DPA"Besorgniserregende Verrohung", "Fäkalsprache": Die SPD im Berliner Abgeordnetenhaus klagt über einen Verfall der parlamentarischen Sitten bei Debatten. Das Ziel der Beschwerden: die Piratenpartei.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827826,00.html
Nicht nur Piraten können pöbeln, auch andere - wie der Fall des gerade zurückgetretenen Ex-Ministerialdirektors im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium zeigt. Nachdem Daniel Rousta auch aus der SPD ausgetreten ist, könnte er ja vielleicht die Piraten verstärken?
Ob das vielleicht auch daran liegen könnte, dass sie noch keine Lobbyisten beschäftigen, die ihnen für jede kritische Frage die passende Antwort einbläuen?
Viele Talkshows zeichnen sich doch dadurch aus, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Teilnehmern genau dafür bezahlt wird, solche Gelegenheiten auszunutzen, um PR-Werbebotschaften zu verbreiten. Die haben dann aber oft mit der Wirklichkeit weniger zu tun, als echte Werbesendungen, denn für Politiker und Lobbyisten gelten keine Regeln gegen unlauteren Wettbewerb o. äh.