Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...809251,00.html
also wird das Label doch aufgewertet. Ich brauche kein made in Germany, wenn es sowiso zu 90% aus China kommt.
Die Industrie bangt? Die Industrie sollte sich freuen. Es ist die letzte Möglichkeit, dass Siegel überhaupt noch zu retten!
Ich lebe in China / Deutschland. Eine Sekretärin ist schwanger, ich fliege
Anfang Feb. wieder zurück und werde Milchpulver/ Schnuller/Glasflasche u.Löffel mitbringen auf Wunsch nur mit "Made in Germany".
Auch alle Produkte von WMF sind heiss begehrt..."Made in Germany".
Es sollte schon drin sein was drauf steht.
Nur der Marken-Name sagt heute nicht mehr viel über das Produkt aus.
Schaut man etwas genauer nach z.B. ADIDAS - produziert in China, SALEWA - produziert in China, VW - produziert in Ungarn....die Liste ist unendlich.
Nur die Preise sind nach - produziert in Deutschland.
Ist das wirklich so einfach?
Ich hab den Verdacht, dass dann auf einigen Sachen Made in Germany stehen wird, wo es bisher nicht steht - zum Beispiel bei AMD-Prozessoren. Mit so einer Regelung wird auch auf viel weniger Produkten "Made in China" stehen. Dass das überall steht kommt doch daher, dass dort die Endmontage gemacht wird. Diese ist technisch recht einfach, die anspruchsvollen und teuren Teile kommen immer noch aus Ländern mit höheren Löhnen.
Allerdings gibt es z.B. bei iPhone glaube ich kein Land, wo 45% herkommen.
Soweit mir bekannt ist, diente "Made in Germany" mal als Kennzeichnung für minderwertige Produkte (lt. dem britischen Merchandise Marks Act von 1887). Davon mal abgesehen sollte vielleicht diffferenziert werden zwischem dem Produktionsort und der Herkunft des eingesetzten Materials. Wenn ich Eisenerz aus Schweden hier in Deutschland verhütte und daraus hier eine Maschine herstelle, müßte das ja in Zukunft mit "Made in Sweden" gekennzeichnet werden, da das Urprodukt von dorther stammt. Also, liebe EU, bitte genauer hinschauen.
So weit denken die Bürokraten in Brüssel nicht.
Wir haben das Problem im Prinzip jetzt schon, die Präferenzerklärungen sind auch heute schon mitunter haarig und die Bürokraten sind nicht dazu da Probleme zu lösen, sondern nur neue zu schaffen.
Das ganze ist eine gezielte Attacke auf den Wirtschaftstandort Deutschland.