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Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um "Made in Germany"-Siegel

Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...809251,00.html
  1. #150

    ...

    Zitat von petruschka5 Beitrag anzeigen
    Das ist das dümmste, was ich seit langer Zeit gelesen habe!
    Statt ihr Hauptgeldgeberland bei Laune zu halten und zu päppeln, überlegen sich die Bürokraten der EU wie sie Deutschland schädigen können.

    Das.....
    ein Maschinenteil besteht sehr selten aus einem Klumpen Stahl, der Stahl muß zuvor verarbeitet werden, gepresst, gegossen was auch immer ...
    und diese Produktionsprozesse sind wohl ausschlaggebend für das Label "Made in ....", es soll aussagen wo etwas hergestellt, produziert worden ist und nicht wo es ausgegraben wurde .....

    wenn eine Maschine aus Einzelteilen besteht, die zu 90% aus dem Ausland kommen und in Deutschland die Teile im günstigensten Fall nur zusammengeschraubt werden, frage ich mich, was davon Made in Germany sein soll?

    der Vergleich mit dem Künstler hinkt, da bei einem Kunstwerk egal ist wo es hergestellt ist, hier ist wichtig von wem es ist ...
  2. #151

    ...

    Zitat von es-geht-auch-besser Beitrag anzeigen
    Ihre Darstellung von deutschland als "melk-kuh" ist ungerecht und unrichtig. Diese Darstellung erscheint aber nicht nur falsch, sondern auch nationalistisch und arrogant, also so als würden alleine die Menschen in diesem Land etwas leisten.

    Ihre .....
    Also ich weiß nicht in welcher Welt Sie leben, aber als GRÖSSTER Nettoeinzahler der EU, früher BESTE Zinksen und BESTES Geld gehabt und durch die anderen Länder bekamen wir eine bescheidene Währung, Geldabfluss in diese Länder, kaum Reallohnzuwachs etc.pp. und Sie meinen, dass WIR davon profitieren und dieses ständige abwatschen mit dem Arrogant und Nationalstolz...die Rechte Keule zieht nicht mehr
  3. #152

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    So ist es !
    Noch 3 neue EU Formulare (Arbeitsaufwand jeweils 3 Mantage) mehr und wir machen unsere kleine Firma wieder dicht !
    Es tut mir für unsere 4 Mitarbeiter ....
    Welche EU Formulare?
    Fördermittelanträge?
  4. #153

    Machen wir anders!

    Zitat von althus Beitrag anzeigen
    Mich würde es nicht wundern, wenn hinter solchen absurden Ideen die ,,lateinische'' Konkurrenz stecken würde,denn wer außer Frankreich und anderen Südstaaten könnte an einer weiteren Schwächung unseres Landes Interesse haben ?
    Wer hindert uns daran die Vorgabe zu erfüllen? 45% sind nicht zu hoch gegriffen! Der einfache Arbeitnehmer wird davon nur profitieren, weil ein Paar Arbeitsplätze vielleicht doch zu Hause bleiben und die Ware dadurch tick teuerer wird, damit unsere unfähigen EU-Nachbarn ihren Schrott etwas leichter verkaufen können. Wir bekommen doch von denen permanent vorgeheult, daß wir mit unseren billigen Exportüberschüßen denen die Luft zum Atmen wegnehmen...
    Das wäre doch eine Win-win-Situation!
    Zum ersten Mal stimme ich der EU bei einem Vorhaben zu!
  5. #154

    Weniger Volksverdummung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

    Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um Siegel "Made in Germany" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das Siegel "Made in Germany" ist keine Orientierungshilfe, sondern ein Beispiel für Volksverdummung. Ähnliches gilt für das Strafmaß "lebenslänglich" bei Haftstrafen. SPIEGEL sollte weitere Beispiele auflisten.
  6. #155

    Zitat von KonsulOtto Beitrag anzeigen
    Willkommen in der EU.
    Das ist nun der Dank für das viele Geld, mit dem wir die EUdSSR allimentieren.
    Habe nur ich das Gefühl, dass nach Lesen von acht Seiten im Forum, die EU-Kritiker nicht wirklich ein Argument hevorbringen, sondern nur durch Phrasen und Angstmacherei auffallen.

    Würde der Vorschlag von der Bundesregierung kommen, würden alle sagen, toll, damit stärkt man das Lable. Aber einige lesen nur EU und das reicht für die üblichen Vorwürfe. Eigentlich traurig für ein Spiegel-Forum.
  7. #156

    Wenn ich mir das so durchlese...

    Ich wünschte jeder würde seinen Arbeitgeber+Tätigkeit unter seinen Post schreiben, das wäre mal sehr erhellend woher diese seltsamen Ansichten/Überzeugungen herrühren.

    Wär wirklich allen ernstes den Angriff aufs Gütesiegel "Made in Germany" gutheißt, der kann nicht in einem Betrieb im Mittelstand arbeiten und sein Geld selbst VERDIENEN...

    Gruß aus der Projektplanung eines Baumaschinenherstellers!
  8. #157

    globalisiertes Label-Made-in-Germany-Raubrittertum

    Zitat von Systemrelevanter Beitrag anzeigen
    Jetzt wird es natürlich eng für die Unternehmen, die in den letzten Jahren die Arbeitnehmer zu Lohnverzicht gezwungen haben, immer damit drohend, sonst ins Ausland zu gehen uva. für diejenigen, die das dann auch getan haben und dennoch von Label profitieren wollen.
    Der Mainstream der deutschen Wirtschaft träumte im Zuge der verheißungsvollen Globalisierungsgoldgräberstimmung von der besten aller Welten. Die Auslagerung der kompletten Produktion (und demnächst auch Entwicklung?) in "dankbarere" Länder, ohne irgendwelche störenden Sozialstandards oder Ansprüche an einen halbwegs humanen Lebensstandard in Würde.
    Jetzt bekommen sie die verspätete Quittung für dieses globalisierte Label-Made-in-Germany-Raubrittertum. Wer sich nur noch die Rosinen aus dem deutschen Kuchen pickt und ausschliesslich Wert auf den Nimbus des Qualitätsprimus Made in Germany legt, ansonsten dieses Land und seine Bewohner aber mit Füssen tritt, der sollte sich nicht wundern, wenn sich das Blatt an dieser Stelle gegen ihn selbst wendet.

    DENN:
    Zitat von Systemrelevanter Beitrag anzeigen
    Denn Made in Germany ist nicht nur ein Qualitätssiegel, sondern auch ein Sozialstandard und ein Bekenntnis zum Produktionsstandort mit all seinen Arbeitnehmern.
    Diesen entscheidenden Zusammenhang haben die Propheten der sog. deutschen Leiharbeiter-Boomwirtschaft nicht verstanden.
  9. #158

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    was eigentlich nur beweist, dass du und die werten Kollegen nicht vom Fach sind. In den USA kaufen... genau...
    :-)
    Ich frage mich auhc, was man denn in den USA lkaufen soll? Also was von dort an Investitionsgütern importieren? Die haben nix mehr, gar nix.
    Nur Konsumgüter und Dienstleistungen.
  10. #159

    ...

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    So ist es !
    Noch 3 neue EU Formulare (Arbeitsaufwand jeweils 3 Mantage) mehr und wir machen unsere kleine Firma wieder dicht !
    Es tut mir für unsere 4 Mitarbeiter sehr leid, aber wir müssen Geld verdienen, wir haben keine Zeit für die EU-Bürokratie !

    "Deutschland raus aus dem Euro, raus aus der EU."
    also wenn jemand zum Ausfüllen von einem Formular 3 Tage braucht, dann würde ich prinzipiel an seiner Geschäftsfähigkeit zweifeln.
    Vielleicht sollten Sie die Mitarbeiter mal überprüfen, was sie sonst so machen ....


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