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Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um "Made in Germany"-Siegel

Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...809251,00.html
  1. #130

    Langeweile

    Das ist das dümmste, was ich seit langer Zeit gelesen habe!

    Statt ihr Hauptgeldgeberland bei Laune zu halten und zu päppeln, überlegen sich die Bürokraten der EU wie sie Deutschland schädigen können.

    Das bedeutet, dass ein Maschinenteil, das hier entwickelt worden ist, nicht mehr Made in Germany sein darf, weil es zu achtzig Prozent aus chinesischem Stahl hergestellt worden ist. Sollen wir Made in China draufschreiben - die lachen sich doch ins Fäustchen.
    Fragt mal einen Künstler, der nicht mehr seinen Namen unter ein Bild setzen darf, weil Leinwand und Farbe nicht in D. produziert worden ist!
    Ja, seid ihr denn komplett verrückt geworden in der EU? Habt ihr nichts zu tun da oben?
  2. #131

    Titel geschwächt

    Zitat von althus Beitrag anzeigen
    Mich würde es nicht wundern, wenn hinter solchen absurden Ideen die ,,lateinische'' Konkurrenz stecken würde,denn wer außer Frankreich und anderen Südstaaten könnte an einer weiteren Schwächung unseres Landes Interesse haben ?
    Im Grunde geht es nur um etwas mehr Ehrlichkeit.
    Wer das als Schwächung deutet, für den scheint Redlichkeit eine Floskel zu sein.
  3. #132

    Brandmal oder Markenzeichen?

    Made in Germany, war das nicht mal das Stigma und Warnzeichen, das die Briten gegen als minderwertig eingestufte deutsche Importprodukte verwendeten?
  4. #133

    mir kommen die Tränen

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    So ist es !
    Noch 3 neue EU Formulare (Arbeitsaufwand jeweils 3 Mantage) mehr und wir machen unsere kleine Firma wieder dicht !
    Es tut mir für unsere 4 Mitarbeiter sehr leid, aber wir müssen Geld verdienen, wir haben keine Zeit für die EU-Bürokratie !

    "Deutschland raus aus dem Euro, raus aus der EU."
    Ohne Euro wäre Ihre Firma wohl schon längst pleite. Und für das Label "Made in Germany" gibt es eine einfache Lösung: Stellen Sie Ihre Produkte vollständing in Deutschland her.
  5. #134

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

    Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um Siegel "Made in Germany" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    die EU wird es in wenigen Jahren schaffen, alle Staaten der Eurozone auf das Niveau von Griechenland zu bringen
  6. #135

    Ausnahmsweise stimme ich

    der EU zu. "Made in Germany"? Der Lack ist ab wenn nur noch die Verwaltung des Unternehmens in D sitzt aber die Produktion in Asien ist.
  7. #136

    Kein Titel

    Zitat von flaschengaist Beitrag anzeigen
    zahlmeister für europa sein sollen und "made in germany" nicht sichern, dabei ist ja schon z.b. der parmensankäse eu-geschüzt.
    ein grund mehr zurück zur d-mark? oder frau merkel?
    warum kann sich ein bundespräsident nicht darum kümmern? hat er keine zeit mehr? zu viel affären?
    oh du d-mark wo bist du?
    Der Vergleich ist zwar absolut daneben, aber bitte. Parmigiano-Reggiano wird nämlich zu 100% in der Herkunftsregion hergestellt, während - wie im Artikel geschildert - bei "Made in Germany" 90% der Fertigung im Ausland stattfinden können. Es wird höchste Zeit, daß die EU diesem Etikettenschwindel, bei dem oft nur noch der Preis deutsches Niveau hat, ein Ende bereitet.

    Natürlich ist in Zeiten der Globalisierung ein Anteil deutscher Produktion von oder nahe 100% utopisch, aber zumindest mehrheitlich sollte ein Produkt, das dieses Siegel trägt schon aus einheimischer Produktion stammen. Ich würde daher sogar eine Mindestquote von 51% fordern. Ansonsten verkommt das "Made in Germany" zu einer reinen Augenwischerei zur Täuschung der Verbraucher, damit diesen ein höherer Preis abgeknöpft werden kann.
  8. #137

    Deutsche Wertarbeit "Made in Germany"??

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    irgendetwas Gutes für uns aus Brüssel? Gerade dieses "made in Germany" beinhaltet eine krasse Produktbewertung in sich. Da wird suggestiv sofort an Deutsche Wertarbeit und Qualität gedacht, und das ja auch zu Recht. Nun soll unser Aushängeschild ( im wahrsten Sinne des Wortes ) auch noch kastriert werden. Zum kotzen diese Lackmeier in Brüssel und wo bleibt der Widerstand unserer Politiker? Aber vielleicht kommt der noch denn hier gehts ja ans Eingemachte und tangiert wirtschaftliche Belange direkt.
    Was hat das mit deutscher Wertarbeit zu tun, wenn nach heutigem Recht 90 Prozent eines Produktes im Ausland produziert werden kann und nur noch zwecks Verpackung nach Deutschland kommt und dann das Siegel "Made in Germany" bekommt. Wo ist da die gerechtfertigte Logik?! Das ist doch Lug und Trug!! Richtig so EU!
  9. #138

    Richtig, leider gibt es diese Konsumentenveraa.. allerorten

    Zitat von konservativer1987 Beitrag anzeigen
    Tja, gerade erst habe ich einen Bericht über Textilfabriken in Indien gesehen. Was prankte da auf den Verpackungen? "Deutsches Qualitätsprodukt" Darüber die Deutschlandfahne.
    Hier umgeht man bewusst die Regeln für das "Made in Germany"-Siegel und täuscht die Verbraucher!
    Richtig, denn auch solche wishi-washi-Begriffe, wie
    "Made by Boss", oder Made by Esprit" oder "Deisgned by xxxx", sind eine klare Vera... der Konsumenten, aber die EU öffnet ja so viele Hintertürchen, dank einer starken Lobby.

    Schlimm ist aber, dass die EU-Kommission, also absolut undemokratische Institution, immer mehr die Rechte der EU-Länder beschneidet und sollte es dann auch noch zu einer EU-Fiskal-Union, Abgabe des Budgetrechts der EU-Länder usw. kommen, dann haben wir eine Diktatur reinsten Wassers in der die demokratischen Rechte mit Füßen getreten werden, (wie es ja wohl immer mehr geschieht).
    Leider verstehen viele Bürger immer noch nicht, dass es hier um die Zukunft von ihnen und ihren Kindern geht, die Bürger immer mehr entmündigt werden.

    Solche Spitzen, wie die Diskussion über "Made in Germany" usw. sind doch nichts anderes als die Versuchsballons der EU-Kommissare, wie weit sie gehen können.

    Dass immer mehr der Lobbyismus regiert, bestens vertreten durch die EU-Kommissare, - siehe nur die giftigen Sparlampen - müßte wohl inzwischen jedem klar sein.

    mfg
    Li
  10. #139

    Realität `nein danke!´

    Zitat von althus Beitrag anzeigen
    Mich würde es nicht wundern, wenn hinter solchen absurden Ideen die ,,lateinische'' Konkurrenz stecken würde,denn wer außer Frankreich und anderen Südstaaten könnte an einer weiteren Schwächung unseres Landes Interesse haben ?
    Was hat es denn mit Schwächung `Ihres´ Landes zu tun, wenn Käufer nicht mehr mit falschen Etiketten und Aufklebern besc*****en werden? Schon lange überfällig das Vorhaben.

    Aber der deutsche Michel meint ja auch wo `Bundespräsident´ draufsteht ist auch `Bundespräsident´ drin. Wen stört´s, dass 45% provinzielle Angeberei sind?


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