachtet. Offenbar ist vielen nicht bewußt, daß es nicht allein um einen nachteiligen Abschluß ging, sondern daß Frau Timoschenko - über ihre diversen Firmen - zu dem Zeitpunkt mit mehreren hundert Millionen Dollar beim russischen Verteidigungsministerium in der Kreide stand. Da ist durchaus eine privatwirtschaftliche Komponente zu berücksichtigen. Wurde auch so von der Leiterin der Untersuchungskommission an die Presse weitergegeben. Nur, in einer Demokratie kann man ja niemanden zwingen, zu berichten.
Frau Timoschenko hätte das Gesetz ja während ihrer Amtszeit abschaffen können. Statt dessen drohte sie nach ihrer Abwahl, ihre Rivalen für jede Entscheidung haftbar zu machen. Nun kam es halt andersrum. - #156 30.04.2012 10:28 von
Das lässt sich ganz einfach lösen
Hier ein Vorschlag, wie man aus dem ganzen Schlamassel rauskommt: Alle Fernsehsender, das deutsche öffentlich-rechtliche Staatsfernsehen eingeschlossen, verpflichten sich, am Spieltag einfach nur Fußball zu zeigen. Aufnahmen von der Tribüne zeigen nur Zuschauer, die ihre Karten selbst bezahlt haben.
Auf dem Wege hätten die Machthaber aus Kiew kein Forum - und auch nicht die eitle Frau Merkel, wenn sie man wieder vorhat, auf Staatskosten zu einem Länderspiel zu jetten.
Auf dem Weg profitieren alle; Die Spieler, weil die EM stattfinden kann; das politische Gewissen, weil die ukrainischen Machthaber keine Propaganda-Plattform haben; vor allem aber der Zuschauer, weil ihm eine jubelnde Merkel erspart bleibt. - #157 30.04.2012 10:29 von
- #158 30.04.2012 10:31 von
Strategisches Interesse
Sie irren, wenn Sie meinen das UEFA-Exekutivkommitee begründet seine Entscheidung auf Basis solcher, politischer Interessen. Die NATO-Mitgliedschaft ist der UEFA aber sowas von egal. Das strategische Interesse der UEFA (und FIFA) ist doch vielmehr, dass der Fußball in der Ukraine (und Polen) gestärkt wird, die Umsätze mit Fußballprodukten (Adidas läßt grüßen, die Champions League Fernsehrechte können auch mehr einspielen) dürfen auch steigen. In gesättigten Märkten (Spanien, Deutschland, Italien, England, Frankreich etc. pp.) lassen sich mit Fußball nicht mehr so starke Wachstumsraten erzielen wie in Ländern à la Ukraine (2012), Russland (2018) oder den Golfstaaten (2022). Insofern wäre es auch nicht verwunderlich, wenn die WM 2026 nach China ging. 'Money makes the world go round!'
--> nur wenn die Vergabe an Zwielichtstaaten das Geschäft der FIFA/UEFA beeinträchtigt (indirekt, durch die Sponsoren), nur dann wird es zu einem Umdenken kommen.
Also wie gesagt, eine potentielle NATO-Mitgliedschaft war in meinen Augen zu keinem Zeitpunkt ein Kalkül bei der Vergabe des Turniers. - #159 30.04.2012 10:33 von
Wie wahr und schön, dass sich auch Frau Bundeskanzlerin Merkel dazu entschlossen hat das Treiben des urkrainischen Präsidenten und seiner Konsorten nicht länger zu unterstützen. Was sie doch sonst nicht so zimperlich-so z.B. als die Panzer für Saudi Arabien geliefert werden sollten. Auch Herr Höneß findet zum Menschsein. Ist doch jeder Spieler aufgefordert, frei und dezent, möglichst unauffällig zu zeigen, dass man das Verhalten des Terror-Regimes nicht akzeptiert. Es versteht sich, dass die Spiele nicht beeinträchtigt werden dürfen. Auch ich fordere: Lasst sofort die Frau Timaschenko frei, und auch alle Räuber, Verbrecher, Kindermörder- und schänder, Vergewaltiger und Diebe. Alle haben das Recht auf Freiheit. Das versteht sich doch von selbst.
Jetzt aber mal Butter an die Fische: Wieso fragt man erst jetzt, wie es der Timoschenko geht? Wieso hat man nicht schon längtst in Erfahrung gebracht, was da los ist?
Jetzt geht es uns an den Fußball-Kragen. Jetzt wird es ernst. Schei--e, warum gerade jetzt?
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