Forum


 

Piratenpartei: Online-Petition gegen Leistungsschutzrecht vor dem Scheitern

dapdDie Verlage wollen es, die schwarz-gelbe Koalition will es - und der Rest der Republik zuckt ratlos mit den Schultern. Das sogenannte Leistungsschutzrecht sorgt nur bei wenigen Internet-Nutzern und bei Google für Empörung, eine Online-Petition der Piratenpartei steht vor dem Scheitern.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-860132.html
  1. #1

    Und wieder sieht man die ...

    ...Voreingenommenheit seitens der SPON-Autoren in Bezug auf die Piratenpartei. Nur, weil jemand in der Piratenpartei ist und eine Petition stellt als Person macht SPON wieder einmal ein Scheitern der Piratenpartei draus.
    Liebe Autoren bei SPON:
    Guter Journalismus sieht echt anders aus. Zum Beispiel hat niemand es erwähnenswert gefunden, dass die Aufstellung der Landesliste in BaWü in Wernau im September ohne Probleme über die Bühne gegangen ist und man eine vernünftige Liste für die BTW 2013 aufgestellt hat. Lieber wird über die Probleme in Niedersachsen berichtet. Denn das untermauert die Meinung der Autoren bei SPON zur Piratenpartei besser als die Meldung, dass etwas funktioniert hat.
    Objektiver Journalismus sieht anders aus!!
  2. #2

    eider

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verlage wollen es, die schwarz-gelbe Koalition will es - und der Rest der Republik zuckt ratlos mit den Schultern. Das sogenannte Leistungsschutzrecht sorgt nur bei wenigen Internet-Nutzern und bei Google für Empörung, eine Online-Petition der Piratenpartei steht vor dem Scheitern.

    Online-Petition gegen Leistungsschutzrecht gescheitert - SPIEGEL ONLINE
    inzwischen symptomatisch fuer diese partei. wenn sie endlich mal was auf die beine stellen und eine onlinepetition durchbringen wollen, intressiert es keinen mensch. scheinbar befinden sich die piraten im bermudadreieck. jedenfalls sind sie schon sogut wie spurlos verschwunden. ich bin sehr enttaeuscht von dieser partei. haette nicht geglaubt, dass sich dort innerhalb so kurzer zeit, das gleiche machtgeile sammelsurium von selbstdarstellern und opportunisten durchsetzt, wie bei den anderen grossen parteien.
  3. #3

    Content für umsonst...

    Warum sollte Hinz und Kunz anderer Leute Content (bspw. von Zeitungen oder Nachrichten-Agenturen) für umsonst übernehmen und kommerziell nutzen dürfen? Diverse Webplattformen übernehmen komplette Texte aus anderen Quellen eins-zu-eins, generieren damit Erlöse aus Werbebannern und wollen an die, die den Content erstellten, nichts dafür zahlen. Das ist nicht richtig (siehe Prozess Nachrichtenagentur AFP vs. brennessel.com). Jeder vernünftig denkende Mensch versteht das. Und: natürlich geht es nicht um das Zitatrecht! Das wird von Lobbyisten immer nur als drohendes Horrorszenarion an die Wand gemalt.
  4. #4

    Was machen die...

    Ich frage mich was die Verlage machen, wenn Google die kurzerhand aus dem Index wirft?
    Zitat von Wikipedia, dem ich mich nur anschliessen kann:
    „IGEL wendet sich gegen ein Leistungsschutzrecht, weil es weder notwendig noch gerechtfertigt ist und bedenkliche Auswirkungen auf die Interessen Dritter und das Gemeinwohl hätte.“
  5. #5

    Wenigstens tun manche etwas...

    ... im Gegensatz zu den etablierten Parteien. Es ist immer noch erfreulich, dass eine Partei viele Menschen animieren kann, sich zu engagieren und die ePetition mitzuzeichnen und das TROTZ der Diven in der Parteiführung. Eine Hürde der ePetition ist aber, dass man eine ganze Menge Daten über sich preisgeben muss, um mit zu zeichnen. Zwar wird der Klarname nur auf Wunsch angezeigt, aber den Datenkraken des Bundestages muss man mit Name und Adresse füttern.
  6. #6

    .

    Ein Mitglied der Piratenpartei startet eine Petition, also ist es eine Aktion der Piratenpartei?
    Nadann sind wohl auch alle SPDler gegen Ausländer, immerhin haben sie ja Sarrazin. Die Welt ist doch SO einfach!
    Aber hier geht es mal wieder nur um plumpes Piratenbashing, da braucht man jeden Tag ein neues Thema. Die Einheitspartei SPDCDUGRÜNEFDPLINKE hat eben Angst.
  7. #7

    Die Piraten sind egal...

    in dem Artikel geht es um viel wichtigeres als um gekränkte Eitelkeit. Scheinbar gibt es aber genug die nur noch in Lagern denken statt sich um die Themen zu kümmern.
  8. #8

    Ganz neutrale Quelle, sauber recherchiert!! ;-)

    Da hast Du ja eine ganz neutrale Quelle recherchiert, mein Lieber! Toll gemacht!! Ernsthaft: "IGEL" wird finanziert von Google und bspw. von Perlentaucher, also genau denjenigen, die ein massives wirtschaftliches Interesse daran haben, dass kein Leistungsschutzrecht für Presseverleger eingeführt wird. (Siehe http://www.telemedicus.info/article/1923-BGH-Entscheidung-im-Fall-Perlentaucher-im-Volltext.html).
  9. #9

    ... Das war sie doch schon bevor sie überhaupt gestartet wurde. Seit wann erreicht man was mit den Online-Petitionen? Die Vorratsdatenspeicherung war in der damaligen Form grob verfassungswidrig, also da es ein Gesetz war sogar verfassungsfeindlich. Aber das hat den Petitionsausschuss nicht beeindruckt, und selbst das Bundesverfassungsgericht hat Jahre gebraucht um dies zu erkennen. Was mehr als "Zur Kenntnis genommen, die nächte Petition bitte" sollen die Online-Petitionen bitteschön bringen? Und sich dann wundern wenn da keiner mehr mitmacht...








TOP



TOP