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Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um "Made in Germany"-Siegel

Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...809251,00.html
  1. #30

    Kein Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

    Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um "Made in Germany"-Siegel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Absolut reißerischer Artikel auf Bild-Niveau!
    Hier wird suggeriert, nur Deutschland würde speziell attackiert!
  2. #31

    prima

    also wird das Label doch aufgewertet. Ich brauche kein made in Germany, wenn es sowiso zu 90% aus China kommt.
  3. #32

    Was?

    Die Industrie bangt? Die Industrie sollte sich freuen. Es ist die letzte Möglichkeit, dass Siegel überhaupt noch zu retten!
  4. #33

    Made

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

    Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um Siegel "Made in Germany" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    "Made in Germany" hat sich sowieso erledigt. Die Maden sind jetzt in der EU.
  5. #34

    eine kleine Geschichte !

    Ich lebe in China / Deutschland. Eine Sekretärin ist schwanger, ich fliege
    Anfang Feb. wieder zurück und werde Milchpulver/ Schnuller/Glasflasche u.Löffel mitbringen auf Wunsch nur mit "Made in Germany".

    Auch alle Produkte von WMF sind heiss begehrt..."Made in Germany".
  6. #35

    Es...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

    Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um Siegel "Made in Germany" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Es sollte schon drin sein was drauf steht.
    Nur der Marken-Name sagt heute nicht mehr viel über das Produkt aus.
    Schaut man etwas genauer nach z.B. ADIDAS - produziert in China, SALEWA - produziert in China, VW - produziert in Ungarn....die Liste ist unendlich.
    Nur die Preise sind nach - produziert in Deutschland.
  7. #36

    Ist das wirklich so einfach?
    Ich hab den Verdacht, dass dann auf einigen Sachen Made in Germany stehen wird, wo es bisher nicht steht - zum Beispiel bei AMD-Prozessoren. Mit so einer Regelung wird auch auf viel weniger Produkten "Made in China" stehen. Dass das überall steht kommt doch daher, dass dort die Endmontage gemacht wird. Diese ist technisch recht einfach, die anspruchsvollen und teuren Teile kommen immer noch aus Ländern mit höheren Löhnen.
    Allerdings gibt es z.B. bei iPhone glaube ich kein Land, wo 45% herkommen.
  8. #37

    ...

    Soweit mir bekannt ist, diente "Made in Germany" mal als Kennzeichnung für minderwertige Produkte (lt. dem britischen Merchandise Marks Act von 1887). Davon mal abgesehen sollte vielleicht diffferenziert werden zwischem dem Produktionsort und der Herkunft des eingesetzten Materials. Wenn ich Eisenerz aus Schweden hier in Deutschland verhütte und daraus hier eine Maschine herstelle, müßte das ja in Zukunft mit "Made in Sweden" gekennzeichnet werden, da das Urprodukt von dorther stammt. Also, liebe EU, bitte genauer hinschauen.
  9. #38

    Zitat von malaconciencia Beitrag anzeigen
    Wenn 90 % Wertschöüfung erst für "made in Germany" berechtigt, was soll dann auf einem Produkt stehen, daß zu 50% in China 50% in Deutschland hergestellt wurde. "made in China" wäre ja dann genauso falsch. Was haben Sie und was hat die EU Kommission denn für Vorschläge bei Produkten, die zu 20% in DE, 20% in USA, 20% in China, 20% in Südafrika und 20% in Brasilien hergestellt wurden? "Made on Planet Earth"?? Na DAS würde den Kosumenten ja endlich mal richtig weiterhelfen!!
    So weit denken die Bürokraten in Brüssel nicht.
    Wir haben das Problem im Prinzip jetzt schon, die Präferenzerklärungen sind auch heute schon mitunter haarig und die Bürokraten sind nicht dazu da Probleme zu lösen, sondern nur neue zu schaffen.
    Das ganze ist eine gezielte Attacke auf den Wirtschaftstandort Deutschland.
  10. #39

    ...

    Zitat von octopuss Beitrag anzeigen
    Völlig richtig!
    Die Industrie verschaukelt den Verbraucher wo sie nur kann. Wer noch noch Komponenten in Fernost kauft oder auf Kleidung Logo und Sticker annäht darf sich m.E. das Label "made in Germany" nicht anheften.

    Da hilft selbst kein "German Engineering" und andere Marketingsprüche: Die Ware ist zum Gutteil im Ausland entstanden. Es gibt eine Reihe....
    Genau, es geht also nicht um altmodische Standortfertigung sondern einfach um Qualitätsstandards. Diese Standards einzuhalten, bedeutet " Made in Germany ".








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