Forum


 

Piratenabwehr: Deutsche Reeder holen öfter Söldner an Bord

AFPEin Drittel der deutschen Reedereien heuert inzwischen für den Schutz ihrer Schiffe vor der Küste Somalias Söldner an. Die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste sind schwer bewaffnet und krisenerfahren. Ihr Einsatz kostet Tausende Dollar pro Tag - rechnet sich aber trotzdem.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,832337,00.html
  1. #1

    Keine rechtlichen Probleme ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Drittel der deutschen Reedereien heuert inzwischen für den Schutz ihrer Schiffe vor der Küste Somalias Söldner an. Die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste sind schwer bewaffnet und krisenerfahren. Ihr Einsatz kostet Tausende Dollar pro Tag - rechnet sich aber trotzdem.

    Piraten vor Somalia: Deutsche Reeder setzen immer häufiger Söldner ein - SPIEGEL ONLINE
    Im Extremfall, wenn es Tote bei einem Einsatz gibt, stellen siche eine ganze Reihe gewichtige strafrechtliche Probleme. Die gänzlich unberücksichtigt zu lassen, halte ich für unzulässig, da wir uns dann im Bereich der Tötungsdelikte befinden (Bis hin zu § 211 StGB Mord). Die Regierung ist gefordert! Zudem bin ich der Ansicht, daß deutsches Territorium, das deutsche Schiffe darstellen, eben durch die Bundeswehr verteidigt werden müßte, nicht durch bezahlte Killer.
  2. #2

    Gut so!

    Finde ich in Ordnung. Es reicht wenn die Marine dort rumschippert (und meist nichts unternehmen darf), deutsche Soldaten mit deutschen Steuergeldern hätten nämlich auf Handelsschiffen nichts zu suchen - das sollen die Eigner ruhig selbst finanzieren.

    Prinzipiell ist es aber zu begrüssen, dass man Blei mit Blei begegnet.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Drittel der deutschen Reedereien heuert inzwischen für den Schutz ihrer Schiffe vor der Küste Somalias Söldner an. Die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste sind schwer bewaffnet und krisenerfahren. Ihr Einsatz kostet Tausende Dollar pro Tag - rechnet sich aber trotzdem
    Da kann man doch die Bundeswehr aus dieser Region abziehen, oder?
  4. #4

    Unklar ist...

    ...wie weit die Söldner bei ihrem Einsatz mit Schusswaffen gehen dürfen!

    Wenn keine AI-Leute oder Jünger von Claudia Roth und Voker Beck an Bord sind, wird es wohl auf das Frühableben der Seeräuber hinauslaufen.
  5. #5

    Deutschlands Gehorsamsverordnung

    So, jetzt will D endlich ein 'Verfahren starten', bewaffneten Begleitschutz zur Piratenabwehr auf See zu reglementieren.
    Das wird nie klappen. Zunächst stehen die permanenten innerparteilichen Raufereien im Wege, dann die Frage, welches Ministerium dafür zuständig sein soll - Verteidigungs- oder Außen-Ressort . . . und schließlich müsste eine Kommission gegründet werden, die die Waffenausstattung und jede einzelne Patrone in einem Antrags- und Genehmungsverfahren bearbeitet . . . und genau dafür wird mal wieder kein Geld da sein.
    Die werden die privaten Unternehmen, die für diese Einsätze in Frage kämen, so mit Reglementieren überziehen, dass denen die Lust vergeht.
    Und wenn überhaupt, dann bitte alles nach der nächsten BT-Wahl, damit immer der andere Schuld ist, wenn etwas daneben geht.
  6. #6

    Netzuniversum....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Drittel der deutschen Reedereien heuert inzwischen für den Schutz ihrer Schiffe vor der Küste Somalias Söldner an. Die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste sind schwer bewaffnet und krisenerfahren. Ihr Einsatz kostet Tausende Dollar pro Tag - rechnet sich aber trotzdem.

    Piraten vor Somalia: Deutsche Reeder setzen immer häufiger Söldner ein - SPIEGEL ONLINE
    .... ich bin ein Troll und schreibe hier, das Geld
    das man für Atalanta spendet, das Geld das die Reder für Auslösung der Besatzungen und Schiffe, für Söldner und längere Routen investieren, das Geld das Versicherungen für Schäden bezahlen - all dies Geld, es würde aus Somalia und dahinter dem Sudan wohl florierende Staaten machen - sofern man es nicht einigen korrupten Gruppen, sondern verantwortlich und geziehlt in sinnvolle Projekte auf dem Territorium dieser Länder, zur Verfügung stellte.

    Leider ist das nicht opportun, die herrschenden Menschen möchten nur eines, die Welt immer weiter spalten.
    Das Horn von Afrika ist ein Musterbeispiel.
    Lieber Milliarden für Waffen, für das Töten und für Gewalt, als Milliarden für intelligente Entwicklung hin zum Frieden.
    Es ist die dunkle Intelligenz die regiert, die Verschlagenheit, die maximale Renditen aus maximaler Not generiert.

    Doch was nutzt dies Trollgetippe?
    Nun, vielleicht hat es mir für drei Minuten den Analytiker ersetzt - man tippt, um nicht vollends in den grauen Nebel der Ignoranz abzutauchen.
  7. #7

    Ziemlich daneben

    Zitat von PH-sauer Beitrag anzeigen
    Im Extremfall, wenn es Tote bei einem Einsatz gibt, stellen siche eine ganze Reihe gewichtige strafrechtliche Probleme. Die gänzlich unberücksichtigt zu lassen, halte ich für unzulässig, da wir uns dann im Bereich der Tötungsdelikte befinden (Bis hin zu § 211 StGB Mord). Die Regierung ist gefordert! Zudem bin ich der Ansicht, daß deutsches Territorium, das deutsche Schiffe darstellen, eben durch die Bundeswehr verteidigt werden müßte, nicht durch bezahlte Killer.
    Es handelt sich ja wohl um Selbstverteidigung. Die Piraten kommen ja nicht zum Geburtstagskuchen des Kapitäns vorbei, sondern Bedrohen das Schiff und die Mannschaft mit Kriegswaffen.

    Deshalb von "Killern" und "Mord" auf Seiten der Angegrifenen zu sprechen halte ich für völlig daneben. Hier wird Ursache und Wirkung verdreht. Umgekehhrt ist es richtig, oder?
  8. #8

    ...

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Finde ich in Ordnung. Es reicht wenn die Marine dort rumschippert (und meist nichts unternehmen darf), deutsche Soldaten mit deutschen Steuergeldern hätten nämlich auf Handelsschiffen nichts zu suchen - das sollen die Eigner ruhig selbst finanzieren.

    Prinzipiell ist es aber zu begrüssen, dass man Blei mit Blei begegnet.
    Finden sie?
    Ich finde "das Recht des besser Bewaffneten" nicht unproblematisch.
  9. #9

    -

    Mit der Zertifizierung will die Regierung den Einsatz von Bewaffneten auf den Handelsschiffen in kontrollierte Bahnen lenken und schießwütige Rambos an Bord verhindern.
    Typisch deutsch halt. Wenn wir in einer freien Marktwirtschaft leben, warum sollen die Reeder dann nicht selbst entscheiden dürfen, wen sie mit an Bord nehmen? Sie haben selbst ein Interesse daran dass alles in geordneten Bahnen verläuft. So sorgt der Staat dafür, dass seine Interessen gewahrt bleiben und nebenbei die richtigen Leute verdienen.








TOP



TOP