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Piratenpartei: Jede Meinung ist keine Meinung

dapdAnsichten eines Noobs: Die Piratenpartei repräsentiert mich zwar perfekt, aber meine Stimme kann ich ihr trotzdem nicht geben. Denn sie ist keine Partei, sondern eine noch weitgehend leere Hülle. Sie zu wählen bedeutet, eigentlich nicht zu wählen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...827573,00.html
  1. #110

    Parti Pirate

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    In Frankreich zB gibt es keine Piraten. Dafuer werden bei der derzeitigen Praesidentenwahl als 'winner' Le Pen und Mélenchon gehandelt deren Prozentzahlen zur Zeit sehr hoch sind. Irgendwo muessen die Proteststimmen doch hin. Nachdem in Deutschland alles was ausserhalb des mainstreams liegt politisch heruntergemacht wird, ist es doch logisch eine Partei zu waehlen die eben kein festes Programm hat, sozusagen politisch neutral, aseptisch, gegen alles. Oder wuenscht sich Spon Protestwaehler bei den Linken und der NPD?
    Freilich gibt es Piraten in Frankreich. 2010 hatten sie auch einen Kandidaten bei einer Parlamentsnachwahl in Yvelines - er erreichte 2.08% und freute sich, dass er das deutsche Bundestagsergebnis von knapp 2% damit überboten hatte :^)

    Dieses Jahr sind dort Parlamentswahlen, und der Parti Pirate hat inzwischen Regionalgruppen in Paris, Strasbourg, Toulouse, Lyon, und sogar auf Réunion, und will dort antreten.
    Le site du Parti Pirate pour les élections législatives 2012 |

    Beim frz. Mehrheitswahlrecht ist das ziemlich hoffnungslos, aber ich finde es mutig. Wir deutschen Piraten haben ja auch mal hoffnungslos angefangen.
  2. #111

    Zitat von probono Beitrag anzeigen
    Nur mal so ...
    (habe jetzt nicht alle Forenbeiträge gelesen, ob da schon was drin ist).

    Bei uns im Saarland sind von 4 (vier) Abgeordneten 4 (vier) IT-ler bzw. angehende IT-ler.

    Ich bin selber einer, deswegen ... zumindest im Saarland ... auf keinen Fall "Piraten".

    Grüße
    Probono
    Die eine Partei voll mit ITlern, die anderen voll mit Juristen, Ärzten und sonstigen Weltverbesserern.... wo ist jetzt der große Unterschied?

    Machen Sie Kompetenz mal nicht am Beruf fest. Immerhin haben Sie bisher Juristen und Ärzten vertraut, warum also nicht auch Informatikern?
  3. #112

    >|-) <--- bedeutet: Ich habe keinen Schimmer, äußere mich aber.

    Zitat von Nihil novi Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich Quatsch was Sie da schreiben. ich nehme an, Ihnen ist gar nicht bekannt, dass diese Konzepta auf die sich die Piraten berugen, aus der marktradikalen neoliberlalen Wirtschaftsversteherecke kommen (Friedman) Natürlich sind die Konzepte finanzierbar. Die volkswirtschaftliche Idee die dahinter steht, ist, unter dem Deckmantel der Nächstenliebe, jeden Menschen zum Aufstocker zu machen und somit in seiner Konsequenz, Arbeit erheblich zu verbilligen. Das ist der Urgedanke eines "Bürgergeldes"

    Das ganze soziale Geschwurbsel das darum gemacht wird, dient nur dazu, 2-3 Dumme zu finden, die sich für diese Art von Politik begeistern lassen. Man nennt das auch Applaus von der falschen Seite. Mit den Piraten haben sich genau die Dummen gefunden, um ein solch gigantisches Verteilungsprogramm hin zu den Arbetgebern zu unterstützen. Man darf Glückwusch sagen.

    Und Sie sollten sich einfach mal schlau machen, es ist das ideale Instrument für Sie und ihre Gedankenwelt. Verrückt wie hier die Fronten verlaufen...
    Ein bisschen mehr Stil hätte ich doch erwartet. Nicht umschauen: von Ihnen!!!
  4. #113

    Zitat von silverhair Beitrag anzeigen
    Das die Parteien sich nicht fürs "Volk" interessieren hat mit Rechtspopulisten nichts zu tun - sondern schlicht damit das Parteien eigene Gesellschaften geworden sind - die nur noch zu Wahlen überhaupt das Volk rigendwo mal berücksichtigen - die Versprechungen machen dann die sie sowiso nicht einhalten wollen , und die inzwischen nur noch an der Demontage der Verfassung arbeiten, was das BVerfg auch bei allem Einsatz längst nicht mehr aufhalten konnte!
    Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie. (Ich könnte mir als alter Anarchist auch ein besseres System vorstellen...) Die Parteien haben hier als eine zentrale Bedeutung, und das ist gar nicht das Schlechteste, eine Alternative wäre das amerikanische System, wo die Abgeordneten sehr frei sind, und das viel deutlicher durch Lobyismus geprägt ist. Die Parteien vertreten natürlich nie "das Volk" sondern ihre Wähler, das ist nichts Anrüchiges, sondern Sinn der Sache. im Gegensatz muss eine Regierung dann natürlich alle Bürger im Sinn haben, und auch Minderheiten berücksichtigen:

    Übrigens sind die Parteien keine anonymen Ungeheuer, sondern sie leben durch das Mitmachen von vielen Menschen. In den meisten muss man nicht einmal Mitglied sein, um mitreden zu können. Das ist auch nicht anders als bei den Piraten, die verkaufen das nur als neu.
  5. #114

    Irrelevanz

    Recht schräge Argumentationen, die man da liest, weshalb die Piraten nicht Deine Partei sei. Schon in den ersten Zeilen wird leider die Unkenntnis klar: "Die Piraten wählen bedeutet gleich nicht wählen zu gehen". Muss ich da noch was erklären? Dem Autor sicherlich, dem großen Rest wahrscheinlich nicht. Schon falsche Eingangsstatements zeichnen den darauf beruhenden Rest als irrelevant.
  6. #115

    Piraten und das Volk

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Ist das nicht etwas überheblich einfach zu behaupten, die Parteein (und scheinbar alle) interessieren sich nicht für das Volk? Ich halte solche Aussagen - meist werden sie hier von den Rechtspolulisten gemacht - für demokratiefeindlich.
    Für "das Volk" interessieren sich die Piraten sogesehen übrigens auch nicht, sondern für den kleinen Teil, der bereit ist, sich im Internet politisch zu engagieren.
    Wir sind das Volk. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

    Ich bin Pirat, und natürlich Teil des Volkes. Ich nehme gerne an Debatten im Internet teil (wie Sie ja offensichtlich auch), aber zur breiteren Meinungsfindung gehören halt einfach auch Stammtische, Infostände, Gespräche im Real Life. Und da bin ich auch dabei, wann immer es sich ergibt.
  7. #116

    rechts-links-Schwäche?

    Zitat von jan.dark Beitrag anzeigen
    Der Bericht zeigt das typische Innenleben eines CDU-Wähles. Man kokettiert mit der Moderne, denkt aber tief rechts von der Mitte. man arbeitet beim Spiegel, er die FAZ rechts überholt hat. [aufgehört zu lesen]
    Das sag´ ich mal in der Moderne: LOL. ROFL.
    Der Spiegel rechts???
  8. #117

    Establishment wird unruhig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ansichten eines Noobs: Die Piratenpartei repräsentiert mich zwar perfekt, aber meine Stimme kann ich ihr trotzdem nicht geben. Denn sie ist keine Partei, sondern eine noch weitgehend leere Hülle. Sie zu wählen bedeutet, eigentlich nicht zu wählen.

    Piratenpartei: Jede Meinung ist keine Meinung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Das politische Establishment wird unruhig angesichts der positiven Umfragewerte für die Piraten, sieht die eigenen Felle gefährdet. Und das mediale Establishment sekundiert und hat begonnen, am Bild der unwählbaren Chaoten zu basteln, die nur "eine leere Hülle" seien.

    Mir ist im Zweifelsfall eine, angeblich, leere Hülle lieber als eine, in der nur Wirtschaftslobbyist oder Parteisoldat steckt, oder die nur vorgibt, Substanz zu besitzen.

    Ich werde mich von so einem Geschreibsel nicht irritieren lassen, die etablierte Politik versagt seit Jahren und verrät die Interessen der Menschen, da kann es nur besser werden.
  9. #118

    Na ist doch kein Problem - dann wählt man eben die nichtleeren Hüllen der Regierungskoalition, da weiss man genau woran man ist:
    Verlängerung der AKW-Laufzeiten - anegkündigt und durchgeführt
    Steuersenkung (mehr netto!) - beschlossen und durchgeführt,

    ...äh...Moment mal...hmmm....

    ...na egal, Hauptsache man weiss bei den anderen, was man eben NICHT bekommt. Da fühlt man sich viel besser ;o)
  10. #119

    hmmmm

    ".....Ich habe keine Ahnung, wie die Finanzkrise gelöst werden könnte, bin weder Experte für die Lösung des Nahost-Konflikts noch für die Probleme des bundesdeutschen Schulsystems.....Denn wir Bürger haben vielleicht zu jedem Thema eine Ansicht (wie ich zum Beispiel die meine zum Grass-Gedicht), doch das bedeutet nicht unbedingt, dass wir auch eine Ahnung davon haben...."

    Tja, der Bürger hat vielleicht zu vielen Themen keine Ahnung aber was soll ich da sagen die Politiker sind da auch nicht besser dran ;) denn sonst hätten wir keine Finanzkrise oder einen Nahost-Konflikt oder Problem des bundesdeutschen Schulsystems, dies sind alles Produkte der aktuellen Politik nicht das es zukünftige besser machen kann oder wird... Die Piraten jetzt zu wählen bedeutet einer neuen Partei einer Chance zur Entwicklung zu geben ob diese dann besser oder schlechter als die anderen Parteien sein wird, wer weiß, aber es zumindest eine Chance auf Veränderung und Verbesserung.








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