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Plädoyer zur Organspende: Mehr Mut für ein hilfreiches Geschenk

DPADie Organspendereform hat den Bundesrat passiert - nun soll die Zahl der Spender steigen. Doch einige Menschen zweifeln am Hirntod, andere wollen nicht darüber nachdenken. Der Medizinethiker Urban Wiesing zeigt in einer Nutzen-Schaden-Abwägung, warum ein Geschenk fürs Leben nach dem Tod so wichtig ist.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...835319,00.html
  1. #150

    Das kann ich Ihnen gern sagen.

    Zitat von glen13 Beitrag anzeigen
    Was soll denn in Ihrer Patientenverfügung bei plötzlichem Hirntod drinstehen?
    Erst einmal: wieso schreiben Sie "plötzlicher" Hirntod? Nehmen wir einfach Hirntod.

    Ich lehne in diesem Fall ab, Adrenalin u.a herzwirksame Medikamente, Antibiotika, Beatmung und Maßnahmen zur Wiederbelebung zu erhalten.

    Schmerzmittel und angstlösende Medikamente würde ich mir wünschen, dazu die Anwesenheit der Menschen, die mir nahe stehen.

    Ist das Antwort genug?

    Sie werden nicht eine Quelle finden, die das menschliche Bewußtsein hinreichend definieren oder verorten kann. Von der Seele will ich gar nicht reden, davon habe ich auch keine objektive Ahnung.

    Einfache Frage: Warum soll ich nicht das Hospiz der Intensivstation und dem OP vorziehen??

    Ich steh zwar noch mitten im Saft, sehe aber schon jetzt auf ein gutes Leben zurück und versuche mich, mit meinem Tod anzufreunden.

    Ich habe viele Sterbeprozesse begleitet, auch in der klinischen Praxis und sogar in der Transplantationsmedizin.

    Mangelnde Kenntnis oder mangelnde Reflexion brauch ich mir von niemandem vorwerfen zu lassen.
  2. #151

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Das ist auch gut so.

    Ich gehe natürlich auch davon aus, dass Sie kein Organ empfangen möchten, auch dann nicht, wenn Sie schon 10 Jahre lang 3 x wöchentlich 8 Stunden an der Dialyse hängen. Oder so Herzkrank werden, dass Sie nicht mehr die Wohnung verlassen können.
    Die Nachfragen der Kassen haben nicht den Zweck Sie zur Änderung Ihrer Entscheidung zu zwingen, sondern nur Sie dazu zu bringen, Ihre Einstellung zu dokumentieren, damit Ihre Familie nur zur Entscheidung gezwungen wird, wenn Sie das wünschen.
    Genau das ist nicht der Fall. Ginge es den Kassen nur darum, dass jeder seine Einstellung zu OS dokumentiert, so würde nur einmal gefragt werden, nicht alle 5 Jahre wieder. Es geht aber nicht darum, den Willen des Sterbenden sicherer bestimmen zu können, sondern das Gesetz hat explizit zum Ziel, die Anzahl von Spendern zu erhöhen. Um nichts anderes geht es. Und deshalb wird auch der einmal dokumentierte Wille des Bürgers nicht akzeptiert, sondern er wird solange mit Aufforderungen, Spender zu werden, bedacht, bis er es tut.
  3. #152

    Zitat von alafesh Beitrag anzeigen
    Erst einmal: wieso schreiben Sie "plötzlicher" Hirntod? Nehmen wir einfach Hirntod.

    Ich lehne in diesem Fall ab, Adrenalin u.a herzwirksame Medikamente, Antibiotika, Beatmung und Maßnahmen zur Wiederbelebung zu erhalten.

    Schmerzmittel und angstlösende Medikamente würde ich mir wünschen, dazu die Anwesenheit der Menschen, die mir nahe stehen.

    Ist das Antwort genug?
    Sie haben offensichtlich nicht verstanden, was Hirntod ist. Sie werden weder Schmerzmittel noch angstlösende Medikamente erhalten.
    Sofern Sie zu dem Zeitpunkt nicht beatmet wurden – was unwahrscheinlich ist – wird Ihr Herztod vor dem Hirntod festgestellt werden.
    Sofern Sie beatmet werden, aber kein Organspender sind, wird die Beatmung abgeschaltet. Ihr Herz wird kurz darauf mangels Sauerstoff aufhören zu schlagen. Da gibt es keine Medikamente (wozu Antibiotika bekanntlich gehören) noch gibt es Maßnahmen zur Wiederbelebung. Hirntot = Tot. Tote behandelt man nicht mehr – es sei denn, sie sind Organspender.
    Zitat von alafesh Beitrag anzeigen
    Einfache Frage: Warum soll ich nicht das Hospiz der Intensivstation und dem OP vorziehen??
    Das können Sie gerne machen – aber auch da zeigen Sie, dass Sie noch nicht verstanden haben, was Hirntod ist. Der Zustand trifft meist nach Trauma (durch Unfall) oder durch massive Hirnblutung durch geplatzte Gefäße ein. Nicht nach einer langen Behandlung einer internistischen Erkrankung (wie z.B. Karzinom). Die meisten Menschen mit einer stationär behandelten internistischen Erkrankung sind – selbstverständlich – als Spender ungeeignet. Deswegen ist auch nur 1 % der Todesfälle als Organspender geeignet.
    Zitat von alafesh Beitrag anzeigen
    Ich habe viele Sterbeprozesse begleitet, auch in der klinischen Praxis und sogar in der Transplantationsmedizin.
    Das nehme ich Ihnen nicht ab – sonst hätten Sie diesen Beitrag nicht geschrieben.
  4. #153

    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Genau das ist nicht der Fall. Ginge es den Kassen nur darum, dass jeder seine Einstellung zu OS dokumentiert, so würde nur einmal gefragt werden, nicht alle 5 Jahre wieder....
    Es gibt Menschen - vielleicht gehören Sie nicht dazu - die ihre Meinung ändern. In Falle der Organspende, z.B. weil sie jemand kennen gelernt haben, der eine Transplantation benötigt. Oder einfach zur Einsicht gekommen sind, dass es schade ist, Organe zu verbrennen oder zu begraben, die einen anderen Menschen das Leben, oder zumindest die Lebensqualität, retten können.

    Ich kenne einige Menschen, die aufgrund meiner Transplantation ihre Meinung dazu geändert haben und nunmehr einen Ausweis bei sich tragen.
  5. #154

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Es gibt Menschen - vielleicht gehören Sie nicht dazu - die ihre Meinung ändern. In Falle der Organspende, z.B. weil sie jemand kennen gelernt haben, der eine Transplantation benötigt. Oder einfach zur Einsicht gekommen sind, dass es schade ist, Organe zu verbrennen oder zu begraben, die einen anderen Menschen das Leben, oder zumindest die Lebensqualität, retten können.
    ...
    Erstens: Den moralisierenden Tonfall können Sie sich schenken. Von wegen "zur Einsicht gekommen" usw. Sie tun gerade so, als ob jeder, der eine OS ablehnt, einen verwerflichen Akt beginge. Genau das ist etwas, was mich bei den OS-Befürwortern gründlich nervt: Diese selbst attestierte moralische Überlegenheit, die sich bei näherem Hinsehen doch nur als selbstgefällige Überheblichkeit entpuppt.

    Zweitens: Nehmen wir mal Ihren Fall als Beispiel. Jemand hat also mitbekommen, dass Sie eine Spenderorgan erhalten haben, und weil Sie ihm sympathisch sind, kommt er zu dem Schluss, dass er die OS jetzt auf einmal gut findet, während sie ihm vorher suspekt/egal/nicht wichtig war. Diese Person macht also aufgrund der Begegnung mit Ihnen einen Sinneswandel durch - und soll dann im Stadium eines gerade erst frisch Überzeugten trotzdem noch die Erinnerung durch seine KV brauchen, dass er sich einen OS-Ausweis holen wollte? Das halte ich doch für an den Haaren herbeigezogen. Jemand, der aufgrund persönlicher Begegnungen seine Überzeugungen ändert, der handelt, ohne darauf zu warten, dass er nochmal daran erinnert wird. Ansonsten würde ich doch stark vermuten, dass es mit dem Sinneswandel nicht weit her war.

    Fazit: Das Gesetz ist diesbezüglich nutzlos.

    PS: Ich ändere Meinungen durchaus - wenn mich jemand inhaltlich überzeugt, und nicht, wenn er mich mit der moralischen Keule zu nötigen versucht. Das Gesetz verfolgt ganz klar den letzteren Ansatz.
  6. #155

    Also maßen Sie sich jetzt auch noch ein Urteil darüber an, wer über was wann nachzudenken hätte, nur weil es für Sie persönlich gerade ein Bedürfnis ist. Bei allem Verständnis für Ihre persönliche Lebensgeschichte, aber Ihnen ist schon klar, dass sich die Welt trotzdem nicht nur um Sie alleine dreht, und dass es völlig legitim ist, sich eben nicht mit Dingen beschäftigen zu wollen, die für einen persönlich nicht oder noch/nicht relevant sind. Genau das meinte die Foristin mit der "Freiheit, nicht nachdenken zu müssen". Die wird dem Bürger nun genommen, um ihn ganz gezielt zu einer bestimmten Entscheidung (pro OS) zu drängen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Also steigen Sie bitte mal wieder von Ihrem hohen Ross herunter und nehmen Sie zur Kenntnis, dass man - wenn man die Beiträge hier so liest - eigentlich nur zu dem Schluss kommen kann, dass die in der Vergangenheit zu faulen OS-Befürworter schuld daran sind, dass sich künftig auch die Gegner, die es ebenfalls reichlich gibt, alle 5 Jahre mit dem Thema beschäftigen müssen, weil sie ja von ihrer KV zuverlässig daran erinnert werden, sich noch nicht als Spender registriert zu haben. Das - und das mediale Begleitfeuer - ist schlicht und einfach der Versuch, möglichst viel sozialen Druck aufzubauen, damit der Bürger sich für die OS entscheidet. Mit Respekt vor dessen höchstpersönlicher Entscheidung hat das gar nichts mehr zu tun. Es wird nur auf die nicht GG-konforme Option, ihn gleich gar nicht mehr zu fragen, verzichtet. Das ist aber auch schon alles, was man an Positivem über dieses Gesetz sagen kann.
  7. #156

    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Erstens: Den moralisierenden Tonfall können Sie sich schenken. Von wegen "zur Einsicht gekommen" usw. Sie tun gerade so, als ob jeder, der eine OS ablehnt, einen verwerflichen Akt beginge.
    Wenn ich es nicht als „zur Einsicht kommen“ ansehen würde, würde ich hier überhaupt nicht diskutieren. Aber den Schuh mit dem „verwerflichen Akt“ haben gerade Sie sich selbst angezogen… (Übrigens – der Satz von Ihnen… was meinen Sie was für einen „moralisierenden Tonfall“ er hat…)
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Zweitens: Nehmen wir mal Ihren Fall als Beispiel. Jemand hat also mitbekommen, dass Sie eine Spenderorgan erhalten haben, und weil Sie ihm sympathisch sind, kommt er zu dem Schluss, dass er die OS jetzt auf einmal gut findet, während sie ihm vorher suspekt/egal/nicht wichtig war.
    Sie werden staunen, ein Kollege, mit dem ich mich überhaupt nicht gut vertrage, hat letztes Jahr die Organe seiner Frau zur Spende freigegeben, weil er gesehen hat, was Organspende für andere Menschen bewirken kann.
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Diese Person macht also aufgrund der Begegnung mit Ihnen einen Sinneswandel durch - und soll dann im Stadium eines gerade erst frisch Überzeugten trotzdem noch die Erinnerung durch seine KV brauchen, dass er sich einen OS-Ausweis holen wollte?
    Lt. Umfrage sind die meisten Bundesbürger „pro Spende“, aber die wenigsten haben einen Ausweis. Es wird auch in Zukunft keinen Zwang geben, sich pro oder kontra Spende zu äußern. Deswegen kann es durchaus sein, dass Menschen, die sich bis dahin überhaupt nicht geäußert haben, bei einer erneuten Aufforderung es tun.
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Das halte ich doch für an den Haaren herbeigezogen.
    Was mir wiederum ziemlich egal ist.
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Jemand, der aufgrund persönlicher Begegnungen seine Überzeugungen ändert, der handelt, ohne darauf zu warten, dass er nochmal daran erinnert wird. Ansonsten würde ich doch stark vermuten, dass es mit dem Sinneswandel nicht weit her war.
    Die Umfragen geben Ihnen Unrecht.
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Fazit: Das Gesetz ist diesbezüglich nutzlos.
    Meinen Sie. Ich nicht.
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    PS: Ich ändere Meinungen durchaus - wenn mich jemand inhaltlich überzeugt, und nicht, wenn er mich mit der moralischen Keule zu nötigen versucht. Das Gesetz verfolgt ganz klar den letzteren Ansatz.
    Wer eine „moralische Keule“ empfindet, tut das m.E. nur wenn er sich bewusst ist, dass er Unrecht hat. Wenn jemand versuchen würde mic,h von etwas zu überzeugen, was 100% gegen alles wäre, was mir wichtig ist, würde ich es nie als „moralische Keule“ empfinden.
  8. #157

    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Bei allem Verständnis für Ihre persönliche Lebensgeschichte, aber Ihnen ist schon klar, dass sich die Welt trotzdem nicht nur um Sie alleine dreht, und dass es völlig legitim ist, sich eben nicht mit Dingen beschäftigen zu wollen, die für einen persönlich nicht oder noch/nicht relevant sind. Genau das meinte die Foristin mit der "Freiheit, nicht nachdenken zu müssen".
    Sie können gar kein Verständnis für meine persönliche Lebensgeschichte haben, denn Sie kennen Sie nicht. Und dass die Welt nicht nur um mich dreht ist mir auch klar. Ich brauche kein Organ mehr – ich schreibe hier alleine für andere Menschen.
    Ich schätze die Foristin, die das geschrieben hat. Aber ich sehe es eben anders. Es bleibt jedem unbenommen, die Post von der Kasse zu ignorieren, in den Shredder zu tun, zu verbrennen, oder auszufüllen. Wo ist das Problem?
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Die wird dem Bürger nun genommen, um ihn ganz gezielt zu einer bestimmten Entscheidung (pro OS) zu drängen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Das sagen Sie. Ich sage, es wird gezielt versucht die Bürger dazu zu bringen, ihre Entscheidung zu dokumentieren. Oder gegebenenfalls zu dokumentieren, dass man sich nicht entscheiden mag.
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    Also steigen Sie bitte mal wieder von Ihrem hohen Ross herunter und nehmen Sie zur Kenntnis…
    “nehmen zu Kenntnis“ – und Sie sagen, ich soll von meinem hohen Ross herunter steigen. LOL. Wer sitzt denn da? Sie. Ich kann zur Kenntnis nehmen was ich möchte, und nicht was Sie mir diktieren. Klar?
    Zitat von ollowain13 Beitrag anzeigen
    …eigentlich nur zu dem Schluss kommen kann, dass die in der Vergangenheit zu faulen OS-Befürworter schuld daran sind, dass sich künftig auch die Gegner, die es ebenfalls reichlich gibt, alle 5 Jahre mit dem Thema beschäftigen müssen, weil sie ja von ihrer KV zuverlässig daran erinnert werden, sich noch nicht als Spender registriert zu haben.
    Wissen, Sie, wischen Sie mal den Schaum weg und versuchen Sie es erneut…. Ich verstehe überhaupt nicht, was Sie gerade kommunizieren möchten.
  9. #158

    Ihr Eifer ist bemerkenswert.

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Sie haben offensichtlich nicht verstanden, was Hirntod ist. Sie werden weder Schmerzmittel noch angstlösende Medikamente erhalten.
    Sofern Sie zu dem Zeitpunkt nicht beatmet wurden – was unwahrscheinlich ist – wird Ihr Herztod vor dem Hirntod festgestellt werden.
    Sofern Sie beatmet werden, aber kein Organspender sind, wird die Beatmung abgeschaltet. Ihr Herz wird kurz darauf mangels Sauerstoff aufhören zu schlagen. Da gibt es keine Medikamente (wozu Antibiotika bekanntlich gehören) noch gibt es Maßnahmen zur Wiederbelebung. Hirntot = Tot. Tote behandelt man nicht mehr – es sei denn, sie sind Organspender.
    Das können Sie gerne machen – aber auch da zeigen Sie, dass Sie noch nicht verstanden haben, was Hirntod ist. Der Zustand trifft meist nach Trauma (durch Unfall) oder durch massive Hirnblutung durch geplatzte Gefäße ein. Nicht nach einer langen Behandlung einer internistischen Erkrankung (wie z.B. Karzinom). Die meisten Menschen mit einer stationär behandelten internistischen Erkrankung sind – selbstverständlich – als Spender ungeeignet. Deswegen ist auch nur 1 % der Todesfälle als Organspender geeignet.
    Das nehme ich Ihnen nicht ab – sonst hätten Sie diesen Beitrag nicht geschrieben.
    Sie versuchen unentwegt, meine Aussagen zu verdrehen.
    Das nimmt ja schon religös-missionarische Formen an.
    Bitte lesen Sie noch mal (in Ruhe) meinen Kommentar durch, dann fällt ihnen vielleicht etwas auf.

    Antibiotika sind Medikamente? Ach,nee. Und ich sagte genau DAS, daß ich nämlich KEINE Antibiotika haben will.

    Ich hoffe sehr, daß andere Leser Ihren Schmarrn nicht glauben, daß ablebende Nichtspender keine Medikamente erhalten!

    meine Erfahrung und Qualifikation brauchen Sie mir nicht abzunehmen.
    Ich für meinen Teil nehme Ihnen ab, daß Sie als Patient und medizinischer Laie eine Meinung haben, halte Sie aber doch für einen Laien.
    Eindeutig fehlt Ihnen meine Perspektive und die Bereitschaft, sich auf sie einzulassen.
  10. #159

    Die Diskussion ist zu unehrlich

    Bei der ganzen Organspendendiskussion ist zuviel Heuchelei im Spiel: Werden die Menschen befragt, ob Sie Organspenden möchten, heucheln sie -man will ja nach aussen anständig wirken- in die Kameras, sie würden ja gerne Organe spenden, hätten aber bis jetzt vergessen einen Organspendeausweis auszufüllen. Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus. Die meisten Menschen -und auch ich- haben Angst zugunsten der Privilegierten wie reiche, Politiker und Beamte organisch ausgeschlachtet zu werden. Angesichts der Schamlosigkeit unserer Pseudoeliten ist das auch allzu verständlich. Ich könnte mir sogar vorstellen als Einzelperson ohne große Verwandten- und Freundesbindung zugunsten der Mächtigen organisch ausgeschlachtet zu werden, wenn ich vor meinem Tod der Organentnahme widersprochen! haben sollte. Es regiert doch weitgehend nur noch Geld und Beschiss. Gesetze zählen da im Zweifelsfalle wenig.








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