Seine Rolle im Nahen Osten sowie Europa ist doch recht undurchsichtig aber als Demokrat braucht er sich nun wirklich nicht darzustellen,er ist und bleibt ein Mörder seines eigenen Volkes.
AFPIn den kurdischen Bergen der Türkei droht ein blutiges Frühjahr, Hungerstreiks und Misshandlungen in Gefängnissen machen die Lage explosiv. Syriens Despot Assad könnte den Konflikt weiter anfeuern - indem er die Kämpfer der PKK aufrüstet und so Rache nimmt für die Feindschaft der Erdogan-Regierung.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...827729,00.html
Seine Rolle im Nahen Osten sowie Europa ist doch recht undurchsichtig aber als Demokrat braucht er sich nun wirklich nicht darzustellen,er ist und bleibt ein Mörder seines eigenen Volkes.
ich bin schon oft in der Region Nordirak und Anatolien gewesen. das türkische Militär geht nicht gerade zimperlich mit Kurden um. Ein zweites Problem ist unbelehrbare Herr Erdogan.
Auch in der Bundesrepublik ist die PKK als terroristische Vereinigung gelistet.
Angesichts all der Morde und anderen Verbrechen der PKK ist sie sicherlich kein Verhandlungspartner.
Die achtmonatige völlige Isolierung eines Straftäters widerspricht sicherlich unserem Verständnis von Strafvollzug und sollte auch nicht sein.
Andereerseits stelle man sich aber auch bitte mal vor, die Bundesregierung hätte damals das Gespräch mit Bader & Co. gesucht, um den RAF-Terrorismus zu beenden. Undenkbar ...
Man muss sich die Situation in der Türkei einmal vorstellen. Es ist damit zu vergleichen, dass in Deutschland eine Islamische Volks Partei gegründet wird, wo auch der letzte Depp im Land weiß, dass diese Partei von der Al- Qaida gelenkt wird. Dann würde mich die Stimmung hier im Land sehr interessieren. Die Hungerstreikenden können von mir aus weiter hungern, in der Türkei wird dies nichts ändern. Bomben auf Militäreinrichtungen und auf Zivilisten ist die Türkei im Gegensatz zu Deutschland gewohnt. Im Übrigen schadet die PKK den Kurden in der Türkei. Seit einigen Jahren wird dieses Problem angegangen und Attentate zwischendurch sind kontraproduktiv.
Dann soll Assad die PKK und Erdogan die syrischen Rebellen aufrüsten. Mal schauen, wer den längeren ....... hat.
Aber hallo lieber "markus", das sind ja nun zwei paar Stiefel. Die RAFZitat von markus-[...............
wollte den Umsturz, na ja eines demokrtischen Systems, due Kurden wollen ihren eigenen Staat, etwa so wie die Kosovaren. Aber das sind auc wieder zwei paar Stiefel. Die Kurden haben nun mal keine Lobby im Westen.
...ist es nicht. Schließlich hat der Verfassungsschutz in der JVA Celle auch so einiges geleistet. Und wer will mir 23 jährigen erzählen, dass es in einem Gefängnis, in der Isolationshaft gab, eine Waffe hineingeschmuggelt werden konnte. Nix für ungut, aber die Berichterstattung und die Historie bzgl. RAF ist noch lange nicht geklärt...
Dass in der Türkei, geheime Teile des Militärs selbst Anschläge initiiert haben, die die Handschrift der PKK trugen ist auch kein Geheimnis. Dennoch sollte dies nicht die Taten der PKK verharmlosen. Leider wird auch auf politischen Ebene jeder Gegner mit der PKK in Verbindung gebracht um solche Mundtot zu machen.
Die Türkei sollte vor allen Dingen aufpassen wie sie in Syrien agiert. Es wurden schon mehr als 40 türkische Geheimdienstoffiziere in Syrien enttarnt, die die "Rebellen" unterstützen. Dabei hat die Türkei Assad selbst Jahre lang gestützt um die Kurden in Syrien zu kontrollieren. Man stelle sich vor, diese Erlangen in Syrien Autonomie. Das wird an den türkischen Kurden nicht so einfach vorbeigehen.
“The AKP era is an opportunity to settle the problems of our Kurdish citizens.“
-Vizepremierminister Beşir Atalay
Die AKP gewann in der Wahl 2007 53% der kurdischen Stimmen, in dem sie ihr Wahlprogramm auf die Klärung der Kurdenfrage abstimmte.
(in den Wahlen zuvor waren es 26%)
Tatsächlich jedoch hat sich keineswegs eine Annäherung der Positionen ereignet, auch wenn Erdogan zugibt, dass der türkische Staat im Umgang mit den Kurden Fehler begangen hat.
Zum einen liegt dies an den vermehrten Anschlägen der PKK seit 2006 und dem damit verbundenen Anspruch der Armeeführung, diese Frage auf militärischem Weg zu lösen.
Auch hat die relative Unabhängigkeit des Nordirakts und des defacto Kurdenstaates die Situation in der Türkei deutlich verschärft:
es geht der türkischen Politik nicht mehr um die Beilegung des Konfliktes, sondern die Herstellung des Sicherheit mit allen Mitteln.
Der arabische Frühling und die Bürgerbewegungen könnten als Brandbeschleuniger wirken. Die Proteste zum Nevruz - Fest waren beispielhaft.
Es ist zu hinterfragen, in wie weit die Regierung Erdogan an einer Mediatisierung interessiert ist, insbesondere vor dem Hintergrund des aufflammenden türkischen Nationalismus und der sich vertiefenden gesellschaftlichen Spaltung der Kemalisten und der "rechten Modernisierer".