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Piraten und Außenpolitik: Stunde der Freaks

DPADie Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836801,00.html
  1. #1

    Einfluss

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.

    Piraten ringen um Positionen zur Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Die Piraten müssen erkennen, dass die Außenpolitik eines der wichtigsten Politikfelder überhaupt ist, denn damit kann ich z.B. die Wirtschaftspolitik oder Verteidigungspolitik beeinflussen.
  2. #2

    Kriegseinsatz

    Niemand weiß, wie sich Piraten im Bundestag bei einer Abstimmung zu einem Kriegseinsatz verhalten würden.
    Das ist auch gut so, denn so etwas sollte im konkreten Einzelfall sehr sorgfältig durchdacht werden. Da brauchen wir weder Parteien, die so entscheiden, wie die Kanzlerin es wünscht noch solche die prinzipiell gegen alles sind.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.

    Piraten ringen um Positionen zur Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Selbst wenn die Piraten nächstes Jahr im Bundestag sitzen bezweifle ich doch sehr das deren Abstimmungsverhalten zu einem evtl. Kriegseinsatz relevant ist. Da können sie sich dann einfach enthalten wenn sie noch keine Meinung dazu ausgebildet haben. Sehe ich kein Problem. Oder jeder Abgeordnete der Piraten entscheidet halt nach seinem Gewissen. Das ist so oder so die beste aller Möglichkeiten.

    Es reicht erstmal vollkommen aus wenn sie zu den Themen, zu denen sie eindeutige Meinungen haben, konstruktive Anträge einbringen, gute Reden halten, Kleinigkeiten im Politikstil ändern.

    Die Piraten werden nämlich, oh wunder, nächstes Jahr mit Sicherheit nicht als stärkste Kraft in den Bundestag einziehen und zu allen Themen eine klare Meinung haben müssen weil sie in der Regierung sitzen.
  4. #4

    Keiner wird die Piraten wegen Ihrer...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.

    Piraten ringen um Positionen zur Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    ... Kompetenz in Sachen Aussenpolitik waehlen. Das interessiert auch bei den "etablierten" Parteien nur am Rande.

    Ebenso koennte man die etablierten Parteien zur Fragen von Nanotechnologie fragen und sie an uninformierten Stellungnahmen zu dem Thema kritisieren.

    Das ist mal wieder journalistisches NitPicking von Diskussionen einzelner Mitglieder. Man muss alle Parteien an Ihren verabschiedeten Programmen und nicht an Denkblasen und Versuchsballonen messen. Und, wenn sie Regierungsverantwortung haben, an Ihren Taten.

    Ein Auto wird ja auch nicht am Entwurfsbrett von Testern getestet, sondern wenn es prinzipiell bereit zur Serienproduktion ist.
  5. #5

    Der Artikel zeigt mal wieder sehr deutlich :

    Zitat von Andreas J. Beitrag anzeigen
    Die Piraten müssen erkennen, dass die Außenpolitik eines der wichtigsten Politikfelder überhaupt ist, denn damit kann ich z.B. die Wirtschaftspolitik oder Verteidigungspolitik beeinflussen.
    ... das Medium bzw die Technologie ( hier Mumble, sonst Liquid Feedback ) kann Ideen und Programme nicht ersetzen. Dafür braucht es aber mehr als die hochgelobte Schwarmintelligenz. Was die so fertigbringt, kann man ja im Artikel nachlesen. Nix.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.

    Piraten ringen um Positionen zur Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Könnte der Autor mal aufhören von Freaks zu reden?
    Wenn Sie ein Problem mit den Piraten haben, dann machen Sie das privat mit denen aus.
    Solche verbalen Auswüchse haben in einem NEUTRALEN Artikel nichts zu suchen.
  7. #7

    ...davon mal abgesehen dass ich die Bezeichnung anders Denkender als "Freaks" nicht unbedingt seriösen Journalismus nennen würde...
    Finde ich erstaunlich, wie schnell die Führung der Piratenpartei versucht, den Verein in eine gemäßigte politische Vereinigung zu verwandeln, die blos nicht zu weit aushakt, um von möglichst Vielen gewählt zu werden.

    Für diese Transformation haben die Grünen Jahrzehnte gebraucht. Nicht schlecht.

    Die Piraten wären gut bedient, gerade SOLCHE alternativen Ansichten zur Außen- und Sicherheitspolitik nicht als Spinnerei abzutun sondern sich mit einigen dieser Inhalte weiterhin den Anstrich einer WAHREN ALTERNATIVE zum Rest der Parteienlandschaft zu geben.

    Wenn sie allerdings so weitermachen, versinken sie bald in der Bedeutungslosigkeit.

    (Aber vielleicht ist das ja auch die Absicht einiger Kräfte..)
  8. #8

    Der Artikel rückt die Piraten an dieser Stelle in ein falsches Bild.

    Zum Glück wurde wenigstens der Unterschied der beiden AGs betont.

    Ich frage mich aber was man vom Feld "Außenpolitik" erwartet. Ich sehe dieses als das flexibelste Themenfeld überhaupt wo starre Meinungen nur zu größeren Problemen führen als sie nützen (z.B. Linkspartei gegen alle Einsätze der Bundeswehr, dann kann auch direkt die Abschaffung der selbigen gefordert werden).

    Mäßigung ist hier üblich "Bundeswehr als aller letztes Mittel nutzen". Der logische Menschenverstand sollte jeden zu diesem Schluss führen.

    Der Nahost Konflikt ist da schon interessanter, muss aber ebenfalls gut überdacht sein. Den Staat Palästina anzuerkennen wäre mutig, im Vergleich zu unserer so Israel-Hörigen Politik.

    Die Verschwörungstheoretiker bekommen auf den Parteitagen eh keine Mehrheit zusammen. Also lasst se mal labern, so wie jeden Nicht-Piraten-Verschwörungstheoretiker auch. ;)
  9. #9

    Piraten-Bashing

    Lieber Spiegel, darüber, welche Arbeitsgruppen ernst genommen werden bzw. mit welchen Arbeitsgruppen kommuniziert wird, entscheiden die Piraten selbst.
    Die Piraten wurden unter anderem deswegen gegründet um die Einflussnahme der Medien und Lobbys auf die politische Diskussion zu reduzieren um damit eine sachliche und bürgerbestimmte Diskussion zu ermöglichen.
    Bei den Piraten darf zwar jeder das Wort ergreifen - im Gegensatz zu den etablierten Parteien, bei denen man Widerworte etc. nicht gerne hört - deswegen hat aber nicht auch jeder das Recht, dass seine Meinung sich auch in konkrete politische Entscheidungen umsetzt.
    Das funktioniert da ähnlich wie bei Wikipedia.








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