Forum


 

Piraten und Außenpolitik: Stunde der Freaks

DPADie Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836801,00.html
  1. #20

    Was bieten denn die "Etablierten"?

    Die Etablierten bieten wohlformulierte Statements, von denen sie je nach Bedarf sowieso abweichen, wie es gerade opportun ist.

    Oder sie halten an verkrusteten Vorstellungen oder romantischen Wunschdenken (Bsp. "Arabischer Frühling") fest.

    Vorschläge oder Kritik werden als "alternativlos" weggebügelt.

    Also - Nun mal Butter bei die Fische:
    Worin unterscheiden sich denn nun die Piraten von den anderen Parteien?

    Oder geht es hier mehr darum, einen neuen Player im Parteien-Haifisch-becken erst einmal gehirnwäscheartig zu verunglimpfen, wie es einst genauso bei den Grünen un der neugegründeten Linken gemacht wurde?

    Leute - Auch an die herren Journalisten:

    Wenn ihr keine anderen Parteien wollt, dann macht es bitte wie einst in der DDR:

    Ein paar Blockparteien für etwas Schein-Auswahl und der rest wird einfach verboten.

    Das ist offenbar das Demokratieverständnis unserer Partei-Bonzen im Jahr 2012
  2. #21

    Zitat von Dark Enginseer Beitrag anzeigen
    Also zunächstmal:
    Das was im Artikel als "Verschwörungstheorien" beschrieben wird, kommt der Wahrheit um einiges näher, als das was die Massenmedien darüber berichtet haben. Das wissen inzwischen auch viele, vor allem jüngere Menschen, die sich vermehrt über das Internet informieren und weniger durch das Fernsehen.
    Nun ja, nur weil irgendetwas irgendwo im Internet steht, muss es nicht gleich stimmen. Im Internet kann grundsätzlich jeder publizieren, ganz nach persönlicher Einstellung. Dass hierbei zwangsweise auch viel Blödsinn produziert wird, liegt auf der Hand.
    Da halte ich mich lieber an die Profis. In Spiegel, FAZ und co. sind ebenfalls durchaus unterschiedliche Meinungen zu einem Thema anzutreffen. Hier habe ich jedoch wenigstens die annährende Gewissheit, dass diese Artikel sauber recherchiert und begründet sind.

    Zitat von Dark Enginseer Beitrag anzeigen
    Christoph Hörstel kann die Piraten mit seiner Expertise sicherlich gut beraten in punkto Hintergrundwissen.
    Meines Erachtens sollten sich die Piraten hier lieber an Fachleute wenden, wenn sie Expertise benötigen.

    Zitat von Dark Enginseer Beitrag anzeigen
    So.
    Jetzt kommt mein großes "ABER":
    Wie schafft man es, gute Analysen in eine für Deutschland nutzbringende Realpolitik im Verhältnis zu und Umgang mit anderen Staaten, internationalen Institutionen, mächtigen Gruppen, usw. zu verwandeln.
    Das ist die eigentliche Kunst der Außen- und Sicherheitspolitik, wo oft auch viel Rücksichtnahme und Diplomatie erforderlich ist.
    Stimmt.

    Zitat von Dark Enginseer Beitrag anzeigen
    Immerhin ist es in gewisser Weise beruhigend zu wissen, daß sogenannte "Verschwörungstheoretiker" bei den Piraten immerhin Gehör finden.
    ;-)
    Nun ja, wenn sich die Piraten diesbezüglich lächerlich machen wollen, nur zu.
    Ich würde dies jedoch sehr schade finden. Außenpolitik ist ein wichtiges politisches Thema, welches auch innerhalb der gar nicht mehr so jungen Piratenpartei eine entsprechende Aufmerksamkeit verdient hätte.
    Niemand verlangt von den Piraten, dass sie mal so eben den Nahostkonflikt lösen, da haben sich schon andere die Zähne dran ausgebissen.
    Zumindest eine nachvollziehbare Meinung sollte jedoch zu den wichtigen weltpolitischen Themen vorhanden sein.
  3. #22

    Unter Beschuss

    Die Piraten sollen jetzt ganz fix Antworten liefern zu Frage, die auch Rot/Grün nicht beantworten kann oder will.
    Auslandseinsätze ? Israelfrage ? EU-Politik ?
    Tatsächlich alles Fragen, die man im konkreten Einzelfall beantworten muss und nicht prinzipiell.
  4. #23

    Zitat von ecce homo Beitrag anzeigen
    Lieber Spiegel, darüber, welche Arbeitsgruppen ernst genommen werden bzw. mit welchen Arbeitsgruppen kommuniziert wird, entscheiden die Piraten selbst.
    Die Piraten wurden unter anderem deswegen gegründet um die Einflussnahme der Medien und Lobbys auf die politische Diskussion zu reduzieren um damit eine sachliche und bürgerbestimmte Diskussion zu ermöglichen.
    Bei den Piraten darf zwar jeder das Wort ergreifen - im Gegensatz zu den etablierten Parteien, bei denen man Widerworte etc. nicht gerne hört - deswegen hat aber nicht auch jeder das Recht, dass seine Meinung sich auch in konkrete politische Entscheidungen umsetzt.
    Das funktioniert da ähnlich wie bei Wikipedia.
    Was Sie hier verkünden, sieht mir mehr nach Presse-Bashing aus, da unterscheiden sie sich nicht von Kohl und anderen, die gerne auf die Medien geschimpft und auch abgestraft haben, Kohl gab beispielsweis dem Spiegel keine Interviews mehr. Nein, das ist Aufgabe der Presse, ober Ungereimtheiten innerhab der Parteien zu berichten, und das muss man aushalten, auch wenn es mal weh tut.
    Sie kennen sich leider innerhalb der anderen Parteien nicht wirklich aus, sonst würden sie wissen, dass man dort leicht das Wort ergreifen kann. Und wie bei den Piraten setzt sich dort natürlich nur eine Einzelmeinung dann in Politik um, wenn sie mehrheitsfähig ist. Die Piraten sollten endlcih mal von ihrem hohen Ross runter und anerkennen, dass sie innerparteiliche Demokratie nicht erfunden haben, einzig neue Stkruturen, und das ist schon anzuerkennen, so sie mal. funktionieren.
  5. #24

    Zitat von dogz Beitrag anzeigen
    Ich finde die meisten Verschwörungstheorien ja auch eher lächerlich, aber zu glauben, dass in den Teilen der Welt in dem es am meisten um Macht und Geld geht, die ehrlichsten Menschen sitzen, die nicht versuchen auch im heimlichen ihre Interessen durchzusetzen, halte ich doch für sehr blauäugig ( -> Check Bilderberg-Konferenz @ Wikipedia ). Man kann sich doch mal anhören was die Verschwörungstheoretiker zu sagen haben. Auch da sollte man es wissenschaftlich halten. Eine These hat solange ihre Daseinsberechtigung bis sie widerlegt wird.
    Eigentlich nicht. Eigentlich ist es immer an demjenigen, der eine These aufstellt, diese zu beweisen - es muss dagegen aber niemand eine Behauptung widerlegen, die gar nicht belegt ist.
  6. #25

    X_x

    Die Meinung anderer ist einigen Mitgliedern der AG Außen und Sicherheitspolitk peinlich? Falls das jemand von denen liest:
    WTF?!
    Bei den Piraten kann JEDER seine Meinung einbringen, ist sie gut (findet sie Unterstützung), kann sie ins Programm einfließen... und wenn nicht versickert sie eben.
    Das muss und sollte keinem Piraten peinlich sein!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.

    Piraten ringen um Positionen zur Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
  7. #26

    Zitat von Peter Werner Beitrag anzeigen
    Da halte ich mich lieber an die Profis. In Spiegel, FAZ und co. sind ebenfalls durchaus unterschiedliche Meinungen zu einem Thema anzutreffen. Hier habe ich jedoch wenigstens die annährende Gewissheit, dass diese Artikel sauber recherchiert und begründet sind.
    So dachte ich auch mal. Wenn man dann aber mal Artikel über Themen liest bei denen man sich gut bis sehr gut auskennt ..... geht man dann davon aus das Hintergrundrecherche immer auf diesem Niveau betrieben wird muss ich ganz ehrlich sagen das ich mir lieber Blogger suche die nur über ein Thema schreiben von dem sie eine Ahnung haben und dann halt X Blogs lese, je nach Thema, für manche Themen auch mehrere um verschiedene Sichtweisen zu haben.

    Medien sind nur gut um sich einen Überblick zu verschaffen und manchmal wenn zu einem Thema Meinungen vorhanden sind ... wobei das dann wieder Blogging in einem Medium ist.
  8. #27

    Überrascht?

    Ich hoffe, dass einige der Piratenwähler nun erkennen, dass eine bunte Ansammlung von Nerds und Alternativen nur unzureichend in der Lage ist, Politik zu machen und dementsprechend ihr Stimme beim nächsten Mal einer "anständigen" Partei geben. "Keine Macht für niemand" und "Alle entscheiden alles" hat noch nie funktioniert.
  9. #28

    @Apologet Kommentar Nr.12

    Sind doch dabei sich zu positionieren. Siehe
    https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3411.html
  10. #29

    Verschwörungstheoritiker

    Interessant wie der Artikel versucht die Piraten aufgrund einer
    AG wo leute nicht den Standardglauben der Medien vertreten zu diskreditieren.

    Mal ne Frage an den Autor. Heißt es wenn man an "Verschwörungstheorien" z.b. zum 11.09 glaubt ist man insgesamt nicht mehr in der Lage gute Ideen zu haben ?

    Dann Frage ich Sie mal glauben Sie an Gott ? Wenn ja für mich ist das auch nur "Verschwörungstheorie". Würde Ihnen das gefallen wenn ich Sie deswegen als Freak titulieren würde und jedwige Kompetenz abspreche ?








TOP



TOP